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FLUCHT VON ALCATRAZ (1979)

Ein Spielfilm aus den USA

PRODUKTION: Paramount Pictures / The Malapaso Company
DREHBUCH: RICHARD TUGGLE
REGIE: DON SIEGEL
KAMERA: Bruce Surtees
SCHNITT: Ferris Webster
AUSSTATTUNG: Edward J. McDonald
MASKEN: Joe McKinney
MUSIK: Jerry Fielding

Personen und ihre Darsteller:

Clint Eastwood (Frank Morris), Patrick McGoohan (Warden, Direktor von Alcatraz), Roberts Blossom (Chester "Doc" Dalton), Jack Thibeau (Clarence Anglin), Fred Ward (John Anglin), Paul Benjamin (English), Larry Hankin (Charles Marsh), Bruce M. Fisher (Wolfe), Frank Ronzio (Lackmus), Fred Stuthman (Johnson), David Cryer (Wagner), Madison Arnold (Zimmerman), Danny Glover (Häftling) u.a.

Sendedaten:

08.08.1987 I. PR. Erstausstrahlung; 05.05.1989 I. PR. Wiederholung (als "Film Ihrer Wahl", Zweitplazierter);
ARD-Erstsendung: 10.11.1984, 1.Wdhl: 22.08.1987, 2.Wdhl: 01.07.1989;
West3-Erstsendung: 20.06.1986;
SAT1-Erstsendung: 11.06.1991

Inhalt:

Die Handlung des Films beruht auf wahren Begebenheiten.
Der wegen Raubes verurteilte Häftling Frank Morris ist schon mehrmals aus dem Gefängnis ausgebrochen. Deshalb wird er auf die Gefängnisinsel Alcatraz, ein Hochsicherheitsgefängnis der USA, verlegt. Dort ist noch nie einem Gefangenen die Flucht gelungen. Diejenigen, die versucht haben, aus der Gefängnisanlage zu entkommen, wurden entweder von den Aufsehern erschossen oder sind im kalten Meerwasser ertrunken. Auf Alcatraz geht es rau und unmenschlich zu. Der Direktor ist eiskalt und gefühllos. Gefangene, die sich nicht an die strengen Regeln halten, werden über Tage oder sogar Wochen in Dunkelhaft gehalten. Doc, ein Gefangener, dessen Hobby das Malen und Zeichnen ist, wird das Malen verboten, nachdem er ein despektierliches Porträt des Gefängnisdirektors angefertigt hat. Daraufhin hackt er sich in der Tischlerei vor den Augen der Aufseher und anderer Gefangener, darunter auch Morris, die Finger ab.
Die Zustände motivieren Morris erst recht dazu, auch auf Alcatraz einen Fluchtversuch zu unternehmen. Die beiden Brüder Clarence und John Anglin und Morris’ Zellennachbar Charles Marsh wollen ebenfalls fliehen. Die vier werden von anderen Gefangenen unterstützt, die selbst nicht fliehen wollen. Mit primitiven Werkzeugen, die sie sich aus Essbesteck bauen, vergrößern sie in ihren Zellen in mühevoller Arbeit die Lüftungsöffnungen, bis sie die Gitter entfernen und über das Lüftungssystem auf das Dach gelangen können. Bis zur Nacht, in der sie fliehen, müssen sie die Spuren der Arbeit beseitigen und die Öffnungen tarnen. Marsh verpasst vor Angst den Zeitpunkt in der Nacht und bleibt zurück. Vom Dach aus kommen die anderen drei unbemerkt aus der scharf bewachten und eingezäunten Anlage heraus. Mit einem Floß, das sie aus Regenmänteln selbst gebaut haben, verlassen sie dann die Insel.
In ihren Zellen lassen sie in den Betten selbstgebaute Köpfe zurück, so dass die Flucht erst am nächsten Morgen bemerkt wird und sie damit einen Vorsprung von neuneinhalb Stunden haben. Trotz einer groß angelegten Suchaktion mit Booten und Hubschraubern werden sie weder tot noch lebend aufgefunden. An einem felsigen Küstenstück werden allerdings wasserdicht verpackte persönliche Gegenstände aufgefunden. Zudem entdeckt der Direktor eine Chrysantheme, die offenbar auf der Insel nicht wächst und die vielleicht von Frank in Erinnerung an Doc hinterlassen wurde. Es bleibt ungeklärt, ob sie ertrunken sind oder es tatsächlich geschafft haben.

Sonstiges:

Originaltitel: Escape from Alcatraz
Weitere Informationen:
FLUCHT VON ALCATRAZ: Der hochspannende Gefängnisfilm bekam in der DDR keine Kinoauswertung. Nur im DDR-Fernsehen lief FLUCHT VON ALCATRAZ in der westdeutschen Bild- und Synchronfassung.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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