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VERLOCKUNG (1976)

Ein Spielfilm aus Ungarn

PRODUKTION: HUNNIA Studio und UNGARISCHES FERNSEHEN, Budapest, 1976
DREHBUCH: ERIKA SZÁNTÓ - KÁROLY ESZTERGÁLYOS
Nach einem Roman von JÁNOS SZEKELY
REGIE: KÁROLY ESZTERGÁLYOS
KAMERA: Miklós Biró
SCHNITT: Ferencné Szécsényi
AUSSTATTUNG: Tamás Vayer - András Földes
KOSTÜME: Erzsébet Mialkovszky
MUSIK: Emil Petrovics

Personen und ihre Darsteller:

Géza D. Hegedüs (Béla Rozsa) - Erika Bodnár (Bélas Mutter) - Valentin Gaft (Bélas Vater) - Anna Nehrebecka (die gnädige Frau) - Mari Kiss (das Mädchen) - Gábor Agárdi - István Bozóky - László Csurka - Miklós Dimulász - Tamás Dunai - Márta Fónay - László Gálffi - Gábor Nagy - u.a.

Sendedaten:

14.06.1980 II. PR. Erstausstrahlung (im Abendprogramm); Wiederholungen: 17.01.1983 II. PR. (im Abendprogramm), 22.01.1983 I. PR. (am Vormittag), 21.04.1986 II. PR. (im Spätprogramm), 25.04.1988 I. PR. ( im Spätprogramm).

Inhalt:

Béla, Sohn einer Wäscherin, bekommt eine Stellung in einem erstklassigen Hotel und glaubt, damit seinen sozialen Aufstieg begründet zu haben. Sehr bald wird er aber eines anderen belehrt.
Unter seinen Kollegen herrschen Existenzkampf, Intrigen, Verrat und Missgunst. Ein Freund, ein politisch organisierter Sozialdemokrat, versucht, Béla von seiner Sache zu überzeugen und macht ihn auf einige Zusammenhänge aufmerksam. Eines Tages steigt in dem Hotel eine junge, vornehme Frau ab, Gattin eines einflussreichen Mannes. In einer Laune macht sie sich Béla zum Spielzeug. Er ist überzeugt, dass damit sein Klassenaufstieg und der Weg zu Reichtum und Ansehen geebnet ist. Er durchschaut nicht das schäbige Spiel, das mit ihm getrieben wird.
Der Junge bewegt sich zwischen dem Glanz und Luxus des Hotels und der bedrückenden Armut zu Hause, wo das Geld kaum für das Nötigste reicht. Er ist verwirrt.
Sein Freund aus dem Hotel wird eines Tages verhaftet. Man verhört auch Béla und versucht, ihn für Spitzeldienste zu gewinnen. Er wehrt sich dagegen, obgleich er genau weiß, welcher Gefahr er sich damit aussetzt.
Zu Hause droht man der Familie mit der Exmittierung, weil die Miete nicht bezahlt werden kann. Da sieht Béla keinen anderen Ausweg und bittet die Frau aus dem Hotel um Geld. Aber sie hat sich inzwischen eines anderen Pagen bedient und verspottet ihn ob seines Anliegens. In seiner Verzweiflung stiehlt er ihr einen Ring. Der Diebstahl wird aufgedeckt, aber die Bestohlene verzichtet großmütig auf eine Anzeige. Béla wird aus dem Hotel entlassen. Ob er sich mit denen solidarisiert, zu denen er gehört, bleibt offen.

Sonstiges:

Originaltitel: Kisértés
Weitere Informationen:
VERLOCKUNG: DDR-Kinostart: 07.04.1978 - Länge: 78 Minuten - deutschsprachige Fassung: DEFA-Studio für Synchronisation mit den Sprechern:
Manfred Heine - Rosemarie Deibel - Regine Heintze - Hasso Billerbeck - Gottfried Richter.
Unbefriedigende Mischung aus zeitgeschichtlicher Studie und sehr vordergründigen, nostalgisch-sentimentalen Interpretationsversuchen. (Quelle: filmdienst.de)
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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