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SPÄTE MÄDCHEN, DAS (1971)

Eine Filmkomödie in Koproduktion Frankreich / Italien

Produktion: Lira Films Paris und Praesidens S.P.A. Rom, 1971
DREHBUCH und REGIE: JEAN-PIERRE BLANC
Kamera: Pierre Lhomme
Schnitt: Helene Plemiannikov
Musik: Michel Legrand

Personen und ihre Darsteller:

Annie Girardot (Muriel Bouchon), Philippe Noiret (Gabriel Marcassus), Michel Lonsdale (Pastor Monod), Edith Scob (Edith, seine Frau), Marthe Keller (Vicka, Stubenmädchen), Catherine Samie (Clotilde), Jean-Pierre Darras (Sacha, Hoteldirektor), Maria Schneider (Mome, erstes Mädchen mit Sonnenbrand), Lorenza Guerrieri (Punaisa, zweites Mädchen mit Sonnenbrand), Claudine Assera (Serviererin), Albert Simono (Daniel, Empfangschef)

Sendedaten:

01.11.1975 I. PR. Erstausstrahlung; Wiederholungen: 06.02.1976 I. PR.; 26.03.1983 I. PR.; 06.03.1985 II. PR.; 08.05.1987 I. PR. (als "Film Ihrer Wahl", Zweitplazierter); 18.03.1990 I. PR.

Inhalt:

Während eines Urlaubs treffen sie sich zufällig: Muriel Bouchon, eine 35jährige ruhige und scheue Frau, und Gabriel Marcassus, ein etwas angejahrter, draufgängerischer Junggeselle, der eigentlich auf dem Weg nach Spanien ist und von Wassernymphen träumt und nun wegen einer Autopanne in dem kleinen, verträumten Badeort im selben Hotel wie Muriel Quartier nehmen muss.
"Widerlich! Ausgerechnet Fisch muß er essen. Dieser Geruch! Wer soll da sein Dessert noch runterkriegen. Bestimmt wird mir gleich schlecht" denkt Muriel am ersten Abend, als Gabriel ihr beim Essen gegenüber sitzt.
"Wie hässlich sie ist. Und so zugeknöpft. Bestimmt Lehrerin oder so. Und das mir" denkt Gabriel am ersten Abend, als Muriel ihm beim Essen gegenüber sitzt.
Und da sitzen sie nun beide, Muriel und Gabriel, vom Oberkellner an einem Tisch gepfercht, böse aufeinander und doch vor zehn Minuten noch nicht wissend, dass es den anderen gibt. Drei Wochen werden sie sich noch gegenüber sitzen. Drei Wochen, in denen sich vieles ändern wird. Plötzlich zieht es Gabriel nicht mehr an spanische Strände, als sein Wagen nach acht Tagen repariert ist. Ihm bereitet es jetzt weit mehr Vergnügen, Muriel sich täglich mehrmals am Strande abmühen zu sehen, unter einem züchtigen Frottierumhang ihre Garderobe zu wechseln, um nach solcher Arbeit im Bikini wieder aufzutauchen. Warum nur hat sie ihm anfangs so gar nicht gefallen? Dabei kann sie so fröhlich lachen, so erschrocken nachdenklich sein. Und warum fand sie ihn zuerst so aufdringlich? Er weiß so behutsam mit ihr umzugehen, ist so wunderbar komisch, wenn er über den steinigen Strand daherkommt, und sich fast schämt, weil er nicht mannhafter auftreten kann.
Muriel und Gabriel sind fröhlich, sind froh, sind glücklich. Doch sie wagen nicht, an Glück zu glauben. Noch fürchten sie, eines Tages doch wieder allein zu sein - allein wie viele um sie herum: wie Pastor Monod, der so gerne isst und nach menschlichen Kontakten sucht, - allein wie seine Frau, die sich in die Mythik geflüchtet hat, ein härenes Gewand trägt und opfervoll fastet.
Muriels Urlaub geht allzubald zu Ende. Gabriel bringt sie zum Bahnhof. Sie sind traurig und sagen kaum etwas. Als er ihr seine Adresse gibt, bittet Gabriel sie um ein Wiedersehen. Statt einer Antwort schenkt Muriel ihm verstohlen ein Notizbuch und verhindert, dass er vor der Abfahrt des Zuges darin liest, wo sie auf ihn warten wird....

Sonstiges:

Originaltitel: La vieille fille / La tardona
Weitere Informationen:
DAS SPÄTE MÄDCHEN: DDR-Kinostart: 17.08.1973, Länge: 83 Minuten, deutschsprachige Fassung: DEFA-Studio für Synchronisation mit den Sprechern: Gisela Rimpler, Erik S. Klein, Helga Sasse, Manfred Wagner,
Ruth Lecksa, Karl Heinz Oppel, Hans-Peter Reinecke u.a.
Netter kleiner Sommerfilm. Annie Girardot und Philippe Noiret sind hier in ihrer ersten gemeinsamen Filmarbeit zu sehen, der noch zwei weitere Filme folgen sollten.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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