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GESTOHLENES GLÜCK (1989)

Ein Film des Fernsehens der DDR aus der Reihe “Polizeiruf 110”

Autor/Szenarium: Ulrich Waldner
Dramaturgie: Lutz Schön
Szenenbild: Maria Rodewald/Kathrin Trepte
Kostüme: Guido Bednarz
Kamera: Wolfram Huth
Musik: Arnold Fritzsch
Produktionsleitung: Erich Biedermann
Aufnahmeleitung: Christine Domröse/Peter-M. Donsch/Elvira Lehmann
Regie-Assistenz: Kerstin Klein/Christine Panse
Regie: Thomas Jacob

Personen und ihre Darsteller:

Oberleutnant Jürgen Hübner (Jürgen Frohriep), Oberleutnant Thomas Grawe (Andreas Schmidt-Schaller), Kriminalistin (Gabriele Möller-Lukasz), Leiter des Fahndungs-Stabs (Lothar Schellhorn), Kind Norbert Pfeiffer (Danny Awege), Elke Pfeiffer (Karin Ugowski), Jürgen Pfeiffer (Klaus Hecke), Tante Reni (Karin Düwel), Onkel Mischa (Klaus Gehrke), Frau Gröning (Angelika Perdelwitz), Herr Gröning (Joachim Nimtz), ABV (Klaus Tilsner), Ärztin (Birgit Frohriep), Lebensmittelverkäufer (Günter Drescher), junge Frau mit Kinderwagen (Anne Kasprik), Frau Lehmann (Regina Nitzsche), Herr Lehmann (Frank Schenk), Obermeister (Holger Franke), Herr Ehlers (Norbert Speer), zwei alte Leute an der Bushaltestelle (Walter Wickenhauser/Erika Stiska), Kaufhallenangestellte (Christl Jährig), drei Frauen (Gabriele Schäfer/Angelika Graubaum/Gisela Graupner), junge Mutter (Sigrid Reintsch), junger Mann mit Baby (Hans-Jürgen Pabst), jüngere Frau (Brigitte Lindenberg), junges Ehepaar (Wika Barsch/Guido Mauersberger), älteres Ehepaar (Eva Laible/Horst Hamann), Genosse Meister (Dietmar Sommer), Diensthabender (Michael Telloke), Arzt (Eckhard Bilz), FSTW-Fahrer (Hans-Joachim Brieske), die Kinder (Anja und Susann Stepke/ Sebastian Jacob/Jessica Witt/Sabrina Fenske) sowie Helmut Wenzlau.

Sendedaten:

21.05.1989 I. PR. Erstausstrahlung; 22.05.1989 I. PR. WDHL; 24.08.1990 ARD WDHL.

Inhalt:

Einen Tag vor Weihnachten, also an einem 23. Dezember, ereilt alle Dienstellen der DDR-Volkspolizei eine dringende und zugleich erschütternde Nachricht: Ein Säugling wird vermisst! Das sechs Monate alte Mädchen wurde an diesem Tag gegen 11 Uhr entführt, als sein rotbrauner Kinderwagen, unbeaufsichtigt von der Mutter, vor einer Kaufhalle stand …
Die Vorgeschichte: Norbert (Danny Awege) ist zehn Jahre alt und ist ohne Geschwister aufgewachsen. Offenbar geht es dem Jungen gut, wenn man in sein Kinderzimmer schaut und die vielen schönen Spielsachen und sogar einen Fernseher erblickt. Doch all das sind nur Äußerlichkeiten. Norberts Eltern (Karin Ugowski/Klaus Hecke) sind beide beruflich stark eingespannt, der Vater muss sogar noch zu Hause konzentriert arbeiten, so dass beide für ihren Sohn nur wenig Zeit haben. Doch gerade das ist es, was Norbert fehlt: die liebevolle Zuwendung der Eltern. Oft verbringt Norbert Zeit bei seiner Tante Reni (Karin Düwel), die vor kurzem ein Baby bekommen hat. Diese Atmosphäre voller Glück weckt in dem Jungen den Wunsch, auch eine kleine Schwester haben zu wollen. Und der Wunsch wird immer stärker, beschäftigt ihn quasi pausenlos. Nur seine Eltern wiegeln ab: kein zweites Kind, sie sind froh, dass ihr Sohn aus dem Gröbsten heraus ist - Norbert ist maßlos enttäuscht.
An diesem 23. Dezember nun erblickt der Junge vor einer Kaufhalle einen Kinderwagen, in dem ein weinendes Baby liegt. Er ergreift die “Gelegenheit”, nimmt das kleine Kind an sich und versteckt es.
Als die Mutter (Angelika Perdelwitz) zurückkommt und ihr Kind nicht mehr vorfindet, bricht für sie eine Welt zusammen, denn sie hatte lange warten müssen, bis sich ihr Kinderwunsch erfüllte; ja, ihre Verzweiflung ist so groß, dass sie kurze Zeit später einen Selbstmordversuch unternimmt.
Natürlich ermitteln die herbeigerufenen Kriminalisten um Oberleutnant Hübner (Jürgen Frohriep) und Oberleutnant Grawe (Andreas Schmidt-Schaller) mit großer Intensität und unter Nutzung aller erdenklichen Möglichkeiten, auch die Bevölkerung nimmt an der Suche regen Anteil. Und all das ist dringend notwendig, weil Norbert mit der Betreuung des Kindes absolut überfordert ist; zudem leidet das Baby unter einer Kuhmilchallergie, wodurch es sich alsbald in Lebensgefahr befindet.
Nach einer Folge von dramatischen Ereignissen begibt sich der Norbert schließlich mit dem Baby zu seiner Mutter und bricht in Tränen aus. Das Kind aber ist gerettet; die Mutter des Babys, die nach ihrem Suizid-Versuch in eine Klinik gebracht worden war, ist untröstlich, fragt ständig nach ihrem Kind - selbst dann noch, als es schon in ihren Armen liegt …

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