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WINTERSCHLÄFER, DER (1969)

Eine Filmkomödie in Koproduktion Frankreich / Italien

Produktion: Gaumont International und Rizzoli Film, 1969
DREHBUCH: JAQUES VILFRID, JEAN BERNARD-LUC, LOUIS DE FUNÈS
Nach der literarischen Vorlage HIBERNATUS von Jean Bernard-Luc
REGIE: ÈDOUARD MOLINARO
Kamera: Marcel Grignon, Raymond Lemoigne
Schnitt: Monique und Robert Isnardon
Ausstattung: Francois de Lamothe
Kostüme: Jaques Fonteray
Maske: Anatole Paris
Musik: Georges Delerue

Personen und ihre Darsteller:

Louis de Funès (Paul de Tartas), Claude Gensac (Edmeè de Tartas), Bernard Alane (Paul Fournier), Michel Lonsdale (Prof. Loriebat), Oliver de Funès (Didier de Tartas), Annick Alane (Mme Crepin-Jaujard), Eliette Demay (Evelyn Crepin-Jaujard), Martine Kelly (Sophie), Jaques Legras (Anwalt), Pascale Mazzotti (Prof. Bibolini), Claude Pièplu (Generalsekretär), Paul Preboist (Charles), Yves Vincent (Edouard Crepin-Jaujard) u.a.

Sendedaten:

31.03.1984 II. PR. Erstausstrahlung; WDHL: 09.06.1985 II. PR., 26.03.1986 II. PR., 09.07.1989 II. PR., 18.11.1989 II. PR. (am Nachmittag);
ARD-Erstsendung unter dem Titel "Louis taut auf": 25.09.1983, Wiederholung: 17.07.1987

Inhalt:

Französische Wissenschaftler finden den im arktischen Packeis eingeschlossenen Körper eines Menschen. Es gelingt ihnen, den etwa fünfundzwanzigjährigen Mann wieder zum Leben zu erwecken.
Auf einer Party, die Paul de Tartas, Fabrikant von Verpackungsmaterial, zu Ehren der Verlobung seines Sohnes Didier mit Evelyne Crépin-Jaujard, Tochter eines Geschäftsfreundes, gibt, verfolgen die Gäste gespannt die Berichte im Fernsehen.
Am nächsten Tag wird Tartas zu einem Termin ins Innenministerium gebeten. Während er eigentlich die Verleihung des lang ersehnten Kreuzes der Ehrenlegion erwartet, wird ihm vom Generalsekretär eröffnet, dass der Wiedererweckte der Großvater seiner Frau sei. Tartas ist alles andere als begeistert, fürchtet er doch Verwicklungen für seine Familie und besonders für seine Firma, der durch die Heirat seines Sohnes eigentlich neue Geschäftsperspektiven eröffnet werden sollen. Weil die Firma aber im Grunde seiner Frau Edmée gehört, ahnt Paul, dass das Auftauchen eines weiteren Familienmitgliedes seine Stellung als Geschäftsführer gefährden könnte, als der er bisher weitestgehend schalten und walten konnte wie er wollte, da seine Frau sich um die geschäftlichen Belange nicht kümmert.
So schlägt er sich auch bei einem Gespräch mit Professor Loriebat, der das Experiment leitet, auf dessen Seite, als der den Wiedererweckten für sich und die Wissenschaft reklamiert. Edmée aber möchte ihren Großvater Paul Fournier im Schoße der Familie wissen. Als sie jedoch stur bleibt und ihrem Mann die Entscheidungsgewalt in der Firma entzieht, ändert er seine Meinung und will den Ahnen nun unbedingt in die Familie holen.
Da Loriebat sich weigert und auch die französische Regierung auf seiner Seite weiß, entschließen sich Hubert und Edmée, den Großvater mit Hilfe eines Psychologen aus Loriebats Stab zu entführen. Nach einer wilden Verfolgungsjagd, in deren Verlauf der Professor betäubt und mit dem Wiedererweckten ausgetauscht wird, verstecken sie sich in einem Kloster, wo sich Loriebat schließlich geschlagen geben muss, da Paul Fournier erwacht ist und seine Enkelin für seine Mutter hält.
Weil Fournier aber von den Ereignissen um seine Erweckung nichts weiß und weiterhin denkt, er befände sich im Jahre 1905, muss für ihn, auch um ihm einen psychischen Zusammenbruch zu ersparen, eine dementsprechende Umgebung geschaffen werden. So wird die Tartassche Villa, die gerade für viel Geld im modernen Stil umgestaltet wurde, wieder in die Gründerzeit versetzt und auch das umgebende Stadtviertel entsprechend verändert. Moderne Fortbewegungsmittel werden durch Kutschen oder frühe Automobilmodelle ersetzt, die Bewohner des Viertels in historische Kleidung gesteckt und aktuelle Zeitungen gegen passende Exemplare ausgetauscht.
Und nun beginnt das Funès-typische Verwechslungsspiel ...

Sonstiges:

Originaltitel: Hibernatus / Louis de Funés e il nonno jurgelato
Weitere Informationen:
DER WINTERSCHLÄFER: DDR-Kinostart: 26.03.1971, Länge: 78 Minuten. Der Film lief mit der westdeutschen Bild- und Synchronfassung.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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