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DREI HEITERE BEGEBENHEITEN (1970)

Fernsehspiel in Episoden nach Vorlagen von Anton Tschechow

Szenenbild: Rolf Klemm
Bildregie: Hilmar Elze
Inszenierung: Dr. Rolf Klemm

Personen und ihre Darsteller:

In “Die neuesten Erkenntnisse der zahnärztlichen Wissenschaft”:
Ossip (Klaus Glowalla), Pjotr (Herbert Körbs).

In: “Tragödie wider Willen”:
Tolkatschow (Eberhard Prüter), Muraschkin (Joachim Schlüter).

In: “Das Jubiläum”: Chirin (Walter Bechstein), Tatjana (Helga Gunkel), Schiputschin (Dieter Heusinger), Mertschutkina (Gisela Wahlberg), 1. Herr (Wolfgang Anton), 2. Herr (Bernd Stübner).

Sendedaten:

09.07.1970 I. PR. Erstausstrahlung.

Inhalt:

“Die neuesten Erkenntnisse der zahnärztlichen Wissenschaft”:
Sollte der geneigte Zuschauer Zahnarzt von Beruf sein, dann sollte er nun umgehend Ossip Franzytsch (Klaus Glowalla) kontaktieren. Denn er ist ein ganz besonderer dieser beim Volke nicht so beliebten Spezies. Ossip übt sein Handwerk nämlich psychologisch aus. Das muss man sich zum Beispiel so vorstellen, dass er mit moralischen Effekten dem Patienten eine ganz einfache Zange in nahezu angenehmer Weise vorstellt. Oder man postiere dekorativ einen Menschenschädel in der Praxis! Das stärkt das Vertrauen des an sich geplagten, auf dem Stuhl Sitzenden in seinen Doktor. Und die Aussicht auf ein zufrieden stellendes Honorar steigert es zudem!
“Tragödie wider Willen”:
Einfache Leute aus der Gesellschaft, die ihre Tage in den übervölkerten Vierteln der großen Städte verbringen müssen, beneiden womöglich die Menschen, die nach des Tages Arbeit in ihr von Blumen umgebenes Häuschen am ruhigen Stadtrand hinausfahren und dort schon von der liebreizenden Gattin und den süßen Sprösslingen erwartet werden. Doch das kann eine trügerische Hoffnung sein, wie das Beispiel des Herren Tolkatschow (Eberhard Prüter) beweist: Der Bedauernswerte wird jeden Tag schon von seiner Gattin erwartet, denn sie will “es” mit ihm tun; ist er da nicht zu bedauern, der arme Mann?
“Das Jubiläum”:
Jubiläen sind wohl nur für wenige Leute ein wahrer Feiertag, weil sie mit viel Aufwand, vielen Notwendigkeiten und sonstigem Unangenehmen verbunden sind. Davon zeugt das Beispiel des Bankdirektors Schiputschin (Dieter Heusinger). Nicht nur, dass ihn seine Angetraute mit einer Vielzahl von Neuigkeiten seitens Mamachen, Tantchen und anderen überrascht - nein, insgesamt erweist sich sein Heim an dem eigentlich besonderem Tag als Irrenhaus!

Verantwortlich für diese heitere Sendung zeichnete das Fernsehstudio in Halle.

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