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MATROSEN VON CATTARO, DIE (INSZENIERUNG 70ER JAHRE) (1979)

Ein Fernsehfilm nach dem gleichnamigen Theaterstück von Friedrich Wolf in einer Koproduktion des DDR-Fernsehens mit Televizija Titograd (SFR Jugoslawien)

Dramaturgie: Detlef Espey/Dr. Radoslav Rotcovic
Szenenbild: Gerhard Kulosa/Bosko Odalovic
Kostüme: Christl Nowotny
Kamera: Adam Pöpperl
Musik: Peter Gotthardt
Buch und Regie: Fritz Bornemann

Personen und ihre Darsteller:

Franz Rasch (Ulrich Thein), Anton Grabar (Igor Calo), Mate Brnicevic (Drago Cumic-Cuma), Jerko Sisgoric (Aleksandar Bercek), Gustav Stonawski (Andrzej Precigs), Seefähnrich Sesan (Goran Sultanovic), Fregattenkapitän (Wolfgang Lohse), Fregattenleutnant (Otto Clemens), Sepp Krim (Vitezslaw Jandak), Kuddel Huck (Otmar Richter), Sandor (Istvan Bujtor), Trulec (Petar Banicevic), von Gusses (Peter Sturm), Admiral (Heinz Behrens), alter Arbeiter (Erich Mirek), Parlamentär (Wilfried Pucher) sowie Matrosen und Offiziere der jugoslawischen Seestreitkräfte.

Sendedaten:

04.11.1979 I. PR. Erstausstrahlung; 05.11.1979 I. PR. WDHL; 01.12.1980 I. PR. WDHL; 01.02.1983 I. PR. WDHL; 08.11.1983 II. PR. WDHL; 09.11.1987 II. PR. WDHL; 20.12.1988 II. PR. WDHL.

Inhalt:

Das Stück von Friedrich Wolf (1888-1953) wurde am 8. November 1930 an der Volksbühne in Berlin uraufgeführt.
Auf der Basis dieses Werks entstand 1979 diese Koproduktion des DDR-Fernsehens mit dem Fernsehen Jugoslawiens. Die Handlung nimmt Bezug auf den 1. Februar 1918, als auf 40 Schiffen, die der österreichisch-ungarischen Kriegsflotte angehörten, in der Bucht von Cattaro rote Fahnen des Aufstands gehisst wurden. Der Erste Weltkrieg dauerte schon seit 1914 an, Tausende Soldaten und Matrosen waren zu Opfern eines sinnlosen Blutvergießens geworden, Frauen verloren ihre Männer, Kinder ihre Väter. Im Angesicht dieser schlimmen Folgen erhoben sich auf den Schiffen etwa 6000 Matrosen. Man entwaffnete die Offiziere und bildete Matrosenräte - der Hunger und die Friedenssehnsucht, aber auch der Hass auf die nationale Unterdrückung durch die Habsburger Monarchie führten zum aktiven Handeln der einfachen Menschen.
Das Theaterstück selbst spielte auf dem Panzerkreuzer “St. Georg”. Hier ist es der Bootsmannsmaat Franz Rasch (im Film durch Ulrich Thein interpretiert), der den kriegsmüden Matrosen dieses Schiffs die Nachrichten über Streiks in verschiedenen Großstädten der Monarchie Österreich überbringt. Darauf hin erarbeiten die Matrosen eine Resolution. Ihre Forderungen darin: sofortige Friedensverhandlungen, Verbesserung der Verpflegung der Schiffsmannschaft, Wahl von Vertrauensleuten der Besatzung und anderes. Das Meeting wird allerdings durch den Kontrollgang eines Offiziers gestört. Als selbiger noch eine Ausgabe der verbotenen “Arbeiterzeitung” vorfindet, kommandiert er die Backschaft um Rasch für 14 Tage zum Strafdienst ab. Doch die Matrosen lassen sich dadurch nicht entmutigen und verabreden sich für den nächsten Sonntag, um ein illegales Treffen mit Matrosen anderer Schiffe, die in der Bucht von Cattaro vor Anker liegen, zu organisieren und durchzuführen.

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