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SUTJESKA/SUTJESKA - HELDENKAMPF IN BOSNIEN (1972)

Ein jugoslawischer Monumentalfilm

Produktion: Bosna-Film, Sarajevo, 1972
DREHBUCH: BRANIMIR SCEPANOVIC, WOLF MANKOVITSCH, MILJENKO SMOJE sowie SERGEJ BONDARTSCHUK
REGIE: STIPE DELIC
Kamera: Tomislav Pinter
Schnitt: Vuksan Lukovac
Kostüme: Marko Cerovac
Maske: Surija Sarkic
Musik: Mikis Theodorakis

Personen und ihre Darsteller:

Richard Burton (Josip Broz Tito), Irene Papas (Borina), Milena Dravic (Vera), Ljuba Tadic (Sava Kovacevic), Bata Zivojinovic (Nikola), Bert Sotlar (Barba), Boris Dvornik (Dalmatinac), Rade Markovic (Rados), Ljubisa Samardzic (Stanojlo), Relja Basic (Captain Stewart), Petar Banicevic (Captain Deakin), Stole Arandelovic (Pop), Kole Angelovski (Stanojlov), Boris Dvornik (Dalmatinac), Neda Arneric (Jagoda), Michael Cramer (Oberst Wagner), Günter Meisner (General Lütters), Anton Diffring (Generaloberst Alexander Lohr), Toni Laurenic (Zoran), Dusan Tadic (Sveto), Marinko Sebez (Dusko), Miroljub Leso (Boro) u.a.

Sendedaten:

29.11.1975 II. PR. Erstausstrahlung

Inhalt:

Frühjahr 1943. Das Oberkommando der faschistischen Okkupationstruppen auf der Balkanhalbinsel bereitet eine Großoffensive gegen die in den Bergen Bosniens, der Herzegowina und Montenegros operierenden jugoslawische Partisanenarmee vor. Unter dem Befehl des General Lütters werden Truppen in der Stärke von 120 000 Mann zusammengezogen und kreisen das von den Partisanen befreite Gebiet ein. Der nur 20 000 Mann umfassenden Partisanenarmee steht somit eine sechsfache Übermacht gegenüber. Ihr Ziel ist die Vernichtung der starke militärische Kräfte bindenden Partisaneneinheiten und die Gefangennahme Titos. In Titos Hauptquartier, wo gerade eine britische Militärmission eintrifft, ist man sich des Ernstes der Lage bewusst. Zu der rein zahlenmäßigen Überlegenheit des Feindes kommt noch hinzu, dass dieser - im Gegensatz zu den Partisanen - über alle Mittel moderner Kriegstechnik verfügt, und die Partisanen außerdem in ihrer Beweglichkeit stark behindert sind durch eine große Zahl von Verwundeten und Kranken, die man dem erbarmungslosen Gegner nicht in die Hände fallen lassen kann.
Sorgfältig bereitet die Partisanenarmee die Abwehr des zu erwartenden Angriffs vor. Als dieser am 15. Mai beginnt, stößt er auf überraschend heftigen Widerstand. Einen Monat dauern die schweren und für beide Seiten verlustreichen Kämpfe an, bei denen Tito bei einem Bombenabgriff am Arm verwundet wird. Es gelingt den Partisanen, am Fluss Sutjeska die feindliche Umklammerung zu durchbrechen. Damit wird der faschistische Vernichtungsplan zum Scheitern gebracht.
Neben diesen historischen Ereignissen zeigt der Film Einzelschicksale der Kämpfer in Titos Armee. So der alte Bauer, der all seine Söhne im Kampf verliert und am Ende selbst überlebt. Die Bäuerin Borina, die sich, aus Sorge um ihren in der Armee kämpfenden Sohn, selbst der Armee anschließt und im Lazarett arbeitet. Die beiden Freunde Barba und Nikola, von denen einer an einem ruhigen und sonnigen Tag durch Heckenschützen sein Leben verliert.
Und schließlich die zarte Liebe zwischen der Lazarett-Ärztin Vera zu Josip Broz, den seine Kampfgefährten Tito nannten.

Sonstiges:

Originaltitel: Sutjeska
Weitere Informationen:
SUTJESKA - HELDENKAMPF IN BOSNIEN: DDR-Kinostart: 29.11.1974, Länge: 129 Minuten, deutschsprachige Fassung: DEFA-Studio für Synchronisation mit den Sprechern: Werner Ehrlicher, Jürgen Frohriep, Edwin Marian, Günther Naumann, Ingrid Rentsch, Dietmar Richter-Reinick, Kerstin Sanders, Horst Schäfer, Günter Schubert, Jochen Thomas, Martin Trettau, Walter Wickenhauser u.a.
Ein hervorragend gefilmtes Schlachtenpanorama, in dem jegliche Heroisierung vermieden und die Schwere und Unmenschlichkeit des Kampfes dem Zuschauer emotional nahe gebracht wurde. Die Besetzung mit internationalen Weltstars gab dem Film eine weitere Attraktivität. Die Rollen der deutschen Generäle sind mit den westdeutschen Schauspielern Anton Diffring und Michael Cramer besetzt. Hervorzuheben ist jedoch besonders der westdeutsche Schauspieler Günter Meisner, der hier in seiner Rolle als General Lütters seinem Image als ewiger Film-Bösewicht voll und ganz gerecht wird.
In der BRD lief der Film ab Oktober 1975 in einer vollkommen verstümmelten nur 83 Minuten umfassenden Kinoversion.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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