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WÖLFIN, DIE (P) (1982)

Ein polnischer Abenteuerfilm

Produktion: "Zespoly Filmowe", Film Unit "Silesia", 1982
Drehbuch: Jerzy Gieraltowski
Regie: Marek Piestarek
Kamera: Janusz Pawlowicz
Austattung: Andrzej Plocki
Musik: Jerzy Matula

Personen und ihre Darsteller:

Krzysztof Jasinski (Kacper), Iwona Bielska (Maryna, Julia), Olgierd Lukaszewicz (Otto), Stanislaw Brejdygant (Graf), Jerzy Prazmowski (Matthew), Henryk Machalica (Dr. Goldberg), Hanna Stankówa (Hortensia), Andrzej Bielski, Jan Blecki (Butler), Leon Niemczyk (Smorawinski) u.a.

Sendedaten:

11.10.1985 I. PR. Erstausstrahlung; 12.11.1987 II. PR. Wiederholung

Inhalt:

Vor etwa 100 Jahren. Von einem längeren Auslandsaufenthalt wird der junge Edelmann Kacper ans Krankenbett seiner Frau zurückgerufen. Mit ihr onehin schon uneins wegen ihrer vielen Männerbekanntschaften, erfährt er nun, dass sie bei sich eine Abtreibung vornehmen wollte. Auf dem Sterbebett verflucht sie ihren Mann und stirbt, mit Gott und den Menschen unversöhnt, dabei krampfhaft eine Wolfspfote in der Hand haltend.
Kacper nimmt eine Stellung als Verwalter bei einem Grafen an. Eines Tages bemerkt er, dass das Gut von einer Wölfin umkreist wird. Ihm ist es unheimlich, zumal sein Bruder ihm beim Tod der Frau auf die Wolfspfote aufmerksam gemacht hatte.
Eines Tages verlässt der Graf das Gut, weil ihm Repressalien drohen wegen seiner Teilnahme an Kämpfen um die Unabhänigkeit Polens. Seine junge Frau lässt er in Kacpers Obhut zurück. Und diese Julia beginnt, ihn immer mehr an seine verstorbene Frau Maryna zu erinnern. Auch sieht er immer mehr gespenstische Erscheinungen und hört das Lachen seiner Frau. Er versucht auch, die lauernde Wölfin zu erschießen, aber sie scheint gegen jede Kugel gefeit. Als Kacper sich einem Arzt anvertraut, spricht dieser geheimnisvolle Beschwörungen aus und durchbohrt Marynas Porträt.
Das Bild beginnt zu bluten und im selben Moment erleidet Julia im Palais einen Schmerzanfall und wird ohnmächtig. Der Arzt gießt eine silberne Kugel, mit der Kacper auf Julia schießen soll, um den furchtbaren Fluch endlich loszuwerden. Er tut es noch in derselben Nacht. Als der Graf aus dem Ausland zurückkehrt, beschließt er, seine Frau in die Familiengruft umzubetten. Doch im Sarg liegen Wolfsknochen.

Sonstiges:

Originaltitel: Wilczyca
Weitere Informationen:
Die Wölfin, DDR Kinostart: 28.9.1984, 98 Minuten, deutsche Fassung: DEFA-Studio, mit den Sprechern: Giesela Büttner, Wolfgang Kühne, Walter Wickenhauser, Gerd Ehlers, Gerry Wolf u.a., "Die Wölfin" wurde für den Kinoeinsatz vom Progress-Filmverleih als "Gruselfilm" angekündigt. Die Tatsache, dass solche "Gruselfilme" im DDR- Kino eher selten waren, und das Jugendprädikat "ab 18" sicherten dem Film eine gute Zuschauerresonanz. Für die Ausstrahlungen im DDR- Fernsehen wurden einige kurze Gewaltszenen entfernt.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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