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LETZTE KAISER, DER (1987)

Ein Monumentalfilm in Koproduktion Großbritannien / Frankreich / Italien / VR China

PRODUKTION: Yanco Films Limited / TAO Film SRL, 1987
DREHBUCH: MARK PEPLOE, BERNARDO BERTOLUCCI
REGIE: BERNARDO BERTOLUCCI
KAMERA: Vittorio Storaro
SCHNITT: Gabriella Cristiani
AUSSTATTUNG: Ferdinando Scarfiotti
KOSTÜME: James Acheson
MASKEN: Feng Guixiang, Fabrizio Sforza, Wanxiang Zhang
MUSIK: Ryuichi Sakamoto, David Byrne, Cong Su

Personen und ihre Darsteller:

John Lone (Puyi / Henry), Peter O` Toole (R.J. Johnson), Joan Chen (Wan Jung / Elizabeth), Victor Wong (Chen Baochen), Dennis Dun (Big Li), Vivian Wu (Wenxiu), Lisa Lu (Cixi), Richard Vuu (Puyi, 3 Jahre), Tijger Tsu (Puyi, 8 Jahre), Wu Tao (Puyi, 15 Jahre), Ying Ruocheng (Gefängnisaufseher), Ryuichi Sakamoto (Amakasu), Maggie Han (Östliches Juwel), Jade Go (Ar Mo), Fumihiko Ikeda (Yoshioka) u.a.

Sendedaten:

15.04.1990 I. PR. Erstausstrahlung;
ARD-Erstsendung als 4-Teiler (220 Minuten): 01.01. bis 04.01.1990;
ARD-Erstsendung als Kinofassung (156 Minuten): 20.10.1991

Inhalt:

Der Film zeigt das Leben Puyis, des letzten Kaisers von China. Als Zweijähriger wird er 1908 auf Befehl der Kaiserinwitwe Cixi in die Verbotene Stadt gebracht und dort von ihr zum Kaiser erklärt. Bereits drei Jahre später wird er dazu gezwungen, abzudanken, lebt aber weiterhin in der Verbotenen Stadt, wo er zuerst von chinesischen Tutoren und später auch von dem schottischen Lehrer Reginald Johnston, genannt "R.J.", unterrichtet wird. Von dessen neuen Ideen beeinflusst, versuchte er, Reformen durchzuführen, zum Beispiel eine Übersicht über die Einnahmen und Ausgaben des Hofes zu bekommen und diese einzuschränken. Sein schottischer Lehrer vermutet, dass die kaiserlichen Eunuchen Geld und Waren unterschlagen, aber bevor Puyi dies prüfen kann, brennt eines Nachts das zentrale Magazin ab. Puyi ruft nun die Truppen des (inzwischen republikanischen) China zu Hilfe, um die Eunuchen vom Hof zu vertreiben. 1924 wird Puyi seinerseits von Truppen der Kuomintang endgültig aus der Verbotenen Stadt vertrieben und lebt, unfähig, in der Außenwelt für sich selbst zu sorgen, als Playboy im westlichen Stil.
In den 1930er-Jahren spitzt sich die politische Lage immer weiter zu, 1937 eröffnet der Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke die offenen Feindseligkeiten zwischen Japan und China. Die Japaner besetzen unter anderem auch die Mandschurei, die Heimat der Vorfahren Puyis. Dieser flüchtet sich in die japanische Botschaft, weil er sich dort am sichersten glaubt. Die Japaner setzen ihn als Marionettenkaiser von Mandschko ein. 1945 wird er von sowjetischen Soldaten gefangen genommen, 1950 an die Volksrepublik China ausgeliefert und in einem kommunistischen Gefängnis für Kriegsverbrecher interniert. Erst während der "Umerziehung" erfährt er von den Kriegsverbrechen der Japaner, wie etwa den Menschenversuchen der Einheit 731, dem Massaker von Nanking oder dem massenhaften Verkauf von Opium. Während der zehn Jahre seiner Inhaftierung verändert Puyi seine Sicht auf die Welt und lebt und arbeitet als einfacher Gärtner. Während der Kulturrevolution erlebt er die Ausschreitungen der „Roten Garden“. Später besucht er noch einmal die Verbotene Stadt, die nun als Museum zu besichtigen ist, und erzählt dem Sohn des Museumswärters von seiner Zeit als Kaiser von China. 1967 stirbt er als einfacher Gärtner in der Volksrepublik China.

Sonstiges:

Originaltitel: The last Emperor
Weitere Informationen:
DER LETZTE KAISER: DDR-Kinostart: 18.11.1988, Länge: 156 Minuten. Der aufwendige Monumentalfilm erlebte seinen erfolgreichen DDR-Kinoeinsatz mit der westdeutschen Bild- und Synchronfassung.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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