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AMARCORD (1973)

Ein Spielfilm in Koproduktion Italien / Frankreich

Produktion: Franco Cristaldi Produzioni (Rom) / P. E. C. F. (Paris), 1973
DREHBUCH: FEDERICO FELLINI und TONINO GUERRA
REGIE: FEDERICO FELLINI
Kamera: Giuseppe Rotunno
Schnitt: Ruggero Mastroianni
Ausstattung: Danilo Donati
Kostüme: Danilo Donati
Maske: Rino Carboni
Frisuren: Amalia Paoletti
Musik: Nino Rota

Personen und ihre Darsteller:

Bruno Zanin (Titta), Puppela Maggio (Titas Mutter), Magali Noel (Gradisca), Armando Brancia (Tittas Vater), Ciccio Ingrasia (Onkel Matteo), Nando Orfei (Patacca), Gianfilippo Carcano (Baravelli), Josiane Tanzilli (Volpiana), Maria Antoinetta Beluzzi (Tabakhändlerin), Giuseppe Ianigro (Großvater), Ferruccio Brembilla (Faschist), Antonio Faà Di Bruno (Graf), Luigi Rossi (Anwalt), Mauro Misul (Philosophie Professor), Ferdinando Villella (Prof. Fighetta), Antonio Spaccatini (Federale), Aristide Caporale (Giudizio), Gennaro Ombra (Biscein), Stefano Proietti (Oliva), Alvaro Vitali (Naso), Bruno Scagnetti (Ovo), Fernando Di Felice (Ciccio), Bruno Lenzi (Gigliozzi), Gianfranco Marrocco (Graf Poltavo), Francesco Vona (Candela), Donatella Gambini (Aldina Cordini) u.a.

Sendedaten:

10.07.1988 I. PR. Erstausstrahlung; 20.01.1990 II. PR. Wiederholung;
ARD-Erstsendung: 20.10.1986;
1Plus-Erstsendung: 18.10.1991

Inhalt:

Rimini in den 1930er Jahren. Regisseur Federico Fellini erinnert sich ( A m`arcord = Ich erinnere mich) seiner Heimatstadt, seiner Jugend. Im Mittelpunkt steht der halberwachsene Titta mit seiner Familie, dem Vater, der als "Linker" gilt, weil seine Frau ihn immer einsperrt, wenn die Faschisten einen Aufmarsch o.ä. veranstalten, der Mutter, die Haare auf den Zähnen hat und jeden Tag mindestens eine "Show" abzieht, dem jüngeren Bruder, dem Onkel, der einmal der Klügste in der Familie war, nun aber schon lange in der Irrenanstalt lebt.
Es ist eine kleine, schäbige, schmutzige Welt, die Fellini in vielen Einzelporträts und Geschichten gestaltet, eine Welt, die dem Duce ebenso begeistert zujubelt, wie dem Stolz der Nation, einem Überseedampfer, eine Welt, in der man sich um Politik weniger kümmert als um das Liebesleben unverheirateter junger und nicht mehr ganz junger Damen, eine Welt, in der die Kirche noch immer eine bedeutende Rolle spielt.
An ein ganzes Jahr im Leben einer Stadt erinnert sich Fellini, manche Erinnerung ist verschwommen, unklar, Träume, Alpträume spielen eine Rolle, so manches erscheint verklärt, vieles verzerrt zur Karikatur, z.B. die Lehrer und die Schule überhaupt. Ein bedrückendes Bild einer bedrückenden Filmwelt.

Sonstiges:

Originaltitel: Amarcord
Weitere Informationen:
AMARCORD: DDR-Kinostart: 04.02.1977, Länge: 118 Minuten. Der unterhaltsame, zum Teil sehr witzige Fellini-Streifen lief im DDR-Kino mit guter Publikumsresonanz. AMARCORD wurde im DDR-Kino und Fernsehen in der westdeutschen Bild- und Synchronfassung gezeigt.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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