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GLASSPLITTER (1981)

Ein Film des Fernsehens der DDR aus der Reihe “Polizeiruf 110”

Szenarium: Werner Fiedler/Georg Schiemann
Mitarbeit: Jürgen Frohriep
Dramaturgie: Lutz Schön
Szenenbild: Hansjoachim Hölzel
Kostüme: Isolde Müller-Claud
Kamera: Horst Klewe
Musik: Horst Krüger
Produktionsleitung: Helga Lüdde
Aufnahmeleitung: Hans-Hermann Ostermann/Werner Lingner
Regie-Assistenz: Beatrice Braulich/Marina Gabriel
Regie: Georg Schiemann

Personen und ihre Darsteller:

Oberleutnant Jürgen Hübner (Jürgen Frohriep), Leutnant Vera Arndt (Sigrid Göhler), Joachim “Jäcki” Lieske (Jörg Kleinau), Heinz Budack (Otmar Richter), Gerti Budack (Monika Lennartz), Ilona Budack (Rahel Bringmann), Opa Budack (Bruno Carstens), Oma Budack (Helga Raumer), Herr Marunde (Kurt Goldstein), Rudi Bradtke (Manfred Müller), Verkäuferinnen (Monika Bienert/Gisela Graupner), Verkaufsstellenleiter Horn (Dietmar Bauschke), Körner (Dietmar Obst), Wirt (Oskar Daum), ABV (Karl-Peter Schwidurski), Detlef (Gerd Grzesczak), Verkaufsstellenleiter Foto/Optik (Günter Drescher), Verkäuferin (Regina Gehrken), Nachbar (Georg Helge), Barkas - Fahrer (Christian Stieg), Frau Koslowski (Marlene Wüstner), K-Techniker (Roger Zerath).

Sendedaten:

29.11.1981 I. PR. Erstausstrahlung; 30.11.1981 I. PR. Wiederholung

Inhalt:

Es hagelt Glassplitter, als an einem späten Abend in Berlin ein Krimineller die Scheibe eines Elektrogeschäfts einschlägt und sich dann - zunächst ungehindert - an den Schaufensterauslagen bedient. Kurz danach eilt aber der Ladenbesitzer heran, doch er kann den Einbrecher nicht dingfest machen; letzterer eilt zu einem auf ihn wartenden Wagen, und dieser braust davon. Jäcki (Jörg Kleinau), so der Name des Kriminellen, fordert aber nach kurzer Zeit den Fahrer des Fluchtautos auf anzuhalten; er selbst steigt aus mit der Maßgabe, dass die Polizei inzwischen nach einem Wagen sucht, der mit zwei Personen besetzt ist. Trotzdem wird der Fahrer des Wagens wenig später gestellt und verhaftet.
Jäcki bedient sich eines Ruderbootes, um seine Flucht fortzusetzen. Bei der Fahrt über einen See kommt es allerdings zu einer Kollision mit einem Motorboot, auf dem sich die Familie Budack befindet. Bei diesem Crash fällt Ilona (Rahel Bringmann), die Tochter der Budracks, über Bord und verschwindet spurlos. Vater Heinz (Otmar Richter) taucht vergeblich in den See ein. Doch dann ist es Jäcki, der das Mädchen wieder an die Wasseroberfläche holt und vor dem Ertrinken bewahrt. Dieser ist es auch, der den Eltern die notwendigen Tipps zur Ersten Hilfe für ihr Kind erteilt. Die Eltern bringen Ilona dann ins Krankenhaus, und rufen Jäcki vorher noch ihre Adresse zu.
Dieser ist aber nicht der Typ, der ganz uneigennützig solch eine “Heldentat” vollbringt. Mit bestimmten Absichten, die auf den Erfolg seiner weiteren kriminellen Aktivitäten ausgerichtet sind, meldet er sich einige Tage später bei Familie Budack. Die sind hoch erfreut, den Lebensretter ihrer Tochter wieder zu sehen, und aus Dankbarkeit darf Jäcki bei ihnen übernachten und wird selbstverständlich fürstlich bewirtet. Dann gibt er vor, auf Arbeitssuche zu sein, weshalb er zur Zeit keine feste Bleibe habe - kein Problem für die Budacks, Jäcki darf sofort das Haus auf ihrem Wochenendgrundstück bewohnen. Und dieser nutzt die “einmalige” Gelegenheit, um hier die “Errungenschaften” seiner Einbrüche sicher zu lagern.
Die Kripo ist Jäcki nach der Verhaftung seines Helfershelfer längst auf der Spur. Mehr als 60 gleichartiger Einbrüche, für die die eingeschlagenen Fensterscheiben als Charakteristikum stehen, können Jäcki zugeordnet werden.
Eines Tages entdeckt Heinz Budack das Lager mit den gestohlenen Sachen. Er fordert deshalb Jäcki auf, das Diebesgut binnen 24 Stunden von hier wegzubringen; allerdings schreckt er vor einer Anzeige bei der Polizei zurück, ja er belügt sogar Oberleutnant Hübner (Jürgen Frohriep) bei einer Befragung, um den Lebensretter zu schützen.
Bei einem seiner nächsten Einbrüche in ein Elektrofachgeschäft wird Jäcki allerdings von einem Mitarbeiter überrascht. Jäcki schlägt erbarmungslos auf ihn ein, und der Mann verstirbt an seinen Verletzungen. Der nun zum Mörder gewordene Kriminelle wird jetzt steckbrieflich gesucht, wodurch die Budacks wissen, was für ein Mensch ihr Untermieter wirklich ist. Nachdem sie ihm in gutem Glauben vorher auch noch Geld geliehen hatte, gehen sie nun endlich zur Polizei und offenbaren ihr Wissen. Jäcki wird kurze Zeit später auf einer Baustelle von Leutnant Arndt (Sigrid Göhler) verhaftet, und für die Budacks stehen zumindest noch sehr ernste Gespräche mit Hübner bevor …

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