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JIRKA LÄSST DIE PUPPEN TANZEN (1974)

Ein Spielfilm aus der CSSR

PRODUKTION: Filmstudio Barrandov, 1974
DREHBUCH: KAREL STORKÁN, JAROMIR BOREK
REGIE: JAROMIR BOREK
KAMERA: Emil Sirotek
AUSSTATTUNG: Milan Nejedly
MUSIK: Angelo Michajlov

Personen und ihre Darsteller:

Milena Steinmasslovä (Jana), Erik Tabery (Jirka, genannt Král), Vladimir Dlouhy (Pindja), Jan Kraus (Vabi), Zdenek Lovelek (Motejlek), Milos Rycl (Charlie), Jaroslav Pesice (Meister Pasovski), Eva Cefovskä (Bozena), Alice Hásová (Magda), Dalibora Horácková (Mutter), Eva Lichnovská (Nada), Karel Augusta, Oldrich Velen, Viktor Maurer, Mirko Musil u.a.

Sendedaten:

31.08.1976 II. PR. Erstausstrahlung; 24.10.1978 II. PR. Wiederholung

Inhalt:

Jana ist seit langem in Jirka verliebt, einen jungen Arbeiter
aus der gleichen Textilfabrik, in der sie und fast alle jungen
Leute des Städtchens beschäftigt sind. Aber Jirka findet zunächst
viel mehr Spaß daran, sich wie ein Hahn im Korbe zu
gebärden und sich innerhalb einer Gruppe Jugendlicher als
Anführer aufzuspielen. „Král“, das heißt „König“, lässt er
sich von seinen Freunden nennen. Vor Herumlungern an der
Straßenecke bis zur Idee, auf unehrliche Weise Geld für ein
Auto zu beschaffen, ist es nur ein kleiner Schritt. Ausgerechnet
die vorbildliche Jana soll für diesen Plan ausgenutzt werden,
da sie den Schlüssel zum Stofflager der Fabrik bei sich
trägt. Unter dem Vorwand freundschaftlicher Zuneigung sucht
Král die Begegnung mit Jana. Aber plötzlich erkennt er, dass
er für dieses Mädchen Sympathie, ja, Liebe empfindet. Er
selbst kann sich zu seinem ursprünglich geplanten Diebstahl
nicht mehr durchringen. Die anderen jedoch, einmal von ihm
angestachelt, und jetzt allein gelassen, wollen nicht mehr zurück
und vergreifen sich an gesellschaftlichem Eigentum. Dass
ausgerechnet Janas jüngerer Bruder Pindja in den Einbruch
verwickelt ist, erhellt den Zwiespalt, in dem sich der Halbwüchsige
befunden hat. Während Jana ihm den Umgang mit
Král verbot, wurde er Zeuge, wie sie sich heimlich mit ihm
traf. Das Gefühl des Zurückgesetztseins und der Eifersucht
wurden für ihn zur Triebkraft für sein Handeln.
Der Schluss des Films macht deutlich, dass dieser Vorfall für
alle Beteiligten zu einer ernsten Warnung wird.

Sonstiges:

Originaltitel: Kvocny a král
Weitere Informationen:
JIRKA LÄSST DIE PUPPEN TANZEN: DDR-Kinostart: 27.06.1975, Länge: 82 Minuten, deutschsprachige Fassung: DEFA-Studio für Synchronisation mit den Sprechern: Dorothea Meissner, Michael Christian, Michael Pan u.a.
Netter Blick in eine tschechische Kleinstadt der 1970er Jahre. Im DDR-Kino hatte der Film keinen großen Erfolg.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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