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ROSI FEHLT (1988)

Ein Film des Fernsehens der DDR von Ingeborg Nössig aus der Reihe “Der Staatsanwalt hat das Wort”

Autor/Szenarium: Ingeborg Nössig
Dramaturgie: Käthe Riemann
Szenenbild: Martina Groß
Kostüme: Tamara Schramm-Bansen
Wissenschaftliche Beratung: Dr. Peter Przybylski
Kamera: Harry Valek
Musik: Klaus Kölling/Jörg-Uwe Reimers
Aufnahmeleitung: Heinz-Jürgen Jeserigk
Regie: Wolf-Dieter Panse

Personen und ihre Darsteller:

Klaus Barten (Ralf Lehm), Christine Barten (Regina Beyer), Roswitha Barten (Christiane Hagedorn), Luise Barten (Brigitte Krause), Frau Scholte (Doris Otto-Franke), Mario Felder (Ralf Sählbrandt), Sandra (Claudia Köppen), Lore (Angelika Ritter), zwei Kolleginnen (Birgit Berthold/Ilona Knobbe), Ursula Brauner (Astrid Bless), Schwester (Ursula Preußler), Verkäuferin (Gisela Rubbel), Zapfer Justus (Ernst-Georg Schwill), Arzt (Rudolf Trommer).

Sendedaten:

05.06.1988 I. PR. Erstausstrahlung; 06.06.1988 I. PR. Wiederholung

Inhalt:

Roswitha Barten (Christiane Hagedorn), 15 Jahre alt und von allen nur Rosi genannt, war bis vor kurzem eine sehr gute Schülerin; plötzlich erbringt sie nur noch schlechte Leistungen, und von ihrer langjährigen Freundin will sie auch nichts mehr wissen. Rosi gibt sich gegenüber anderen Menschen auf einmal total verschlossen, auch mit der Mutter mag sie nicht mehr sprechen, und sie hat offensichtlich Angst vor dem Vater. Nun fehlt sie auch, als ihre Schulklasse auf gemeinsame Fahrt gehen will. Was war geschehen?
Klaus Barten (Ralf Lehm), Rosis Vater, der als Einrichter in einem VEB tätig ist und bis dato eine harmonische Ehe führte, bleibt mit Rosi für einige Wochen allein, weil seine Frau (Regina Beyer) eine Kur angetreten hat. In dieser Zeit nimmt Klaus an einer Brigadefeier teil, von der er aber mit Frust beladen nach Hause kommt. Seinen Ärger versucht er mit reichlich Alkohol zu betäuben, was ihn aber nicht davon abhält, Rosi unter Gewaltanwendung sexuell zu missbrauchen. Die 15jährige ist von diesem schrecklichen Erlebnis völlig verstört und flieht zur Oma (Brigitte Krause). Doch die versteht die Angst ihrer Enkelin nicht, so dass Rosi bis zur Rückkehr der Mutter unter seelischen Qualen allein mit ihrem Vater bleiben muss. Dieser bemüht sich, das Geschehene herunterzuspielen, zudem er Rosi anvertraut, dass er nicht ihr leiblicher, sondern ihr Adoptivvater sei.
Nachdem ihre Mutter vom Kuraufenthalt zurückgekehrt ist, erfährt Rosi zudem, dass diese von Klaus schwanger ist, wodurch sich Rosi erneut gedemütigt fühlt. Als es ihr nicht gelingt, der Mutter ihr Problem anzuvertrauen und Hilfe im Angesicht ihrer misslichen Lage zu erhalten, versucht sie, sich das Leben zu nehmen, was jedoch durch rechtzeitiges Eingreifen verhindert werden kann.

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