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ROBINSON JR. (1976)

Eine italienische Filmkomödie

PRODUKTION: Vides Cinematografica, Rom, 1976
DREHBUCH: FRANCO CASTELLANO - GUISEPPE MOCCIA (= CASTELLANO & PIPOLO) - SERGIO CORBUCCI unter Mitarbeit von PAOLO VILLAGIO
REGIE: SERGIO CORBUCCI
KAMERA: Marcello Gatti
SCHNITT: Amedeo Salfa
AUSSTATTUNG: Andrea Crisanti
KOSTÜME: Wayne
MUSIK: Guido & Maurizio De Angelis (= Oliver Onions)

Personen und ihre Darsteller:

Paolo Villagio (Robinson) - Zeudi Araya (Freitag) - Anna Nogara (Magda) - Percy Hogan (Mandingo)

Sendedaten:

12.04.1980 I. PR. Erstausstrahlung; Wiederholungen: 11.06.1983 I. PR.; 13.05.1989 I. PR.; 29.06.1991 DFF LK.

Inhalt:

Signore Robinson, seine Freunde nennen ihn Robi, managt die Mailänder Mode. Er lebt mit Gattin Magda exquisit, weil er sie alles machen lässt und zufrieden ist, wenn er nur aus einem Armbandtransistor seine Fußballreportagen hören kann. Eines Tages unternehmen sie eine Schiffsreise nach Übersee, und die dazugehörige Katastrophenübung nehmen sie alle mächtig ernst. Aber als es wirklich ernst wird, will er lieber schlafen und erwacht dafür am nächsten Morgen etliche Meter unter dem Meeresspiegel. Nach 22 Tagen, bekleidet nur mit dem Pyjama, landet er auf einem Strand, schreit nach dem Bademeister, der nicht erscheint, sucht die Polizei, den Flughafen (gottlob hat er im wasserdichten Bauchgürtel seine Dollar geschmuggelt!), rennt ins Land hinein, reißt vor Gorillas, Krokodilen und Schlangen aus, rennt am Strand entlang und entdeckt, dass er der einzige Mensch auf einer unbewohnten Südseeinsel ist. Robi entsinnt sich seiner Pfadfinder-Jugend und nimmt den Kampf mit den Tücken der Umwelt mutig auf. Und scheitert immer wieder kläglich. Mit der Kokusnuss, die sich nicht öffnen läßt, mit dem Bumerang, der zwar kein Wild, dafür aber beinahe ihn selbst tötet, mit dem Feuer, das sich nur an seinen Händen entzündet. Bei seinen Streifzügen durch die Insel entdeckt er die Ruinen von Robinson Crusoes Domizil und nimmt es in Besitz, er richtet sich häußlich ein. Eines Tages landet dann auch Freitag - eine bildhübsche Insulanerin, die ihn nach 2 Monaten Keuschheit zu den Ihren auf die Nachbarinsel schleppt und heiratet, weil er zu ungeschickt ist, sich selbst zu helfen. Robi fühlt sich ganz wohl. Es gefällt ihm nur nicht, dass er in aller Öffentlichkeit mit Freitag das "Zizi" vollziehen soll. Es geht einfach nicht. Und darum holt Freitag per Brieftaube Magda herbei, damit sie den verschwunden Gatten wieder in ihre Arme schließe. Robi, hin und hergerissen zwischen beiden Lebensformen, gibt sich schließlich wohl oder übel der Zivilisation gefangen.

Sonstiges:

Originaltitel: Robinson jr.
Weitere Informationen:
ROBINSON JR.: DDR-Kinostart 27.4.1979 - Länge: 103 Minuten - deutschsprachige Fassung: DEFA-Studio für Synchronisation mit den Sprechern:
Carl-Herman Risse - Helga Sasse - Ingeborg Nass - Holger Mahlich - Lothar Schellhorn.
Eine Fülle von Gags und Situationskomik ließen diesen Film zu einem Kassenmagneten im DDR Kino werden. Jedoch hinderte die ungemeine Popularität des Films das DDR Fernsehen nicht daran auch diesen italienischen Lachknüller schamlos zu kürzen. Während die Erstausstrahlung 1980 noch in ungekürzter Fassung über den Bildschirm ging, war er zur Wiederholung 1983 nur noch 95 Minuten lang, für eine dritte Wiederholung im Mai 1989 wurde nochmals ungehemmt die Schere angesetzt um dann nur noch 85 Minuten übrig zu lassen. Auf Anfrage bei der Filmredaktion des (noch) DDR-Fernsehens im Jahre 1990, was diese Kürzungen für einen Sinn gehabt hätten, wurde geantwortet, dass man sich "der Programmdisziplin hätte beugen müssen". Ab Juni 1991 wurden Robinsons Abenteuer im DFF wieder in ungekürzten 103 Minuten ausgestrahlt. ROBINSON JR. zählt bis heute zum ständigen Programm der deutschen Fernsehsender.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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