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MANN IST HIER ZUVIEL, EIN (1968)

Fernsehaufführung eines Lustspiels mit Gesang von Gerhard A. Ebert

Dramaturgie: Hermann Rodigast
Gesangstexte: Hans-Joachim Riegenring/Gerhard A. Ebert
Musik: Rainer Carell
Regie: Wolf-Dieter Panse

Personen und ihre Darsteller:

Evelyn Lenssen, Studentin (Cornelia Schmaus), Hannes Richter, Drucker (Wolfgang Ostberg), Alois Blau, Bote (Fred Mahr), Sigi (Dietmar Richter-Reinick), Fred (Michael Narloch), Willy Gehrke, Hauptwachtmeister der VP (Fritz-Ernst Fechner).
Außerdem wirken mit: Mitglieder des Arbeitertheaters und der Berufsschule des EKO.

Sendedaten:

22.02.1968 Erstausstrahlung

Inhalt:

Evelyn (Cornelia Schmaus) ist 19 Jahre jung und ein bildhübsches Mädchen. Ihrer Lebenslust lässt sie beim Tanzen, Singen und auch Küssen freien Lauf. Dagegen kann eigentlich ob ihrer Jugend niemand etwas einwenden. Doch wenn die junge Dame dann in einer Nacht gleich drei jungen Männern, dem Fred (Michael Narloch), dem Sigi (Dietmar Richter-Reinick) und dem Hannes (Wolfgang Ostberg), den Kopf verdreht, dann ist das wohl etwas zuviel des “Guten”. Und selbst Opa Alois (Fred Mahr) macht sie in dieser Nacht noch schöne Augen!
Diese nächtlichen Ereignisse mit ihren Verwirrungen und Aufregungen haben natürlich ihre “Nachwehen”, wobei diese sich in einer alten Baubude, die irgend einer Genossenschaft gehört, fortsetzen. Dorthin nämlich ist Evelyn geflohen; zum Glück steht hier ein Telefon, so dass das Mädchen die Volkspolizei per selbigem um Hilfe bitten kann. Hauptwachtmeister Gehrke (Fritz-Ernst Fechner) eilt herbei, um diesen “Fall” zu klären, doch er hat offensichtlich große Mühe, Licht in die Ereignisse der Nacht zu bringen. Das hängt mit Aussagen der Beteiligten zusammen, die sich absolut widersprechen; zum Beispiel behauptet Evelyn, dass in einem Zimmer ein Mann aus dem Schrank hervorgetreten sei, der sie dann mit einer Pistole bedrohte; Opa Alois merkt dazu an, dass doch nur ein Bündel alter Klamotten aus diesem Schrank heraus gefallen sei. Wer lügt hier, wer hat recht, und wie kam Evelyn dann selbst in diesen Schrank hinein? Und wer war der Täter mit der Waffe, wenn es den überhaupt gab? Fragen über Fragen für den Mann von den Staatsorganen - wobei man ihm seine bisherige Erfolglosigkeit seiner Ermittlungsbemühungen nachsehen sollte, denn die Nacht, in der soviel geschah, ist keine gewöhnliche, sondern eine Faschingsnacht. Deshalb könnte es sein, dass alles, was geschah, nur ein Faschingsspaß war, und insofern eine angenehme Unterhaltung für das Publikum ohne kriminalistischen Hintergrund.
Die Hauptdarstellerin Cornelia Schmaus war zur Zeit der Aufführung dieses Lustspiels im Friedrich-Wolf-Theater Eisenhüttenstadt noch Studentin an der Staatlichen Schauspielschule Berlin. Der DFF hatte diese Aufführung aufgezeichnet und selbige nun am 22. Februar 1968 ausgestrahlt. An verschiedener Stelle wurde mit Blick auf diese TV-Produktion darauf hingewiesen, dass es bei deren Realisierung zu einer engen und fruchtbaren Zusammenarbeit von Berufs- und Laienkünstlern kam, schließlich waren Mitglieder des Arbeitertheaters und der Berufsschule des Eisnhüttenkombinats-Ost daran beteiligt.

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