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WILDE BETTEN / LETTI SELVAGGI (1978)

Ein Episodenfilm in Koproduktion Italien / Spanien

PRODUKTION: Zodiac Film, Rom / Corona Film, Madrid, 1978
DREHBUCH: TONINO GUERRA - GIORGIO SALVIONI
REGIE: LUIGI ZAMPA
KAMERA: Guiseppe Ruzzolini - Armando Nannuzzi
SCHNITT: Franco Fraticelli
AUSSTATTUNG: Elena Ricci Pozzetto
KOSTÜME: Luca Sabatelli
MASKEN: Giancarlo Del Brocco - Gilberto Provenghi - Franco Schioppa
MUSIK: Riz Ortolani

Personen und ihre Darsteller:

Ursula Andress (Witwe / Passantin) - Laura Antonelli (Ehefrau / Geschäftsfrau) - Silvia Kristel (Dame im Bett / junge Mutter) - Monica Vitti (Prostituierte / Betrügerin) - Orazio Orlando (Araber) - Michele Placido (Betrüger) -
Jose Sacristan (Dirigent) - Roberto Benigni (Schuldirektor) - Enrico Beruschi (Professor) - Jose Luis Lopez Vasquez (Ehemann / Werkstattbesitzer) - Marco Bonetti (Concierge) - Rossana di Lorenzo (Gemüseverkäuferin) - Elisa Mainardi (Frau im Zug) - Mauro Vestri (Barbier) - Angelo Boscariol (Mann im Casino) - u.a.

Sendedaten:

23.-26.12.1982 I. PR. Erstausstrahlung (pro Tag zwei Episoden); 11.08.1984 I. PR. Wiederholung.

Inhalt:

DER ARABER: Ein Straßenhändler wird in ein Nobel-Hotel gelockt, zu einer nobel auf ein Bett hingelagerten Dame. Er ist von ihren Reizen so entzückt, dass er sich als Mörder-Ersatz von der Polizei abführen lässt. Nach zehn Jahren wieder frei, wiederholt sich das Spielchen mit dem abgeschobenen, vom neuen Liebhaber ermordeten Liebhaber, für den der Möchtegern-Liebhaber wieder für 10 Jahre hinter Gitter geht.
EINE MAMA: Ein reiches, vollgefressenes strohdummes Söhnchen holt sich eine Nutte von der Straße als Ersatz-Mutter zur Vorladung beim Direktor.
DIE WITWE: Ursula kommt von der Beerdigung ihres Gatten nach Hause. Dort wartet auf sie ein Fotograf, der auf dem Friedhof nicht das rechte Motiv ins Objektiv bekommen hat. Er fotografiert und sie entblättert sich. Sie landen im Bett.
EIN ÖDER NACHMITTAG: Laura erschießt einen jungen Unbekannten, der vor ihrem Haus spazieren geht, weil ihr Mann argwöhnt, es sei ihr Liebhaber.
DIE JUNGE EHEFRAU: Silvia ist perfekte Frau und Mutter. Eines Tages hat sie die Nase voll von ihrem tyrannischen Herrn Gemahl, fesselt ihn an einem Stuhl und zieht mit Kinder und Sack und Pack aus.
VORSICHT VOR DEN BEIDEN: In einem Casino. Monica will ein kostbares Collier klauen, aber sie hat einen Berufskollegen, der ebenfalls darauf scharf ist. Sie versuchen, einander auszutricksen und finden Gefallen aneinander.
DIE PASSANTIN: Ein sparsamst bekleidetes Mädchen stellt sich mitten auf eine stark befahrene Straße. Es kommt zur Massenkarambolage und die Autoreparaturwerkstatt hat endlich genug zu tun. Ursula kassiert Prozente.
EINE GESCHÄFTIGE FRAU: Ein berühmter Musiker begegnet auf der Straße der schönen geschäftigen Laura. Sie lädt sich in seine Wohnung ein, absolviert dort über ihn ihre Geschäfte, schließlich landen sie zwar im gleichen Schlafwagenabteil, aber sie hat wieder etliche Transaktionen zu organisieren und steigt aus, er reist - allein - nach Mailand, wo er nichts verloren hat, während sein Orchester ohne ihn nicht weiterproben kann.

Sonstiges:

Originaltitel: Letti selvaggi
Weitere Informationen:
WILDE BETTEN: DDR Kinostart: 17.4.1981 - Länge: 97 Minuten, deutschsprachige Fassung: Fassung: DEFA-Studio für Synchronisation mit den Sprechern:
Roswitha Hirsch - Lilo Grahn - Gerhard Paul - Karl-Heinz Oppel - Ernst Meincke - Gert Kießling - Kerstin Sanders - Jessy Rameik - Reinhard Kuhnert - Joachim Tomaschewsky - Horst Lampe - u.a.
Ein nur mäßig amüsanter Episodenfilm, in dem 8 lose aneinander gereihte Geschichten erzählt werden. Für die Erstsendung im DDR Fernsehen zu Weihnachten 1982 wurden die 8 Episoden an 4 Abenden zu jeweils 2 Episoden pro Abend gezeigt. Zur Wiederholung des Films im Sommer 1984 lief der komplette Film zusammenhängend. Die letzte Episode wurde für die Fernsehausstrahlungen um 4 Minuten leicht gekürzt. Im DDR Kino war der Film, aufgrund des Titels und der Jugendfreigabe "ab 18 Jahren" ein sehr großer Erfolg. Im Vergleich mit der westdeutschen Synchronfassung hält sich die von der DEFA hergestellte deutsche Fassung viel näher an das Original.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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