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HUNDE, DIE (1961)

Fernsehinszenierung eines Schauspiels von Tone Brulin

Übersetzung: Lilly Leder
Bühnenbild: Eberhard Schrake
Kostüme: Eva Fischer
Bildregie: Annemarie Siemank
Inszenierung: Hannes Fischer

Personen und ihre Darsteller:

Lewis Nukusu (Ali Mohy El Din), Dutoit (Peter Herden), Swart (Helmut Straßburger), Pieter Labuschnage (Johannes Wieke), Gerrie Labuschnage (Annemarie Müller), Johann Labuschnage (Gerhard Lau), Francois Labuschnage (Klaus Piontek) und andere.

Sendedaten:

06.06.1961 Erstausstrahlung

Inhalt:

Der 1926 geborene flämische Schriftsteller, Dramaturg und Regisseur Tone Brulin schilderte in seinem 1960 in Amsterdam uraufgeführtem Stück Geschehnisse aus dem Südafrika der damaligen Zeit. Brulin hatte einige Zeit dort gelebt und war mit den rassistisch geprägten wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen vertraut. In Belgien hatten sich das Fernsehen und auch diverse Theaterbühnen nicht bereit gefunden, sich des Stücks anzunehmen. Nun kam es zu dieser Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fernsehfunk.
Der südafrikanische Polizeiinspektor Dutoit (Peter Herden) und sein Mitarbeiter namens Swart (Helmut Straßburger) sind auf dem Weg zu einer Farm, weil man von dort die Polizei angefordert hatte, um da mysteriöse Verschwinden von drei schwarzen Strafgefangenen abzuklären, die dort zur Arbeit verpflichtet worden waren. In der Nacht verirren sie sich im Dunkeln und gelangen zu einer Baracke, die schon zu der betreffenden Farm (“Kruger.Kloof”) gehört, ohne dass die beiden das wissen. Hier treffen sie auf den Inhaber der Farm, Pieter Labuschnage (Johannes Wieke), der wegen seiner Grausamkeiten “die Peitsche” genannt wird. Auch innerhalb der Familie gebärdet und zeigt er sich als Tyrann. Nachdem man sich bekannt gemacht hat, begeben sich alle zum Hauptsitz der Farm. Die Polizisten beginnen unverzüglich mit der Befragung der Familie Labuschnage und übernachten später auch vor Ort.
Swart ist mehr oder weniger gelangweilt von diesem “Fall”, denn in Südafrika gibt es Tausende von schwarzen Strafgefangenen, die auf Farmen der Weißen arbeiten müssen - wen interessiert da schon das Verschwinden von drei dieser Typen, man könnte sie jederzeit ersetzen. Swart richtet sein Augenmerk deshalb mehr auf die junge Frau im Hause (Annemarie Müller).
Dutoit dagegen geht seinem Auftrag weiter nach, ohne schnell voranzukommen. Aber eines steht für ihn fest: der von den Labuschnages als geflohen gemeldete Schwarze Mpele ist weder geflohen noch tot, denn der Polizei ist bekannt, dass er in seinem Kral lebt und nie auf “Kruger Kloof” gewesen ist. Dem erfahrenen Kriminalisten gelingt es aber mit der Zeit doch, Licht in das Dunkel zu bringen. Was ihn letztlich schockiert und überrascht, ist die ausgeprägte Hartnäckigkeit und Kaltblütigkeit der Farmer. Das lässt sogar seine “Solidarität” mit ihnen als Angehöriger der weißen Rasse ins Wanken kommen; eigentlich wollte er selbigen helfen, ihre Arbeiter zurückzuholen, doch unter diesen Umständen …

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