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HAT DIE ERDE BROT FÜR ALLE? (1966)

Ein szenischer Bericht des Deutschen Fernsehfunks

Foto: „Funk und Fernsehen der DDR“, Nr. 27/1966, Seite 13; im Bild: Albert Hetterle

Foto: „Funk und Fernsehen der DDR“, Nr. 27/1966, Seite 13; im Bild: Albert Hetterle

Manuskript und Redaktion: Karl Rother
Kamera: Helmut Heise
Regie: Dieter Grabe

Personen und ihre Darsteller:

Ein Journalist (Albert Hetterle), sein Widerpart (Herwart Grosse).

Sendedaten:

05.07.1966 Erstausstrahlung

Inhalt:

Der Redakteur dieser Sendung, Karl Rother, führte in oben genannte Quelle wie folgt dazu aus:
„In jeder Sekunde jagen Düsenflugzeuge mit Überschallgeschwindigkeit durch den Luftraum, umkreisen Sputniks und Weltraumschiffe unseren Planeten, steuern Elektronengehirne die kompliziertesten technischen Prozesse.
Der Mensch ist klug! Er kennt die Gesetzmäßigkeiten, er meistert Ursache und Wirkung.
In jeder Sekunde werden auf unserem Planeten drei Menschen geboren. Nur einer davon kann sich heute satt essen, der zweite hungert, der dritte verhungert.
Ist der Mensch klug? Kennt er die Gesetzmäßigkeiten, meistert er Ursache und Wirkung?
Der Hunger ist so alt wie die Menschheit selbst. Muss es ihn geben? Ist er der natürliche Anreiz zur Arbeit? Ist er Naturgesetz?
Zu allen Zeiten gab es Hungrige. Zu allen Zeiten gab es aber auch Satte. Wer war hungrig, wer war satt?
Wer ist schuld am Hunger? Sind es die Hungernden selbst? Ist es ihre Kinderzahl?
Die Erdbevölkerung wird sich in den kommenden 40 Jahren verdoppeln. Sechs bis sieben Milliarden Menschen, darunter viele der heutigen Generation, werden das Jahr 2000 erleben. Als Hungernde? Als Satte?
Vermehrt sich die Menschheit schneller, als die Produktion von Nahrungsmitteln gesteigert werden kann?
Welche Ansichten hat die Menschheit? Sind Hunger, Kriege, Not und Elend eine biologische Notwendigkeit, ein Mittel der Auslese, um der Vermehrung der Menschheit natürliche Grenzen zu setzen?
Der Mensch ist klug. Kennt er die Ursachen des Hungers? Nutzt er sein Wissen? Hat er die Kraft, den Hunger zu besiegen, oder wird der Jahrtausend alte Traum der Menschheit vom ‚Brot für alle‘ immer ein Traum bleiben? Fragen von brennender Aktualität.
Mit ihnen sieht sich ein Journalist (Albert Hetterle) konfrontiert, für den Humanität nicht die doppelte Moral der Satten, sondern ein echtes Anliegen ist.
In der Auseinandersetzung mit seinem Widerpart (Herwart Grosse) kommt er zu tieferen Erkenntnissen, die den wahren Sachverhalt erhellen. Eine Sendung, die Anlass zum Nachdenken sein wird.“

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