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CAFÉ AN DER HAUPTSTRASSE (1953)

Ein tschechoslowakischer Kriminalfilm

Foto: Progress-Filmprogramm Nr. 50/1954 Titelseite

Foto: Progress-Filmprogramm Nr. 50/1954 Titelseite

Produktionsfirma: Státni-Film, Prag, 1953
Literarische Vorlage: Gleichnamiger Roman von Géza Vcelicka
Szenarium: Jiri Brdecko/Jiri Mares/Miroslav Hubácek
Bauten: Jan Zázvorka
Kostüme: Marie Mala/Fernand Vácha
Kamera: Rudolf Milic
Musik: Jan Rychlik
Regie-Assstenz: Zbynek Brynych
Regie: Miroslav Hubácek

Personen und ihre Darsteller:

Josef Kutschera (Karel Höger), Jindriska Sejkova (Jana Ditetová), Vazek (Václav Voska), Styblo (Sasa Rasilov), Rokos (Josef Mixa), Dr. Jonak (Bedrich Prokos), Svatja (Eduard Maron), Hawra (Frantisek Vnoucek), Jankowec (Felix le Breux), Polizeipräsident (Frantisek Slégr), Frau Styblo (Jirina Sejbalová), Soukup (Frantisek Kreuzmann), Dr. Krys (Bohus Záhorský), Vorsitzender (Milos Nedbal), Detektive (Zdenek Dite/Vlastimil Brodsky), Redakteur Matejka (Milos Kopecký) sowie Josef Hlinomac, Lubomir Lipsky, Rudolf Deyl und andere.

Sendedaten:

03.09.1954 Erstausstrahlung; Wiederholungen am: 24.01.1955, 24.06.1955, 24.10.1955, 19.03.1956, 19.07.1956, 06.02.1957, 18.03.1957, 20.10.1958, 10.03.1959, 17.08.1959.

Inhalt:

Dieser Streifen führte in das Prag des Jahres 1930 zurück. Herr Kavárnik, stolzer Besitzer eines Cafés an einer Hauptstraße dieser Stadt, ist ein Menschen verachtender Typ. Sein Restaurant ist ein Treffpunkt von Schiebern und Spekulanten aus dem In- und Ausland, aber er umwirbt diese Klientel mit Dienern und Liebenswürdigkeit, während er angebliche Nachlässigkeiten seines Personals mit Härte bestraft.
In diesem Milieu arbeitet auch Josef Kutschera (Karel Höger), der selbstbewusst seinen Weg geht und es seinem Chef nicht “dankt“, dass er ihm aus einem großen Heer von Arbeitslosen einen Job gegeben hat. Kutschera sieht in diesem Unternehmen die Würde des Menschen mit Füßen getreten. Als er zudem noch das Ansinnen der Frau Chefin zurückweist, mit ihr anzubandeln, ist das Maß voll - Josef wird entlassen.
Doch zugleich findet er die Liebe des Mädchens Jindra (Jana Ditetová), die die Aufrichtigkeit dieses Mannes zuschätzen weis. Auch sie hasst das Besitzerehepaar des Cafés.
Eines Tages fallen in dieser Zeit der großen Weltwirtschaftskrise in dem augenscheinlich leeren Café nach Mitternacht zwei Schüsse, und zwei Menschen werden getroffen. Josef Kutschera ist der erste vor Ort, der die Rettungskräfte ruft, nachdem er seine Braut zu einem Treffen im Café begleitet hatte. Aber zum Tathergang kann er kaum etwas aussagen; aber seine schwer verletzte Freundin kann mit ihren Angaben Licht in das Dunkel bringen.
Obwohl Jindras Angaben der Polizei vorliegen und der Fall klar erscheint, rücken die Ermittler davon ab, den Fall in dieser Version an das Gericht abzugeben. Die Verantwortlichen wollen das Geschehene für sich nutzen, indem sie den Fall zu einem für sie erfolgreichen Ermittlungsverfahren ausbauen. Damit könnte man zum einem das durch Korruption befleckte Ansehen der Behörde reinwaschen und unangenehme Pressemitarbeiter zum Verstummen bringen. Und so geschieht es: die Maschinerie der Polizei geht intensiv daran, einen lückenlosen Indizienbeweis gegen einen Unschuldigen zu konstruieren und die wahren Hintergründe dieser Tat zu verschleiern. Als die Lage für selbigen aber sehr ernst wird, betreten aufrichtige Personen die Szene, die dem Recht zum Durchbruch verhelfen sollten …

Sonstiges:

Originaltitel: Kavarna na hlavi tride
Weitere Informationen:
CAFÉ AN DER HAUPTSTRASSE: DDR-Kinostart: 20.08.1954; Länge: 90 Minuten; deutschsprachige Fassung: DEFA-Studio für Synchronisation mit den Sprechern:
Walter Stickan, Jutta Plettenberg, O. A. Buck, Alfred Haase, Horst Drinda, Werner Schulz-Wittan, Gerd Taubmann, Werner Peters, Franz Arzdorf, Hans Schölermann, Ingeborg Werzlau, Hans Ulrich, Albert Venohr, Hans Fiebrandt.

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