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SPATZ VON PARIS, DER (1973)

Eine Literaturverfilmung aus Frankreich

Produktion: Feuer et Martin, 1973
DREHBUCH: GUY CASARIL und FRANCOISE FEREY
Nach dem Roman von SIMONE BERTAUT
REGIE: GUY CASARIL
Kamera: Edmond Seychan
Schnitt: Louisette Hautecoeur und Henri Taverna
Ausstattung: Francoise de Lamothe
Kostüme: Rosine Delamare
Musik: Ralph Burns

Personen und ihre Darsteller:

Brigitte Ariel (Edith Piaf), Pascale Christophe (Momone), Guy Trejan (Lucien Leplèe), Pierre Vernier (Raymond Asso), Jaques Duby (Julien), Anouk Frejac (Medeleine), Sylvie Joly (Lulu), Yvan Varco (Félix), Michel Bedetti (Constantini), Francois Dyrek (Henri), Betty Mars (Gesang von Brigitte Ariel) u.a.

Sendedaten:

26.02.1977 I. PR. Erstausstrahlung; 14.09.1979 I. PR. Wiederholung

Inhalt:

Der Film versucht, den Lebensweg der berühmten Chansonette Edith Piaf nachzuzeichnen. Ihre ersten Lebensjahre verbringt die Tochter einer Frau, die in der Folge zur Dirne wird, und eines Soldaten, der unter die Wanderartisten geht, in Bordellen, liebevoll umsorgt von diversen Damen, und auf der Straße, wo der Vater sie sehr früh einweiht in die Tricks und Geheimnisse seiner Kunst. Hier singt sie frech und unbekümmert ihre ersten frivolen Lieder. Hier begegnet sie eines Tages einer ihrer zahlreichen Schwestern. Und da sie es gründlich satt hat, für den Alten das Geld ranzuschaffen, das der dann doch nur in der nächsten Kneipe mit Weibern durchbringt, haut sie mit ihrer Schwester ab und macht sich selbstständig. Von nun an bewohnen sie gemeinsam ein erbärmlich möbliertes Zimmer und ziehen auf Tour. Edith singt, ihre Schwester spielt dazu auf der Mundharmonika und führt die Kasse.
Sie werden erpresst von Zuhältern, aber bald werden sie mit ihnen gut Freund. Edith hat Verehrer, heiratet auch einen braven, ganz jungen Burschen, bekommt ein Kind von ihm, verlässt den Mann, weil sie dies brave Leben nicht mehr ertragen kann, singt mit dem Kind in den Hinterhöfen, der Mann bringt das Kind fort, zu spät, denn bald darauf stirbt es. Edith ist untröstlich, aber ihr Gesang wird reifer. Leplèe, Inhaber eines Nachtkabaretts, entdeckt sie und präsentiert sie erstmals einem mondänen Publikum. Nach Leplèes gewaltsamen Ende nimmt ein Komponist sich ihrer an. Sie zwingt ihn, ihretwegen seine Frau zu verlassen. Er bildet sie aus, setzt brutal ihre Trennung von ihrem bisherigen Milieu durch und organisiert ihren ersten Auftritt im berühmten ABC. Edith schafft den Durchbruch, aber immer wieder zieht es sie zurück zu ihrer Schwester und zu den alten Freunden.

Sonstiges:

Originaltitel: Mome Piaf
Weitere Informationen:
DER SPATZ VON PARIS: DDR-Kinostart: 19.12.1975, Länge: 95 Minuten. Der Film zeigt, chronoligisch erzählt, den Lebensweg Edith Piafs. Der große Erfolg im DDR-Kino blieb ihm jedoch verwehrt. DER SPATZ VON PARIS lief im DDR-Kino sowie auch später im DDR-Fernsehen in der westdeutschen Bild- und Synchronfassung.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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