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RÖMISCHE BALLADE (1957)

Fernsehaufführung eines Stücks von Joachim Jomeyer

Künstlerische Oberleitung: Fritz Wisten
Inszenierung: Hans Krebs
Bühnenbild: Hans-Eberhard Ernst
Bildregie: Hans-Joachim Hildebrandt

Personen und ihre Darsteller:

Clara Perducci, Bäuerin aus Apulien (Susanne Wisten), Maria, ihr Kind (Ruth Hannemann), Luigi, ein Bauer aus Apulien (Dieter Wallrabe), Bauer in der Caserta (Erich Brauer), sein Sohn (Steffen Klaus), Raffaelo Santini (Wilfried Ortmann), Lucia, Nachbarin Claras (Lore Frisch), Conte Marabassa (Günther Ballier), Lazzarone (Gerry Wolff), Carlo, Lastwagenführer (Horst Schön), Mario (Joachim Konrad), Padre von Poderavista (Karl Kendzia), Monsignore in Rom (Alfred Maack), Carabinieri (Harry Hindemith), Segretario del ministre (Herbert Malsbender), Angelina (Ursula Braun), Carpa (J. P. Dornseif), Loco (Erwin Aderhold).

Sendedaten:

22.03.1957 Erstausstrahlung

Inhalt:

Das DDR-Fernsehen präsentierte die Aufführung dieses Stücks mit einer Direktübertragung aus dem Theater im III. Stock in der Volksbühne, Berlin (Studiobühne).
Es war eine Pressenotiz, die den westdeutschen Autor Joachim Jomeyer zur Erarbeitung dieses menschlich erschütternden Stücks inspirierte. Geschildert wurden darin die bedrückenden Lebensumstände der Bauern in der italienischen Region Apulien. Die Böden dort sind nicht fruchtbar, die Äcker mit Steinen übersät, und die Leute leben in bitterster Armut. In ihrer Verzweiflung würden sie deshalb ihre Kinder verkaufen. Diese müssten dann auf den Straßen Roms um Geld betteln, was wiederum den “Käufern” der Kinder zufließt. Die Kinder bekämen auch kaum etwas zu essen, damit sie mager blieben und hilfebedürftig aussähen.
Jomeyer wandte sich in seinem Stück im speziellen dem Schicksal einer Mutter zu, die 700 Kilometer zu Fuß von ihrem Dorf in Apulien bis nach Rom lief und in der italienischen Hauptstadt zur Mörderin wurde, um ihr Kind zu retten.
Diese Inhalte gestaltete Jomeyer mit einer eigenen dramatischen Form, einer Art Ballade. In sich geschlossene Szenen folgen aufeinander und skizzieren Stationen des Leidenswegs der gepeinigten Frau.

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