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SACCO UND VANZETTI (1970)

Ein italienischer / französischer Spielfilm

Produktion: JOLLY FILM in Koproduktion UNIDIS Rom und THEATRE LE REX Paris, 1970
IDEE und DREHBUCH: FABRIZIO ONOFRI und GIULIANO MONTALDO
REGIE: GIULIANO MONTALDO
Kamera: Silvano Ippoliti
Schnitt: Nino Baragli
Ausstattung: Aurelio Crugnola
Kostüme: Enrico Sabbatini
Maske: Lamberto Marini und ErnestaCesetti
Musik: Ennio Morricone
Die "Ballade von Sacco und Vanzetti": Text und Gesang: Joan Baez, Musik: Ennio Morricone

Personen und ihre Darsteller:

Gian Maria Volonte (Vanzetti), Riccardo Cucciola (Sacco), Cyril Cusack (Katzmann, Ankläger), Rosanna Fratello (Rosa Sacco), Geoffrey Keen (Richter Thayer), Milo O`Shea (Rechtsanwalt Moore), William Prince (Rechtsanwalt Thompson), Claude Mann (Journalist), Armenia Balducci (Virginia), Pier Giovanni Anchisi (Mitglied im Verteidigungskomitee), Marisa Fabbri (Mary Splaine), Claudio Sora (Joe Morelli), Giacomo Piperno (Pelser), Carlo Sabatini (Mc Callum), Sergio Fantoni (Consul Giuseppe Andrower) u.a.

Sendedaten:

21.12.1976 I. PR. Erstausstrahlung; 20.08.1977 II. PR. Wiederholung;
Erstausstrahlung in der ARD: 19.11.1977

Inhalt:

Im Frühjahr 1920 werden in South Braintree, unweit von Boston im US-Staat Massachusetts, zwei Italiener, Nicolo Sacco und Bartolomeo Vanzetti, verhaftet. Sie werden beschuldigt, an einem Raubüberfall auf die Lohngelder einer dort befindlichen Schuhfabrik beteiligt zu sein. Im Prozess gelingt es ihnen und ihrem Anwalt Fred Moore, zahlreiche Beweise für die Unsinnigkeit der Anklage und für die Unzuverlässigkeit der Zeugen beizubringen. Dennoch verurteilt das Gericht unter Leitung des erzkonservativen Richters Webster Thayer die beiden Arbeiter zum Tode. Es wird bald klar, dass in diesem Prozess nicht die Wahrheit gesucht, sondern in Gestalt der beiden Anarchisten - obendrein nach Meinung des Gerichts "niederrassige" Einwanderer - ein Exempel an der politischen Arbeiterbewegung statuiert werden soll. Der Weltprotest verhindert die unmittelbare Vollstreckung des Urteils. Die Verteidigung kann neue Beweise für die Unschuld der Angeklagten beibringen, ja sogar Spuren aufdecken, die zu den wahren Tätern führen.
Aber das Gericht weigert sich, das Verfahren erneut aufzunehmen. So sterben nach qualvoller Haftzeit von sieben Jahren Sacco und Vanzetti am 23. August 1927 als Opfer des wohl weltgrößten Justitzmordes auf dem elektrischen Stuhl.

Sonstiges:

Originaltitel: Sacco e Vanzetti / Sacco et Vanzetti
Weitere Informationen:
SACCO UND VANZETTI: DDR-Kinostart: 19.04.1974, Länge: 124 Minuten, deutschsprachige Fassung: DEFA-Studio für Synchronisation mit den Sprechern: Georg Solga, Fred-Arthur Geppert, Friedrich Wilhelm Junge,
Fred Alexander, Günter Grabbert, Hans Gora, Otti Planerer, Wolfgang Dehler u.a.
Spannender, dokumentarisch genauer Politthriller, der vor allem durch die verblüffende Ähnlichkeit der beiden Hauptdarsteller mit den wahren Figuren besticht. Im Film werden zahlreiche Originalaufnahmen der weltweiten Proteste, unterlegt mit der Musik Ennio Morricones, eingebunden.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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