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VERBRECHEN AN TIMO RINNELT UND SEINE AUFKLÄRUNG, DAS (1969)

Ein zweiteiliger Fernsehfilm von Günter Prodöhl (Reihe "Kriminalfälle ohne Beispiel")

Autor/Szenarium: Günter Prodöhl
Dramaturgie: Evelyn Heyden
Szenenbild: Christoph Lindemann
Kostüme: Helga Reinemann
Musik: Wolfgang Pietsch
Kamera: Adam Pöpperl/Manfred Marderwald
Aufnahmeleitung: Gert Klisch
Produktionsleitung: Rainer Crahé
Drehbuch und Regie: Hubert Hoelzke

Personen und ihre Darsteller:

Carmen Rinnelt (Irma Münch), Joachim Rinnelt (Wilfried Ortmann), Timo (André Kallenbach), Klaus Lehnert (Kurt Kachlicki), Verleger Schindler (Wolf Kaiser), Helga, seine Tochter (Lilo Grahn), Dr. Zimmermann, Rechtsanwalt (Wolfgang Greese), Kriminalkommissar Bode (Siegfried Kilian), von Erxleben (Wolfgang Brunecker), König (Gerhard Rachold), Kriminalsekretär Siebert (Klaus Bamberg), Schmittchen, Reporter (Heinz Behrens), Kowalski, Bildreporter (Harald Warmbrunn), Renate Germer, Psychologin (Annegret Golding), Lippold (Hubert Hoelzke), Leppisch (Fritz-Ernst Fechner), Frau Riemer (Ruth Kommerell), Buchhändlerin (Brigitte Schmengler), Rebnitz, Reporter (Fred Ludwig), Klohs, Reporter (Peter Kühle), Dr. Helmke, Arzt (Hans-Ulrich Lauffer), Kammersänger (Werner Schulz-Wittan), Polizist im Park (Fritz Mohr), Taxifahrer (Kurt Schmengler), zwei Kriminalbeamte (Alexander Leuschen/Ernst-Georg Schwill), Frau Thalheim, Sekretärin (Maria Rouvel), Dieter Engerling (Eckhard Bilz), Anita (Renate Heymer), Jochen (Joachim Fuchs), Chefredakteur (Martin Eckermann), Vorsitzender des Schwurgerichts (Fred Mahr), Staatsanwalt (Peter Kalisch), Dr. Berger (Alwin Brosch), Frau Berger (Trude Brentina), Redakteur (Gerhard Schulz), Tänzerin (Ingeborg Richter) sowie Werner Höhne.
Beachte: Aus dem von 1967 ( "Der Fall Timo Rinnelt") verwendeten Filmmaterial wirken mit:
Roggenkamp (Harry Hindemith), Denninger (Hans Lucke), Ahrendt (Christoph Engel), Schefe (Helmut Hellstorff), Danhoff (Peter Kiwitt), Frey (Kurt Müller-Reitzner), Jonny (Jochen Schäfer), spanischer Junge (Roberto Tetzner), Klein (Ingolf Gorges), Kriminalbeamtin (Gerda Kreutzburg), Reporter Toni (Günther Polensen), Mann an Telefonzelle (Ernst Peter Berndt), Reporterin (Barbara Augustin) sowie Hans-Hartmut Krüger, Robert Hanke, Günter Puppe, Johannes Maus, Franz Viehmann, Gustav Stähnisch, Karl-Heinz Weiß, Gert Klisch, Günter Maaß.

Sendedaten:

Teil 1: 27.12.1969 I. PR. Erstausstrahlung; 25.01.1971 II. PR. WDHL
Teil 2: 28.12.1969 I. PR. Erstausstrahlung; 26.01.1971 II. PR. WDHL
Anmerkung: In der Zeitschrift “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 26/1969, Seite 20, war die Erstausstrahlung dieses Zweiteilers schon für den 27./29.06.1969 angekündigt worden; allerdings erfolgte dann eine Verschiebung auf die oben genannten Tage in der Woche nach Weihnachten 1969.

Inhalt:

Der DFF hatte im Februar 1967 den Kriminalfilm “Der Fall Timo Rinnelt” ausgestrahlt, basierend auf Berichten von Frankfurter und Wiesbadener Zeitungen. Darauf hin wurde der Mörder, der über drei Jahre nicht ermittelt wurde, unsicher. Er hatte Befürchtungen, dass es nun neue Ermittlungen geben könnte und wollte sich deshalb ins Ausland absetzen. Da ihm dazu das notwendige “Kleingeld” fehlte, grub er die Leiche des toten Timo aus, zog ihm einen Strumpf aus und sandte diesen an die Illustrierte “Quick”, verbunden mit dem Angebot, dass er für 15000 DM exklusive Enthüllungen über den Mord an dem Jungen beschaffen und übergeben könne. Die Polizei konnte kurz danach den anonymen Briefschreiber ermitteln und verhaften: den Arztsohn Klaus Lehnert (Kurt Kachlicki), der viele Jahre mit der Familie Rinnelt in einem Haus gewohnt hatte. Er war 1964 im Rahmen der ersten Ermittlungen routinemäßig überprüft worden, hatte aber von seiner Verlobten Helga Schindler (Lilo Grahn) ein Alibi erhalten. Dieses Alibi war aber nicht tief greifend untersucht worden, weil seine Verlobte die Tochter des einflussreichen Wiesbadener Zeitungsverlegers Schindler (Wolf Kaiser) war.
Die reale Entwicklung dieses Mordfalls passte in das Bild, was Prodöhl in seinem ersten Kriminalfilm über die Rinnelts aufgezeigt hatte. So konnte er bei der Erarbeitung der Vorlage für den zweiten Rinnelt-Film konzeptionell daran ansetzen. Im ersten Film stellte Prodöhl das Vorgehen geschäftstüchtiger Zeitungsreporter in den Blickpunkt des Geschehens, im zweiten Film rückte der Zeitungsverleger Schindler in den Mittelpunkt der Handlungen. Dieser nutzte seine Macht, um die polizeilichen Aktivitäten und die Vorbereitung des Prozesses gegen den Mörder Lehnert in seinem Sinne zu beeinflussen. Dies wurde in einen spannenden Handlungsablauf eingebettet, angefangen in der Nacht, als die “Quick”-Reporter sich mit dem Mörder zur Beweisübergabe verabredet hatten.
Interessant ist, dass der jetzige zweiteilige Kriminalfilm auf wesentliche Teile des ersten Films (“Der Fall Timo Rinnelt”) zurückgreift; dazu wurden für den neuen Film eine Vielzahl von neuen erregenden Szenen hinzugefügt.

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