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CLOU, DER (1973)

Eine Kriminalkomödie aus den USA

Produktion: Zanuck/Brown Productions, Universal Pictures, 1973
DREHBUCH: DAVID S. WARD
REGIE: GEORGE ROY HILL
Kamera: Robert Surtees
Schnitt: William Reynolds
Ausstattung: Henry Bumstead
Kostüme: Edith Head
Musik: Scott Joplin

Personen und ihre Darsteller:

Robert Redford (Johnny Hooker), Paul Newman (Henry Gondorff), Robert Shaw (Doyle Lonnegan), Charles Durning (Lt. William Snyder), Ray Walston (J.J. Singleton), Eileen Brennan (Billie), Harold Gould (Kid Twist), John Heffernan (Eddie Niles), Dana Elcar (F.B.I. Agent Polk), Jack Kehoe (Erie Kid), Dimitra Arliss (Loretta), Robert Earl Jones (Luther Coleman), James Sloyan (Mottola), Charles Dierkop (Floyd, Bodyguard), Sally Kirkland (Crystal), Avon Long (Benny Garfield) u.a.

Sendedaten:

25.11.1979 I. PR. Erstausstrahlung; 08.07.1983 I. PR. WDHL; 18.11.1989 II. PR. WDHL;
ARD-Erstsendung: 02.02.1985, Wiederholung: 02.07.1989;
1Plus-Erstsendung: 28.12.1989

Inhalt:

Chicago 1936: Der junge Trickbetrüger Johnny Hooker und sein erfahrener Kollege Luther Coleman betrügen einen Gangster namens Mottola, der im Auftrag des größten Gangsterbosses der Stadt, Doyle Lonnegan, die Wetteinnahmen von einem seiner Büros abholen sollte.
Als Lonnegan von dem Vorfall mit Mottola erfährt, lässt er ihn töten. Die Killer von Lonnegan töten auch Luther, indem sie ihn aus dem Fenster stürzen. Als Johnny am Abend zu Luther fährt, erfährt er vom Tod des Freundes. Aus Angst um sein eigenes Leben flüchtet Hooker aus der Stadt und setzt sich mit Luthers ehemaligem Partner Henry Gondorff in Verbindung. Der erfahrene Betrüger, der mit seiner Freundin ein Bordell sowie ein Kinderkarussell betreibt, ist zwar zum Alkoholiker verkommen, kennt aber noch immer alle Tricks.
Um sich wirkungsvoll an Lonnegan rächen zu können, zielen sie auf das, was Lonnegan am wichtigsten ist: sein Geld. Da Lonnegan nicht mit einfachen Tricks zu überlisten ist, entwickeln die beiden einen komplizierten Plan. Zunächst benötigen sie Kapital für den entscheidenden Schlag. Henry, reich und gepflegt gekleidet, sitzt – begleitet von seiner Freundin und Hooker – im Expresszug und lässt Lonnegans Brieftasche stehlen. Mit dem Geld kauft er sich über den Schaffner in ein Pokerspiel mit dem Gangsterboss ein. Dieses kann er durch gespielte Trunkenheit und professionelles Falschspiel gewinnen, obwohl auch Lonnegan betrügt. Johnny, der sich Kelly nennt, weist Lonnegan auf diesen Schwindel hin und kann damit dessen Vertrauen gewinnen.
Für diesen Schwindel will Lonnegan nun Rache an Henry nehmen. Johnny bringt ihn dazu, in Henrys neu entstandenem Wettbüro in einer früheren Billardhalle abseits der Straße große Summen in Pferdewetten zu setzen, um diesen damit zu ruinieren. Da Johnny einen Mitarbeiter des Telegrafenbüros zu kennen vorgibt, das die Rennergebnisse an die Wettbüros weiterleitet, könne er – wie er Lonnegan weismacht – die Siegerpferde der Rennen mitteilen, bevor der Sprecher sie über das Radio bekanntgibt. In Wirklichkeit ist das Wettbüro nur eine Fassade, der Sprecher sitzt in einem kleinen Nebenraum und verliest die Ergebnisse der Rennen zeitversetzt.
Nachdem Henry und Johnny schließlich Lonnegan dazu gebracht haben, 500.000 Dollar auf den Sieg eines bestimmten Pferdes zu setzen, erfährt dieser, damit falsch gesetzt zu haben: Kid, der falsche Telegrafenbüromitarbeiter, erklärt Lonnegan, mit dem „Platzieren“ der Wette sei keine Wette auf Sieg gemeint gewesen. Vielmehr hätte er auf Platz 2 setzen müssen. Lonnegan ist außer sich und fordert sein Geld zurück, als die Falle zuschnappt. Angebliche FBI-Agenten stürmen das Wettbüro.... Es kommt zur Schießerei...
Und Hooker und Gondorff ziehen Lonnegan über den Tisch und rächen sich für den Mord an ihrem Freund Luther Coleman. Gleichzeitig sind beide verantwortlich für den größten Clou des Jahres 1936.

Sonstiges:

Originaltitel: The Sting
Weitere Informationen:
DER CLOU: DDR-Kinostart: 06.08.1976, Länge: 124 Minuten. Der Film lief mit großen Erfolg im DDR-Kino. Hier, wie auch später im DDR-Fernsehen, wurde er mit der westdeutschen Bild- und Synchronfassung gezeigt. Die deutschsprachige Fernsehpremiere fand im DDR-Fernsehen, 6 Jahre vor der Erstsendung in der ARD, statt.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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