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ASJA/ASJA - EINE UNERFÜLLTE LIEBE (1977)

Ein sowjetischer Spielfilm

Produktion: Studio Lenfilm, in Zusammenarbeit mit dem DEFA-Studio für Spielfilme,1977
Drehbuch: Jossif Cheifiz
Nach einer Novelle von I.S.Turgenjew
Regie: Jossif Cheifiz
Kamera: Genrich Marandshjan
Schnitt: R.Isakson
Kostüme: G.Antipina

Personen und ihre Darsteller:

Jelena Korenewa (Asja), Wjatscheslaw Jesepow (Herr N.N.), Igor Kostolewski (Gagin, Asja`s Bruder) sowie J.Medwedjew, Hans Klering, Getrud Brendler, Bodo Schmidt, Heidi Weigelt, Hanna Rieger

Sendedaten:

30.11.1978 II. PR. Erstausstrahlung in russischer Sprache (mit Untertiteln); 21.09.1980 II. PR. Erstausstrahlung in deutscher Sprache;
Wiederholungen in deutscher Sprache: 09.12.1985 I. PR.; 04.09.1989 I. PR.

Inhalt:

Da begegnen sich in einem verträumten Städtchen am Rhein in der Mitte des 19. Jahrhunderts drei junge Menschen. Ihre gemeinsame Heimat ist Russland. Die fremde Umgebung, die Neugier auf das Land und seine Bewohner bringen sie näher zusammen. Der junge Adlige Gagin reist mit seiner Schwester Asja, deren ungestümes, widerspruchsvolles Wesen nicht in die Harmonie der Landschaft zu passen scheint. Der junge Russe Herr N. wählte diese Reiseroute, um die Erinnerungen an eine junge Witwe und seine damit verbundene Liebesenttäuschung zu vertreiben. Sein Treffen mit Gagin, der sich in der Malerei versucht, lassen eine problemlose Freundschaft zwischen beiden Männern entstehen. In dem ruhigen Gleichmaß ihrer Begegnungen und Gespräche wirkt das Auftauchen Asjas, ihre jähen Gefühlsumschwünge, ihr wechselvolles Wesen mit irrlichternder Faszination auf N. Er kann sich dem Zauber und dem Geheimnis dieses feenhaften Geschöpfes nicht entziehen, wenngleich ihre Launenhaftigkeit seinem korrekten Wesen widerstrebt. Asja scheint bald anschmiegsam, zärtlich, bald herausfordernd, stolz, immer aber unberechenbar und doch stets ganz sie selbst. Ihr Bruder, dem die befremdende Ausstrahlung seiner Schwester nicht entgangen ist, offeriert eines Tages dem Freund ihr Geheimnis: Sie ist seine Halbschwester, hervorgegangen nach dem frühen Tod der Mutter aus einer Verbindung seines Vaters mit der Zofe seiner Frau und nach dessen Tod ihm überantwortet. Ihre Herkunft, ihre widersprüchliche Erziehung, das Suchen des jungen Mädchens nach seinem Platz im Leben, hin - und hergeworfen zwischen Stolz und Scham, lassen sie als einen eigenwilligen Charakter erscheinen. Asjas Charme, ihre natürliche Frische verfehlen trotz ihrer Kapricen nicht ihre Wirkung auf N. Und Gagin beobachtet voll Sorge das Entstehen eines neuen Gefühls bei seiner Schwester: ihre Liebe zu N. Gagin, der um die Gefühlsintensität und Leidenschaftlichkeit Asjas weiß, weiht den jungen N. in seine Beobachtungen ein, gipfelnd in der Frage, ob dieser Asja heiraten würde. N. ist bestürzt, unfähig zur Entscheidung - eine Entscheidung die Konventionen sprengen würde. Und als Asja ihm in einem heimlichen Stelldichein ihre Gefühle offenbart, weist er sie zurück, befangen von Vorurteilen. Erst auf der nächtlichen Suche nach der zutiefst getroffenen Asja wird ihm die Größe seines eigenen Gefühls deutlich. Doch als er ihr am nächsten Morgen seinen Antrag machen will, ist sie mit dem Bruder abgereist. Seine verzweifelte Suche bleibt ergebnislos. Asjas Spuren verlieren sich.....

Sonstiges:

Originaltitel: Assia
Weitere Informationen:
Asja - eine unerfüllte Liebe: DDR-Kinostart 12.1.1979, 91 Minuten, deutsche Fassung:DEFA-Studio mit den Sprechern: Ulrike Börner, Holger Mahlich, Frank Schenk, Ilse Voigt, Gerd Ehlers u.a.
Ein poetischer Liebesfilm, gedreht mit Unterstützung der DEFA. Viele Außenaufnahmen entstanden in Quedlinburg am Schloßberg und in der Sächsichen Schweiz.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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