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STÖRENDE GERÄUSCHE/DAS WOCHENENDHAUS (1968)

11. Folge aus der Sendereihe “Der Staatsanwalt hat das Wort” (Aus der Arbeit einer Schiedskommission)

Autoren/Szenarium: Gerhard Stübe/Ulrich Waldner
Dramaturgie: Käthe Riemann
Szenenbild: Dietrich Singer
Kostüme: Ursula Rotte
Moderator/Wissenschaftliche Beratung: Dr. Peter Przybylski
Kamera: Rosemarie Sundt/Fritz Angermann/Habbo Lolling/Johanna Rothe
Regie: Wilhelm Gröhl

Personen und ihre Darsteller:

Mitglieder der Schiedskommission:
Martin Schuldt (Fred Mahr), Susanne Felgendreher (Christine Laszar), Alice Lorenz (Marianne Behrens), Dr. Manfred Asmus (Gert Hänsch).
“Störende Geräusche”:
Alfred Gronau (Lothar Schellhorn), Frau Petermann (Maria Rouvel), Frank, ihr Sohn (Hans-Joachim Glaeser), Siegfried Krikorka (Erich Brauer).
“Das Wochenendhaus”:
Thomas Kurschke (Roland Knappe), Sigi Milewski (Berko Acker), Dagmar (Heidemarie Wenzel), Nachbarin (Maika Joseph), der Bestohlene (Alfred Lux), Abschnittsbevollmächtigter (Herbert Kirsten).

Sendedaten:

03.09.1968 Erstausstrahlung

Inhalt:

Diese 11. Folge aus der Reihe “Der Staatsanwalt hat das Wort” umfasste zwei kriminologische Fernsehspiele, in der anhand von zwei Beispielen die Arbeit von Schiedskommissionen beleuchtet wurde. Es waren so genannte gesellschaftliche Gerichte, die mit Sachverstand und Verantwortungsbewusstsein, aber auch mit Geduld und Einfühlungsvermögen Recht sprechen sollten und entsprechende Erziehungsmaßnahmen festlegen konnten.

“Störende Geräusche”
Der erste Fall, der vor einer Scheidkommission zu verhandeln war, führte Leute vor diesem Organ zusammen, die man vorab als ordentliche und vernünftige Menschen zu bezeichnen hatte. Doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail: Frau Petermann (Maria Rouvel) hat Freude am Klarinettenspiel ihres Sohnes (Hans-Joachim Glaeser), welches mit Regelmäßigkeit am Abend nach getaner Arbeit erklingt. Deren Nachbar, Herr Gronau (Lothar Schellhorn), widmet sich zu dieser genannten Tageszeit immer seinem Fernstudium; zur Zeit geht es um die Fertigung von Zeichnungen für seine Abschlussarbeit. Leider wird seine Konzentrationsfähigkeit, derer es für seine Aktivitäten bedarf, durch die nicht zu überhörende Musik der Klarinette von nebenan negativ beeinflusst. Gütliche Absprachen zwischen beiden Parteien gibt es nicht; harte Worte werden gewechselt, Beleidigungen artikuliert, und schließlich kommt es sogar zu Handgreiflichkeiten, weshalb nun die Schiedskommmission über das Ganze verhandeln muss.
Für die Mitglieder derer ist es zunächst schwierig, sich ein reales Bild von den Geschehnissen zu machen. Doch sie bemühen sich intensiv, Ansatzpunkte für eine Versöhnung zwischen beiden Seiten zu finden.

“Das Wochenendhaus”
Im zweiten Fall, in dem die Schiedskommission zu befinden hat, sind es wiederum eigentlich ganz normale junge Leute, die aus bestimmten Gründen miteinander in Konflikte geraten sind. Sigi (Berko Acker) und Thomas (Roland Knappe) hatten in ihrer Freizeit zusammen ein Wochenendhäuschen gebaut. Nun können sie es nach Belieben nutzen, wobei Thomas dies natürlich mit seiner jungen Frau namens Dagmar (Heidemarie Wenzel) tun möchte.
Ausgangspunkt für die Streitigkeiten ist dann in gewisser Weise die Glastür des Häuschens, die Sigi mangels anderer Beschaffungs-Möglichkeiten auf einer Baustelle gestohlen hatte. Thomas akzeptierte das und nahm sich sogar viel Zeit, diese Tür liebevoll mit Kolibris zu bemalen. Doch während Thomas seine Zeit damit verbrachte, widmete sich Sigi der jungen Ehefrau seines Freundes mit Hingabe. Dies tat er auch später, wenn Thomas nicht vor Ort war. Als dieser von der “Beziehung” seiner Frau erfuhr, war dies nicht nur eine Belastung für deren Ehe, sondern schadetet der Freundschaft der Männer in höchstem Maße - aus Freundschaft wird Feindschaft! Thomas kann nicht umhin, in seinem Schmerz und seiner Enttäuschung zu reagieren: er versucht, mit Hilfe eines LKW und eines Drahtseils das Wochenendhaus abzureißen …

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