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MANN DES SCHICKSALS (1968)

Fernsehaufführung einer Komödie von G. B. Shaw

Autor: G. B. Shaw
Szenenbild: Walter Opitz
Regie: Celino Bleiweiß

Personen und ihre Darsteller:

Napoleon (Hilmar Baumann), Wirt (Martin Trettau), Leutnant (Alfred Woronetzki), Dame (Eva-Maria Hagen).

Sendedaten:

14.03.1968 Erstausstrahlung

Inhalt:

G. B. Shaw (1856-1950), der große irisch-britische Dramatiker, verfasste diese Komödie im Jahre 1896. Der komplette deutsche Titel seines Werkes lautet: “Der Mann des Schicksals oder Der Schlachtenlenker”. Das Studio in Halle präsentierte die Aufführung der Komödie aus dem Fernsehtheater Moritzburg.
Die Zeitschrift “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 11/1968, Seite 17, führte dazu aus: “Es ist am 12. Mai 1796 in Norditalien in Tavazzano, auf der Straße von Lodi nach Mailand. Hier haben vor zwei Tagen die Österreicher die Franzosen zu verhindern versucht, den Fluss zu überschreiten. Aber die Franzosen, befehligt von General Napoleon Bonaparte, haben dennoch die vom feindlichen Feuer bestrichene Brücke genommen, unterstützt von einer furchtbaren Kanonade, bei welcher der General selbst Hand anlegte. Es ist noch früh in seinem Leben: Er ist 26 Jahre alt und erst kürzlich General geworden, nicht zuletzt mit Hilfe seiner Frau, die er dazu benutzt hat, das Direktorium, das jetzt Frankreich regiert, zu verführen. Außerdem ist er ein origineller Beobachter und hat seit der Erfindung des Schießpulvers als erster herausgefunden, dass eine Kanonenkugel den Mann, den sie trifft, unfehlbar töten muss. Das geübte Auge des Artilleristen kann jedoch andererseits mathematisch genau beurteilen, wohin die Kugeln treffen, und sucht lieber Orte aus, an denen man ihnen nicht ausgesetzt ist. Hier kann man das Haupt stolz erheben und die Brust recken, als sei man kugelsicher. Und für die Pose des geborenen Helden hat er viel übrig. Ein Mann des Schicksals, so recht nach dem Geschmack gutbürgerlicher Historiker, den G. B. Shaw jedoch keineswegs teilt. Sein bissiger Spott, meisterhaft umgesetzt im Dialog, trifft alle, die solche falschen Bilder schaffen, und entheroisiert die Helden, die auch nur Menschen waren.”
Der WDR hatte fünf Jahre vorher die gleiche literarische Vorlage für die ARD in Szenen gesetzt (Ausstrahlung am 10.02.1963); Regisseur in dieser TV-Produktion war Hans-Dieter Schwarze, in zwei Hauptrollen agierten Gerd Baltus und Klaus Schwarzkopf.

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