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GAJANEH (2. INSZENIERUNG 60ER JAHRE) (1967)

Fernsehaufführung des Balletts von Aram Chatschaturjan

Foto: „FF dabei“, Nr. 52/1969, Seite 31; im Bild: Claus Schulz und Margot Leupold

Foto: „FF dabei“, Nr. 52/1969, Seite 31; im Bild: Claus Schulz und Margot Leupold

Fernseheinrichtung einer Aufführung der Deutschen Staatsoper Berlin
Inszenierung und Choreographie: Lilo Gruber
Szenenbild: Hainer Hill / Hans Poppe
Kostüme: Hainer Hill
Tonregie: Horst Mutscher
Produktionsleitung: Dieter Dormeier
Kamera: Erwin Anders / Hans J. Kruse
Regie: Heide Draexler-Just

Personen und ihre Darsteller:

Gajaneh, eine Baumwollpflückerin (Ilse Hurtig), Giko, ihr Mann (Hannes Vohrer), Gowanes und Schuschanik, Gajanehs Eltern (Renate Wendel/Janus Rehor), Armen, Gajanehs Bruder (Claus Schulz), Karen, sein Freund (Gerhard Petzold), Nuneh, Karens Braut, Gajanehs Freundin (Ursula Heinrich), Kasakow, Leiter eines Baumwollkolchos (Fred Schönfeld), drei Fremde (Winfried Mank/Wolfgang Edel/Karl Maschwitz), Dschamal, ein kurdischer Stammesältester (Pedro Hebenstreit), Mischa (Margot Leupold), Ismail, ein junger Kurde (Heino Kurth) und Ursula Fischer, Peter Berger sowie das Ballettensemble der Deutschen Staatsoper Berlin.
Es spielt die Staatskapelle Berlin, Leitung: Werner Stolze.

Sendedaten:

13.06.1967 Erstausstrahlung; 28.12.1969 II. PR. WDHL; 22.01.1971 II. PR. WDHL

Inhalt:

Der berühmte „Säbeltanz“ ist Höhepunkt diese Balletts, für das der Komponist Aram Chatschaturjan (1903 – 1978) die Musik schrieb. Selbiger erhielt im Jahre 1941 von der Kommunistischen Partei der UdSSR den Auftrag für dieses Werk, dessen Musik er im Stil des so genannten „Sozialistischen Realismus“ erarbeitete. Seine Uraufführung erlebte dieses Ballett am 9. Dezember 1942 im Opernhaus der Stadt Perm. In Leningrad verhinderte die Blockade der deutschen Wehrmacht zu dieser Zeit eine Aufführung des Werks.
Die Handlung dessen führt in das Jahr 1941 und in die Kaukasusregion. Gajaneh (Ilse Hurtig) unterstützt die Kolchosangestellten beim Pflücken der Baumwolle; sie setzt sich energisch dafür ein, dass die Ernte ein voller Erfolg wird. Ihr Mann Giko (Erhart Stegmann) bietet den negativen Part: er ist dem Alkohol verfallen, verwehrt sich seinen gesellschaftlichen Pflichten und ist damit nicht (mehr) bereit, sich in die Gemeinschaft zu integrieren. Diese Haltung belastet die Beziehung Gajanehs zu ihrem Ehemann, so dass die junge Frau auch schon einmal einem anderen Mann hinterherschaut. Als sich Giko dessen bewusst wird, erwägt er, Rache zu nehmen und entwickelt sich immer mehr zum Außenseiter …
Und in der obigen Quelle wurde dazu angemerkt:
„Ein patriotisches Sujet – die Liebe des Sowjetvolkes zur Arbeit und zu seiner Heimat, die gegen einen feindlichen Angriff verteidigt werden muss - , zündende Rhythmen, originelle Melodik und Harmonik machten ‚Gajaneh‘ zu einem der erfolgreichsten sowjetischen Ballette ...“

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