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SNOB, DER (INSZENIERUNG 60ER JAHRE) (1967)

Fernsehinszenierung der Komödie von Carl Sternheim

Foto: Christine Nerlich; “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 30/1967, Seite 15; im Bild von links: Gerhard Bienert und Horst Schulze.

Foto: Christine Nerlich; “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 30/1967, Seite 15; im Bild von links: Gerhard Bienert und Horst Schulze.

Szenenbild: Erich Geister
Kostüme: Joachim Voelzke
Regie: Kurt Jung-Alsen

Personen und ihre Darsteller:

Theobald Maske (Gerhard Bienert), Luise Maske (Friedel Nowack), Christian Maske (Horst Schulze), Graf Palen (Walter Jupé), Marianne Palen (Renate Richter), Sybil Hull (Irma Münch), eine Jungfer (Renate Hundertmark), ein Diener (Hans Krebs).

Sendedaten:

23.07.1967 Erstausstrahlung; 10.11.1967 Wiederholung

Inhalt:

“Der Snob” von Carl Sternheim (1878-1942) wurde am 2. Februar 1914 in den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin uraufgeführt. Die Komödie gehört zum Sternheim-Zyklus “Aus dem Bürgerlichen Heldenleben”.
Christian Maske (Horst Schulze), schon bekannt aus dem Stück “Die Hose”, das ebenfalls zum erwähnten Zyklus gehört, schaffte den Aufstieg aus den Niederungen des deutschen Kleinbürgertums in die herrschende Klasse. Er ist Großaktionär und Chef einer Bergwerksgesellschaft, jetzt gilt es, neben diesem wirtschaftlichen Emporkommen eine entsprechende gesellschaftliche Position und Anerkennung zu erreichen, um das “Gesamtbild” eines großen Mannes zu vervollkommnen. Auf diesem Weg sind, um Erfolg zu haben, radikaler Egoismus und eiskalte Berechnung angesagt. Damit wird es möglich, auf dem Weg zum großen Ziel eine Hürde nach der anderen zu nehmen und etwaige Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Zunächst trifft es seine Geliebte Sybil Hull (Irma Münch); sie hatte ihn finanziell unterstützt und feine gesellschaftliche Manieren beigebracht; Christian verlässt sie nun, nach dem er sie finanziell abgefunden hatte. Auch seine im Kleinbürgertum verbleibenden Eltern werden finanziell abgefunden und - der Ordnung halber - gleich in die Schweiz umgesiedelt. Dann saniert Maske den bankrotten Grafen Palen (Walter Jupé) und ehelicht dessen Tochter Marianne (Renate Richter). Seine Mutter bezichtigt Christian dann eines Ehebruchs, neun Monate vor seiner Geburt, so dass er sich selbst als illegitimer Sohn eines französischen Adligen ausgeben kann.

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