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DUELL, DAS (DDR-TV) (1990)

Ein Film des Deutschen Fernsehfunks aus der Reihe “Polizeiruf 110”

Szenarium: Ulrich Frohriep
Dramaturgie: Lutz Schön
Szenenbild: Peter Gericke
Kostüme: Charlotte Busse/Renate Herrmann/Günther Pohl
Kamera: Peter Krause
Musik: Arnold Fritzsch
Produktionsleitung: Werner-Uwe Kraft
Aufnahmeleitung: Jens Laukner/Peter Schlaak/Manfred Müller
Regie-Assistenz: Astrid Zander/Matthias Schubert
Drehbuch und Regie: Thomas Jacob

Personen und ihre Darsteller:

Hauptmann Günter Beck (Günter Naumann), Leutnant König (Gerald Schaale), Hauptmann Böhme (Werner Tietze), Oberst Reuter (Helmut Schellhardt), Frau Beck (Annekathrin Bürger), Holm (Volker Herold), Doris (Kati Grasse), Anna (Anja Kling), Johann (Ralf Sählbrandt), Dieter Möller (Uwe Teufer), Andreas (Peter Donath), ABV (Klaus Gehrke), Bruder der Braut (Jörg Steinberg), Braut (Cornelia Heilmann), Bräutigam (Heiko Wolff), Wirt “Zur Pappel” (Arnim Mühlstädt), VP-Genosse/Spurensicherung (Holger Franke), Oberstleutnant (Heini Müller), Volkspolizist (Michael Kinkel), Polizeioffizier (Klaus Tilsner), ältere Frau (Rose Becker), alter Mann (Günter Drescher), Kneipenwirt (Bodo Krämer), drei Saufbrüder (Romeo Riemer/Andreas Brandt/Roman-Eckhard Galonska), vier Schlägertypen (Fred Schmidt/Thomas Förster/Frank Haberland/Wolfgang Lindner), Volkspolizist (Lothar Hans), Obermeister (Edmund Raatz), Hauptmann (Knut Schultheiß), Wirt “Hochzeit” (Wolfgang Seher), älterer Mann (Werner Kamenik), Leiter Genex-Lager (Uwe Karpa), K-Mann (Hans-Joachim Brieske), junge Frau (Beatrice Bergner).

Sendedaten:

04.11.1990 I. PR. Erstausstrahlung; 05.11.1990 I. PR. Wiederholung.

Inhalt:

Die Handlung dieses Kriminalfilms ist in den dramatischen Wochen des Herbstes 1989 angesiedelt. Hauptmann Beck (Günter Naumann) will sich auch in dieser ereignisreichen Zeit sein Credo bewahren: er fühlt sich für Recht und Ordnung zuständig, nicht für die Politik. Doch auch um die Familie Beck sollten die Ereignisses des Wendeherbstes keinen Bogen machen.
Es ist der 7. Oktober 1989, der 40. Nationalfeiertag der DDR. Oberst Reuter (Helmut Schellhardt) hatte vorab den Kräften der Volkspolizei mitgeteilt, dass die Schutzpolizei ab sofort dem Befehl des Ministeriums für Staatssicherheit unterstellt ist, um allen “konterrevolutionären Kräften”, die schon seit einiger Zeit mit ihren Montagsdemonstrationen Unruhe gestiftet hätten, entsprechend begegnen zu können und speziell die Feierlichkeiten zum 40 Jahrestag der DDR abzusichern.
Hauptmann Beck wird an diesem Tag zu einem Einbruch gerufen. Es gelingt ihm, einen brutalen Einbrecher namens Holm (Volker Herold) auf frischer Tat zu ertappen, den er schon geraume Zeit verfolgt hatte. Doch diesem gelingt die Flucht, und Beck erhält für eine gezielte kollektive Verfolgung des Holm keine Unterstützung, weil alle Kräfte auf Grund der Unruhen anderweitig gebunden sind. Beck nimmt allein die Verfolgung auf, holt den Täter ein und kann ihm die Tasche mit dem Diebesgut noch entreißen; doch Holm entwischt ihm erneut. Auf sein Rufen hin stellt sich ein junger Mann Holm in den Weg; doch der stößt den Widersacher brutal eine Treppe hinunter, der daraufhin schwer verletzt liegen bleibt. Holm rennt davon und kann im nahenden Demonstrationszug untertauchen.
Beck selbst stößt bei seiner Suche nach Holm unter all den Menschen plötzlich auf seinen Sohn und spricht ihm seine Missfallen aus, sich unter diese “Konterrevolutionäre” zu mischen.
Nachdem der Rundfunk Mitteilungen brachte, dass es in Folge der Demonstrationen zu Massenverhaftungen gekommen ist, eilt Beck ins Polizeipräsidium zurück. Hier muss er mit Entsetzen zur Kenntnis nehmen, dass die Stasi-Leute, aber auch seine Kollegen von der Polizei brutal gegen die “Zugeführten” vorgehen. Man behandelt sie wie Schwerverbrecher, selbst wenn sie verletzt sind. Unter den Gefangenen befindet sich auch Becks Sohn, der allerdings am nächsten Tag - im Gegensatz zu anderen Verhafteten - frei gelassen wir. Auch Holm wurde als “Demonstrant” festgesetzt, und trotz des Einspruchs von Beck wird selbiger auf Weisung der Stasi auch aus der Haft entlassen. Beck wird auf Grund der Beteiligung seines Sohnes an den Demos vom Dienst suspendiert; er reagiert darauf mit Empörung, ist aber in Anbetracht der undurchsichtigen Lage insgesamt auch irritiert.
Becks Sohn sagt sich von seinem Elternhaus los, zumindest so lange sein Vater noch auf der Seite der “Genossen” steht. Und Hauptmann Beck muss miterleben, wie er aus seiner Stammkneipe als parteitreuer Polizist hinausgeworfen wird. Ein schmerzvoller Prozess des Umdenkens hat für den bewährten Kriminalisten nun mit Macht begonnen.

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