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REVISOR, DER (DDR-TV, OP) (1960)

Fernsehaufführung einer Komischen Oper in fünf Akten von Werner Egk

Foto: „Funk und Fernsehen der DDR“, Nr. 20/1960, Seite 17; im Bild von links: Georg Wegener, Wilhelm Klemm und Rolf Bräunlich

Foto: „Funk und Fernsehen der DDR“, Nr. 20/1960, Seite 17; im Bild von links: Georg Wegener, Wilhelm Klemm und Rolf Bräunlich

Libretto (nach Gogols gleichnamiger Komödie) vom Komponisten
Musikalische Leitung: Hans Wallat
Regie: Joachim Herz
Bühnenbild: Max Elten
Kostüme: Hanna Reichelt
Choreographie: Johannes Richter
Fernsehregie: Wolfgang Nagel

Personen und ihre Darsteller:

Der Stadthauptmann (Wilhelm Klemm), Anna, seine Gattin (Katrin Wölzl), Marja, seine Tochter (Ursula Engert), der Richter (Helmut Eyle), der Kurator des Armenspitals (Rainer Lüdecke), der Postmeister (Rolf Bräunlich), Bobtschinski und Dobtschinski, Gutsbesitzer (Hans-Peter Schwarzbach, Georg Wegener), Chlestakow, ein junger Mann aus Petersburg (Lothar Anders), Ossip, sein Diener (Paul Glahn), die Schlosserfrau (Sigrid Kehl), eine Witwe (Christa Lehnert), Mischka, Diener des Stadthauptmanns (Guntfried Speck), ein Kellner (Siegfried Stechemesser), Awdotja, Magd (Hanni Kubbe), Prochorow, Polizist (Kurt Moser).

Sendedaten:

10.05.1960 Erstausstrahlung

Inhalt:

Der Deutsche Fernsehfunk (DFF) realisierte diese Opernaufführung mit einer Direktübertragung des Werks aus dem Opernhaus Leipzig.
In der oben genannten Zeitschrift, Seite 16, wird dazu ausgeführt:
„‘Der Revisor‘, die jüngste Oper des aus Bayern stammenden Komponisten Werner Egk, erscheint nach Aufführungen in Berlin und Leipzig nun auch als Direktübertragung aus dem Opernhaus Leipzig im Programm des Deutschen Fernsehfunks.
Werner Egk, heute fast 60jährig, Schüler von Carl Orff, ist als moderner Opernkomponist kein Unbekannter mehr. Seit der Uraufführung der ‚Zaubergeige‘ (1935), ‚Peer Gynt‘ (1938) und dem Faust-Ballett ‚Abraxas‘ (1948) – um nur einige Werke zu nennen – besitzt sein Name einen guten Klang im Musikleben der Gegenwart.
Der ‚Revisor‘ ist seine erste ‚komische‘ Oper, das Libretto schrieb der Komponist nach Gogols gleichnamiger Charakterkomödie selbst. Trotz mancher Veränderung der wortreichen Vorlage des Originals (so u. a. die Verminderung der handelnden Personen) blieben die Schilderungen der Charaktere, der Verlauf der Handlung und die Themenstellung erhalten. Die Musik orientiert sich mehr an den Situationen als an den Figuren. Typisch russische Klangformen an vielen Stellen der Oper lassen die Einbeziehung der russischen Folklore deutlich erkennen. Egk selbst schreibt in seinen ‚Anmerkungen zum Revisor‘: ‚Wenn der Opernbesucher trotz aller Veränderungen den Eindruck hat, es wäre am Original eigentlich kaum etwas verändert, dann ist die Übertragung der Substanz von der einen Form in die andere wirklich geglückt.‘“

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