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C'EST LA GUERRE (1964)

Fernsehinszenierung einer Oper von Emil Petrovics

Foto: „Funk und Fernsehen der DDR“, Nr. 35/1964, Seite 14; im Bild von links: Margarete Herzberg, Robert Lauhöfer und Martin Ritzmann.

Foto: „Funk und Fernsehen der DDR“, Nr. 35/1964, Seite 14; im Bild von links: Margarete Herzberg, Robert Lauhöfer und Martin Ritzmann.

Musik: Emil Petrovics
Text: Huboy Miklos
Inszenierung: Henry Riedel
Szenenbild: Paul Pilowsky
Kostüme: Katrin Johnsen
Masken: Siegfried Bondzio
Tonmeister: Horst Mutscher

Personen und ihre Darsteller:

Der Mann (Robert Lauhöfer), die Frau (Margarete Herzberg), der Flüchtling (Martin Ritzmann), der Herr von gegenüber (Werner Enders), die Frau Hauswart (Gertrud Stilo), 1. faschistischer Offizier (Karl-Heinz Kossler), 2. faschistischer Offizier (Alfons Schienemann), 3. faschistischer Offizier (Rudolf Asmus).
Es spielt die Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Zeljko Straka.
Es singen Mitglieder des Chors der Deutschen Staatsoper Berlin (Einstudierung: Siegfried Völkel).

Sendedaten:

23.08.1964 Erstausstrahlung

Inhalt:

Der Deutsche Fernsehfunk realisierte diese Opernsendung mit einer Eigeninszenierung des Werkes in Verantwortung des Ostseestudios in Rostock.
In der oben genannten Quelle konnte man dazu nachlesen:
„Budapest 1944. Die letzten Tage des Krieges sind angebrochen. In den Straßen der umkämpften Stadt dröhnen die Stiefel faschistischer Einheiten; im vierten Stock eines Wohnhauses warten drei Menschen auf das Ende des Schreckens, harren verzweifeln, hoffen … Ein Ehepaar verbirgt in seiner Wohnung einen Flüchtling. Der Mann und die Frau wissen, dass sie damit ihr Leben aufs Spiel setzen. Zu spät zur Einsicht, zur Abkehr vom Kriege gelangt und zu schwach, aktiv gegen den Faschismus zu kämpfen, wollen sie aber wenigstens etwas dagegen tun.
Vom Haus gegenüber beobachtet ein ausgedienter Offizier, ein Faschist, der nicht mehr aktiv am Kampf teilnehmen kann, mit vom Hass geschärften Sinnen das Leben um sich her. Die Wohnung dort oben ist ihm schon längst aufgefallen, und auch die Hauswartsfrau spürt, dass dort Ungewöhnliches geschieht. Zwei Kriege raubten ihr Söhne und den Mann. Das Leid weckte in ihr den unnatürlichen Trieb, anderen Schmerz zuzufügen. Eines Tages kommen Offiziere und holen den dienstverpflichteten Mann, der Krankheit vortäuscht, um nicht für den faschistischen Krieg arbeiten zu müssen. Da sieht die Hauswartsfrau ihre Stunde gekommen, sie denunziert die Eingeschlossenen und besiegelt ihr Schicksal ...“

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