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JULIA UND DIE GEISTER (1965)

Ein Spielfilm in Koproduktion Italien / Frankreich

PRODUKTION: Rizzoli Film / Francoriz Production, 1965
DREHBUCH: FEDERICO FELLINI, ENNIO FLAIANO, TULLIO PINELLI, BRUNELLO RONDI
REGIE: FEDERICO FELLINI
KAMERA: Gianni de Venanzo
SCHNITT: Ruggero Mastroianni
AUSSTATTUNG und KOSTÜME: Piero Gherardi
MUSIK: Nino Rota

Personen und ihre Darsteller:

Giulietta Masina (Julia), Mario Pisu (Giorgio), Sandra Milo (Susy, Iris, Fanny), Caterina Boratto (Julias Mutter), Sylvia Koscina (jüngere Schwester), Luisa Della Noce (ältere Schwester), Lou Gilbert (Großvater), Valesca Gert (Bhishma), Valentina Cortese (Valentina), José de Villalonga (der Mann aus Cordoba), Milena Vukotic (Elisabetta, Dienstmädchen), Silvana Jachino (Dolores), Friedrich von Ledebur (Medium), Elena Fondra (Elena) u.a.

Sendedaten:

28.11.1975 I. PR. Erstausstrahlung; 23.09.1977 II. PR. Wiederholung;
ARD-Erstsendung: 06.10.1986;
Pro7-Erstsendung: 07.08.1991, Wiederholung im Nachtprogramm: 08.08.1991

Inhalt:

Inmitten einer morbiden Oberschicht der römischen Gesellschaft lebt Julia, die Frau des Mode-Managers Giorgio, einsam und unglücklich. Sie, die immer nur ihren Giorgio liebte, muss sich eingestehen, dass ihr Mann sie mit einer anderen Frau betrügt. Alle in ihrer Umwelt wissen davon. Selbst bei spiritistischen Gesellschaftsspielen muss sich Julia boshafte Anspielungen gefallen lassen. — Valentina, ein Filmsternchen, schleppt Julia zu einem Kamasutra-Greis, den sie erfolglos um Rat zu fragen versucht, wie sie die Liebe ihres Mannes zurückgewinnen kann. Auf Drängen ihrer Schwester Alice ringt sich Julia dazu durch, einen Detektiv auf Giorgios Spuren zu hetzen. Sie entschließt sich sogar, mit Gabriella, der Geliebten ihres Mannes, zu sprechen und erfährt durch einen Zufall, dass Giorgio im Begriff ist, mit dem Mädchen zu verreisen. Julia hat nun einen großen inneren Kampf mit sich auszutragen. In ihrer Phantasie mischen sich, stärker als bisher, grelle Erinnerungsbilder von Geschehnissen ihrer Kinderjahre; Visionen, Angstträume, traumatische Szenen korrespondieren mit Erlebnissen der Gegenwart, mit den genusssüchtigen Visagen ihrer Partygäste, mit der Bordellatmosphäre einer Nachbarvilla, in der die elegante Susy ein „Dolce-Vita"-Dasein führt. Es gelingt Julia jedoch, die Schatten der Vergangenheit zu besiegen. Sie hält Giorgio nicht zurück. Allein geblieben, schreitet sie gefasst in ein neues Leben, nachdem ein visionärer Leichenwagen mit den Geistern ihrer Phantasie davongefahren ist.

Sonstiges:

Originaltitel: Giulietta degli spiriti
Weitere Informationen:
JULIA UND DIE GEISTER: DDR-Kinostart: 09.04.1971, Länge: 143 Minuten. Typischer Fellini-Wirrwarr aus Traum- und Realszenen, der vom DDR-Kinopublikum nicht angenommen wurde. Der Film lief in der westdeutschen Bild- und Synchronfassung. Die DVD-Veröffentlichung erfolgte in einer 130 Minuten Version, in der einige Handlungsstränge fehlen.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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