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PROBEZEIT (1962)

Ein Fernsehspiel von Rolf Schneider

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 50/1962, Seite 14; im Bild von links: Hans-Dieter Schlegel und Hermann Hiesgen.

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 50/1962, Seite 14; im Bild von links: Hans-Dieter Schlegel und Hermann Hiesgen.

Autor: Rolf Schneider
Dramaturgie: Hanna Voigt
Szenenbild: Karl-Heinz Pink
Musik: Wolfram Heicking
Inszenierung: Martin Eckermann

Personen und ihre Darsteller:

Mattissen, Ingenieur (Fred Praski), Frau Mattissen (Krista-Siegrid Lau), Susanne, Tochter (Karin Schröder), Wilfried, Sohn (Joachim Bober), Krüger, Ingenieur (Uwe-Detlev Jessen), Sternchen, seine Frau (Renate Rennhack), Triegloff, Betriebsleiter (Hans-Dieter Schlegel), Schrenck, Personalchef (Hermann Hiesgen), Maler (Peter Ertelt), Gastwirt (Josef Stauder) und andere.

Sendedaten:

09.12.1962 Erstausstrahlung

Inhalt:

Vielfältige Stellenangebote füllen die Annoncenteile der BRD-Zeitungen. Allerdings findet man in den meisten derer den Hinweis, dass die Bewerber das 45. Lebensjahr noch nicht überschritten haben sollten. Für die Betroffenen hat dies schicksalhafte Bedeutung, weil sie mit Ehrgeiz und Freude ihrem Job nachgehen, der die Basis eines geregelten Lebensunterhalts ist. Doch nun haben sie keine Chance, zum einen täglich in ihrem beruflichen Umfeld zu agieren, und was den Unterhalt anbetrifft, sind sie möglicherweise auf Almosen vom Staat angewiesen.
Ein solches konkretes Schicksal schildert diese TV-Produktion, in deren Mittelpunkt der 61jährige Ingenieur Mattissen (Fred Praski) steht. Er ist Leiter der Gießerei in einer kleinen bundesdeutschen Metallfabrik namens Triegloff & Sohn. Über 31 Jahre lang war Mattissen in diesem Werk tätig, hat seine Arbeitskraft uneingeschränkt in das Unternehmen eingebracht und dabei anerkannt gute Leistungen erbracht. Gerade nach 1945 war er einer derjenigen, die unter Entbehrungen und Schwierigkeiten den zerstörten Betrieb wieder mit aufgebaut hatten. Bis zum aktuellen Tag sind seine fachlichen und menschlichen Qualitäten unbestritten. Doch Mattissen ist über 60 Jahre und verfügt über ein hohes Gehalt. Das ist schließlich der Grund für den Inhaber der Firma, seine Entlassung einzuleiten. Ersetzt werden soll er durch einen jungen Nachwuchsingenieur, den man mit einem niedrigen Gehalt abspeisen kann. Doch was soll nun aus Mattissen werden angesichts der aussichtslosen Situation auf dem Arbeitsmarkt? Wovon soll er seine Familie ernähren, bis er seine Altersrente beziehen kann? Und wie soll sein Sohn (Joachim Bober) ohne die finanzielle Unterstützung des Vaters sein Studium beenden können? All diese Fragen und damit die nackte Angst um die Existenz veranlassen Mattissen zu einer Tat, deren Konsequenzen er im Vorfeld nicht voraussehen konnte.

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