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GAJANEH (INSZENIERUNG 50ER JAHRE) (1958)

Ausschnitte einer Ballettaufführung in der Deutschen Staatsoper Berlin

Bearbeitung : Lilo Gruber (nach dem Libretto von Konstantin Dershawin)
Musik: Aram Chatschaturjan
Musikalische Leitung: Horst Stein
Inszenierung und Choreographie: Lilo Gruber
Bühnenbilder und Kostüme: Hainer Hill
Fernsehregie: Wolfgang Nagel

Personen und ihre Darsteller:

Gajaneh, eine Baumwollpflückerin (Ilse Hurtig), Giko, ihr Mann (Erhart Stegmann), Gowanes und Schuschanik, Gajanehs Eltern (Janus Rehor, Ilse Schlüpmann), Armen, Gajanehs Bruder (Claus Schulz), Karen, sein Freund (Werner Wolf), Nuneh, Karens Braut, Gajanehs Freundin (Ursula Heinrich), Freundinnen (die Damen Ambros, Czarnecki, Landmesser, Löffler, Henze, Werkowska), Kasakow, Leiter eines Baumwollkolchos (Fred Schönfeld), drei Freunde (Karl Maschwitz, Joachim Schmidt-Hutten, Hannes Vohrer), Dschamal, ein kurdischer Stammesältester (Pedro Hebenstreit), Aischa, seine Tochter (Elfi Zimber), Ismail, ein junger Kurde (Peter Grötzsch).

Sendedaten:

02.03.1958 Erstausstrahlung

Inhalt:

Der berühmte „Säbeltanz“ ist Höhepunkt diese Balletts, für das der Komponist Aram Chatschaturjan (1903 – 1978) die Musik schrieb. Selbiger erhielt im Jahre 1941 von der Kommunistischen Partei der UdSSR den Auftrag für dieses Werk, dessen Musik er im Stil des so genannten „Sozialistischen Realismus“ erarbeitete. Seine Uraufführung erlebte dieses Ballett am 9. Dezember 1942 im Opernhaus der Stadt Perm. In Leningrad verhinderte die Blockade der deutschen Wehrmacht zu dieser Zeit eine Aufführung des Werks.
Die Handlung dessen führt in das Jahr 1941 und in die Kaukasusregion. Gajaneh (Ilse Hurtig) unterstützt die Kolchosangestellten beim Pflücken der Baumwolle; sie setzt sich energisch dafür ein, dass die Ernte ein voller Erfolg wird. Ihr Mann Giko (Erhart Stegmann) bietet den negativen Part: er ist dem Alkohol verfallen, verwehrt sich seinen gesellschaftlichen Pflichten und ist damit nicht (mehr) bereit, sich in die Gemeinschaft zu integrieren. Diese Haltung belastet die Beziehung Gajanehs zu ihrem Ehemann, so dass die junge Frau auch schon einmal einem anderen Mann hinterherschaut. Als sich Giko dessen bewusst wird, erwägt er, Rache zu nehmen und entwickelt sich immer mehr zum Außenseiter ...

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