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SCHLAUE FÜCHSLEIN, DAS (1965)

Fernsehaufführung einer Oper in drei Akten von Leos Janácek

Inszenierung und künstlerische Gesamtleitung: Walter Felsenstein
Fernsehregie: Georg Mielke
Musikalische Leitung: Václav Neumann
Bildschnitt: Winfried Teubner
Aufnahmeleitung: Renate Nejach / Gerda Degen
Produktionsleitung: Karl-Heinz Bergmann
Bühnenbild: Rudolf Heinrich
Kostüme: Rudolf Heinrich / Gundolf Foitzig
Masken: Kurt Tesch
Kamera: Wilfried Titel / Karl-HeinzTepperwien / Sigrid Vahldieck / Manfred Szepan / Rosemarie Sundt

Personen und ihre Darsteller:

Das Füchslein Schlaukopf (Irmgard Arnold), der Fuchs (Manfred Hopp), der Förster (Rudolf Asmus), die Försterin (Ruth Schop-Lipka), der Schulmeister (Werner Enders), der Pfarrer (Joseph Burgwinkel), Háraschta (Herbert Rössler), Terynka (Helga Naujoks) sowie Heidrun Nickel, Karin Vetter, Else Nürrenbach, Christel Oehlmann, Ida Hemmerling, Frank Folker, Walter Staps, Heinz Thomas, Adolf Savelkouls, Jörg Albishausen, Chorsolisten der Komischen Oper Berlin und andere.
Es spielt das Orchester der Komischen Oper Berlin.

Sendedaten:

18.04.1965 Erstausstrahlung; 30.05.1966 WDHL; 30.05.1976 II. PR. WDHL.

Inhalt:

Der Deutsche Fernsehfunk (DFF) realisierte die Fernsehaufführung dieses Opernwerks mit einem Studio-Gastspiel des Ensembles der Komischen Oper Berlin. In der Zeitschrift „Funk und Fernsehen der DDR“, Nr. 17/1965, Seite 15, heißt es dazu:
„Alle Freunde des Musiktheaters erwartet am Ostersonntag ein Bildschirmereignis besonderer Art: das erste Studio – Gastspiel des Ensembles der Komischen Oper Berlin mit einer Felsenstein- Inszenierung im Deutschen Fernsehfunk.
Keinen Zuschauer wird das Schicksal des Försters, des Schulmeisters und des Pfarrers unberührt lassen, die alle drei das gleiche Mädchen Terynka liebten, ohne es besitzen oder halten zu können. Wie das Füchslein gegen die Gefangenschaft im Försterhaus aufbegehrt und die Freiheit erkämpft, hat Terynka die Ehe des Försters, das Herz des Schulmeisters und den Seelenfrieden des Pfarrers gefährdet, um eines Tages einem Landstreicher ihr Herz zu schenken – so wie das Füchslein seinem Fuchs.
Janáceks Musik gestaltet in seltener Schönheit den Hymnus vom ewigen Kreislauf des Lebens.“

Aus Anlass des 75. Geburtstages von Walter Felsenstein wiederholte das DDR-Fernsehen diese Sendung am 30. Mai 1976 im II. Programm. Rückblickend wurde in der „FF dabei“, Nr. 22/1976, Seite 31, dazu angemerkt:
„Die nach einer Bearbeitung Max Brods geschaffene Bühnenfassung Walter Felsensteins glich einer Neugeburt des Werkes, die durch die authentische musikalische Interpretation Václav Neumanns und die phantasievolle Ausstattung Rudolf Heinrichs noch unterstützt wurde ...“

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