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ENDE DES HERRSCHERS DER TAIGA, DAS/ENDE DES KAISERS DER TAIGA, DAS (1978)

Ein sowjetischer Abenteuerfilm

Produktion: Zentralstudio für Kinder und Jugendfilme "Maxim Gorki", Moskau, 1978
Drehbuch: Boris Kamow, Pawel Pawlow
Regie: Wladimir Saruchanow
Kamera: Sergej Filippow, J. Majorow
Schnitt: N. Boshikowa
Ausstattung: Anatoli Anfilow
Musik: J. Krylatow

Personen und ihre Darsteller:

Andrej Rostozki (Arkadi Gaidar), German Katschin (Pascha Nikitin), Iwan Krasko (Iwan Solowjow), Juri Mainagaschew (Fedka Otschol), Swetlana Tschaptykowa (Nastja), Oleg Balakin (Ostapenko), Asankul Kuttubajew (Großvater), Danuta Stoljarska (Jewdokija), Witali Kamsytschakow (Artas), Nina Saruchanowa (Tarika) sowie Georgi Jumatow.

Sendedaten:

28.01.1979 II. PR. Erstausstrahlung in russischer Sprache/09.01.1981 I. PR. Erstausstrahlung in deutscher Sprache

Inhalt:

Ein junger Bursche tritt aus der Bahnstation eines kleinen ostsibirischen Städtchens heraus, schaut sich um, halb überrascht, halb enttäuscht, so, als ob er erwartet hätte, abgeholt zu werden, doch niemand gekommen sei. Spontan bemächtigt er sich der Drehorgel eines Leierkastenmanns, und dann zieht er sogar einen Revolver hervor und schießt in die Luft. Wahrhaftig ein seltsamer Auftritt! Prompt wird er auch von einer Rotarmistenpatrouille festgenommen und zum Verhör in den Stab gebracht. Name? Arkadi Golikow. Alter? Achtzehn Jahre. Zweck der Reise? Er weist sich aus als der neue Kommandeur des Regiments, das hier im Gebiet der Chakassen gegen die konterrevolutionäre Bande des Atamans Solowjow eingesetzt ist.
Da ist nun das Erstaunen bei seinem Gegenüber. Wie, dieser grüne Junge will Kommandeur sein? Misstrauen ist angebracht. Man schreibt das Jahr 1922, und die Sowjetmacht hat zwar im Bürgerkrieg gesiegt, doch hier, nahe der Grenze zur Mongolei und zu China, ist sie noch schwach. Da kann noch ein Solowjow mit den sechshundert Mann seiner Bande sein Unwesen treiben und sich großspurig "Kaiser der Taiga" nennen lassen. Wenig Kräfte hat man ihm entgegenzustellen; das sogenannte "Regiment" zählt wenig über hundert Mann. Schwierige Lage, und dazu noch dieser Jüngling, der, wie sich bestätigt, tatsächlich der neu ernannte Kommandeur ist. Doch trotz seiner Jugend erweist sich dieser Golikow als ein erfahrener revolutionärer Kämpfer. Trotz des ungleichen Kräfteverhältnisses setzt er dem selbsternannten Taigakaiser hart zu. Er geht nicht in ihm gestellte Fallen; er gewinnt dem altgedienten Militär Solowjow in persönlicher Begegnung große Achtung ab; er erringt das Vertrauen und die Achtung der Chakassen, die bislang unter dem Einfluss des weißgardistischen Bandenchefs standen. Welch grausamen Terror er auch ausübt - Solowjows Macht ist im Schwinden begriffen. Wie viele Opfer der Kampf gegen ihn auch noch fordert - der Tag ist nah, an dem ihm als letzter Ausweg nur noch die Flucht über die Grenze bleibt. Ein junger Kommandeur hat ihn bezwungen.
Golikow? Der Name wird niemanden etwas sagen. Bekannter ist das Pseudonym, das dieser junge Kommandeur später als Schriftsteller führte. Arkadi Gaidar. Der Film schildert die abenteuerliche Jugend des Autors von "Timur und sein Trupp".

Sonstiges:

Originaltitel: Konjez imperatora Taigi
Weitere Informationen:
Das Ende des Kaisers der Taiga: DDR-Kinostart 6.7.1979, 88 Minuten, deutsche Fassung: DEFA-Studio mit den Sprechern Peter Rauch, Siegfried Voss, Rainer Büttner, Wolfgang Jakob, Dietrich Mechow, Alfred Bohl, Roswitha Marks, Marylu Poolman, Markus Voigt,
Der Film startete im Kinosommer 1979 in den DDR-Kinos, hatte aber neben den Publikumsrennern "Unternehmen Capricorn" aus den USA und "Der Querkopf" mit Louis de Funes keinerlei Chancen auf die Gunst des Publikums.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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