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WOCHE FÄNGT ERST DIENSTAGS AN, DIE (1971)

Ein Filmlustspiel aus Polen

Produktion: Studio für Spielfilme, Lodz, 1971
DREHBUCH und REGIE: TADEUSZ CHMIELEWSKI
Kamera: Mieczyslaw Jahoda
Schnitt: Maria Orlowska
Ausstatung: Ewa Kowalska
Kostüme: Barbara Ptak, Renata Wlasow
Musik: Jerzy Matuszkiewicz

Personen und ihre Darsteller:

Kazimierz Witkiewicz (Francesco Romanelli, der Italiener), Zygmunt Apostol (Künstler), Andrzej Herder (Polizist), Mieczyslaw Czechowicz (Meister), Adam Mularczyk (Taxifahrer), Kazimierz Rudzki (Direktor), Bogdan Lazuka (Sänger), Lech Ordon (Priester), Waclaw Kowalski (Fahrstuhlmechaniker), Mitchell Kowal (Pole aus Amerika), Joanna Kasperska (Heiratsvermittlerin), Juliusz Kalinowski (Großvater), Irena Skwierczynska (Großmutter) Teofila Koronkiewicz (alte Frau), Halina Kowalska (Marianna) u.a.

Sendedaten:

03.06.1974 I. PR. Erstausstrahlung; WDHL: 01.04.1975 II. PR., 30.04.1975 II. (im Vormittagsprogramm), 22.03.1978 II. PR.; 06.06.1979 I. PR. (Im Nachmittagsprogramm);
ZDF-Erstsendung: 16.09.1972

Inhalt:

Verrückter Filmspaß, in dem gleich zwei Dutzend verzwickter Dinge, einem Galamenü gleich, aufgetischt werden: Ganz Warschau kommt in die absurdesten Kalamitäten, von morgens bis mitternachts, und das natürlich am Montag, am blauen.....
Die eine Geschichte wird von dem jungen, sympathischen Polizisten erzählen, der im Dienst auch noch Vaterpflichten erfüllen muss. Da steht er auf der Kreuzung, soll den tollen Warschauer Verkehr regeln, aber sein kleiner Sohn verlangt Beschäftigung, und der Knirps ist anstrengender als alle Warschauer Verkehrssünder zusammen....
Interessant ist auch wie der junge Polizist einem betrunkenen Fernsehstar kein Strafmandat ausschreibt, sondern ihm im Gegenteil mehrmals eigenhändig das schicke Sportauto anlässt, obwohl man an der Schnapsfahne wirklich nicht vorbeiriechen kann.
Eine andere Geschichte erzählt von einem hoch willkommenen italienischen Geschäftsmann, der wird trotz seiner Devisen an die sozialistische Wirtschaft gar nicht rangelassen. Der wird durch die halbe Stadt geküsst, geschubst, umarmt und verbläut, und um ein Haar muss er einen Ehekontrakt unterschreiben. Und ob der werte Italiener in Milano schon eine Schwiegermutter hat, das interessiert hier wirklich niemanden.
Und dann gibt es noch einen bedauernswerten LPG-Mechaniker von außerhalb. Der schleppt den ganzen Tag so eine schwere Eisenstange mit sich herum, sucht Ersatzteile für seine Kombine, astet mit dem Monstrum von Pontius zu Pilatus, verschenkt extra Pralinen, aber der Kasten war wohl zu klein, denn seine Ersatzteile findet er erst ganz woanders, nämlich auf einer Ausstellung moderner Kunst. Und sogar den ersten Preis bekommt er für sein Musterstück.
Dann ist da noch der Bauarbeiter, der in einer Ecke schläft, denn der Mann ist überfordert, hat einen zweiten Beruf, weil er Kredite abbezahlen muss. Das Warschauer Tempo kann halt keiner Tag und Nacht durchhalten.
Auch nicht der Herr Direktor, der ein paar Stunden in einem Fahrstuhl neuester Konstruktion hängenbleibt.
Und so ein lächerlicher Bankeinbruch im täglichen Trubel ist doch halb so wild. Und richtig verschwinden tut ja auch nichts. Mal ein paar Rohre, ein bisschen Baumaterial. Und all das findet sich ja auch wieder an....auf einem Wochenendgrundstück.
Ja, es ist schon ein verrückter Montag. Und deshalb wäre es besser, wenn die Woche erst am Dienstag beginnen würde.

Sonstiges:

Originaltitel: Nie lubie poniedzialku
Weitere Informationen:
DIE WOCHE FÄNGT ERST DIENSTAGS AN: DDR-Kinostart: 22.12.1972, Länge: 102 Minuten, deutschsprachige Fassung: DEFA-Studio für Synchronisation mit den Sprechern: Enrico Migliore, Marylu Poolmann, Reinhard Kuhnert, Walter Niklaus, Siegfried Voß u.a. Eine witzige, mit Tempo erzählte Komödie, die jedoch zeitgleich zum Jahresende 1972 mit dem italienischen Kassenerfolg "Schwestern teilen alles" im DDR-Kino startete und somit nicht die geringste Aussicht auf Erfolg beim Kinopublikum hatte. Im ZDF wurde der Film unter dem Titel "Ich hasse Montage" und mit einer eigens hergestellten Synchronfassung gezeigt.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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