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LIEBEN MITMENSCHEN, DIE - EPISODENFÜHRER (1972)

Eine Fernsehfilmserie von Gert Billing (10 Folgen)

Dramaturgie: Horst Enders/Rita Müller/Rita Burger
Szenenbild: Gerhard Helwig/Harry Leupold
Musik: Hans Hendrik Wehding/Karl-Ernst Sasse
Kamera: Hans Heinrich/Peter Krause
Drehbuch und Regie: Wolfgang Luderer

Personen und ihre Darsteller:

Frau Bärenburg (Friedel Nowack), Hans (Frank Schenk),Herr Karthäuser (Hans Klering), Frau Reschke (Agnes Kraus), Reichert (Walter Richter-Reinick), Lutz (Thomas Neumann), Anja (Susanne Roder), Günter (Volkmar Röhler), Steffen (Dietmar Obst), Gabi (Ute Schernau), Ulla Erlbach (Regina Beyer), Prof. Erlbach (Peter Herden), 1. Ober (Walter Lendrich), Mädchen (Angelika Ritter), Erika (Helga Sasse), Mädchen (Gudrun Wendler), Frau Kilian (Sonja Hörbig), Tatjana (Maria Popwassilewa-Nitzsche), 2. Volkspolizist (Hans-Hartmut Krüger), 1. Volkspolizist (Rolf Ripperger), Kellner (Werner Senftleben), Stegemann (Helmut Schellhardt), Karin (Monika Woytowicz), Dozent (Hans Rohde), jüngerer Kollege von Karin (Rüdiger Sander), junge Kollegin von Karin (Elvira Schuster), älterer Kollege von Karin (Albert Zahn), Frau Bärenburgs Freundin Carola Neurath (Lisa Macheiner), Jochen Neurath (Berko Acker), Hauptmann (Stefan Lisewski), Prof. Meinhardt (Adolf-Peter Hoffmann), Frau Wagenau (Marga Legal), Henkel (Hilmar Baumann), Frau Schäfer (Traute Sense), Hochheim (Günter Grabbert), Gruber (Gert Hänsch), Baumann (Ulrich Teschner), Kinder: Sabinchen (Deborah Kaufmann), Kerstin (Dorit Köbernick), Angestellter der Universität (Siegfried Seibt), Ingenieur (Karlheinz Siewert), Ober (Ernst Günther), Bibliothekarin (Renate Usko), blondes Mädchen (Billi Keller), schwarzes Mädchen (Katrin Martin), Angestellter im Annoncenbüro (Günter Rüger), ältere Frau (Karin Seybert), zwei ältere Männer (Erich Altrock/Jac Diehl), junger Arbeiter (Roland Blankenburg), zwei Serviererinnen (Adelheid Böhm/Monika Gloede), Mieter (Dieter Schröder), Tochter von Prof. Meinhardt (Susanne Schering), Versammlungsleiter (Günter Drescher), zwei Rentner (Friedrich Teitge/Hans Bussenius), Jungwähler (Axel Daehn), ältere Frau (Trude Brentina), Monteur (Ulrich Möller), Fernsehmechaniker (Günter Schubert), älterer Mann (Hannes Stelzer), Schwiegermutter von Prof. Meinhardt (Hildegard Friese).
Anmerkung: Die Besetzungslisten zu den Folgen 8 bis 10 sind unten bei den einzelnen Folgen im Detail aufgelistet.

Sendedaten:

siehe unten bei den einzelnen Folgen

Inhalt:

1. “Nachts im Hochparterre”
Sendedaten: 17.11.1972 I. PR. Erstausstrahlung; 18.11.1972 I. PR. WDHL;
21.07.1974 I. PR. WDHL; 14.05.1977 II. PR. WDHL:
Frau Bärenburg (Friedel Nowack) hat ihrem Großneffen Hans (Frank Schenk), einem Physikstudenten, zu einer günstigen Unterkunft verholfen, zumal die Wohnung nach dem Tod ihres Mannes eh zu groß für sie ist. Zusammen mit einem weiteren Untermieter, Herrn Karthäuser (Hans Klering), trifft man sich in der Wohnung im Hochparterre am Abend zu einer Runde des Kartenspiels. Dabei erzählt jeder aus seiner Sicht über seine Erfahrungen in der Liebe. Es könnte sein, dass dieses Gespräch die Ursache dafür war, dass Frau Bärenburg aus bestimmten Ereignissen, die sich in der darauf folgenden Nacht zutragen, dann ganz falsche Schlüsse zieht.

2. “Sonntagskinder”
Sendedaten: 24.11.1972 I. PR. Erstausstrahlung; 25.11.1972 I. PR.
WDHL; 28.07.1974 I. PR. WDHL; 21.05.1977 II. PR. WDHL.
Ist die hübsche Professorentochter Ulla (Regina Beyer) die richtige Partnerin für Hans? Frau Bärenburg bejaht für sich diese Frage und unternimmt - natürlich nur mit den besten Absichten - alles, damit die beiden sich so vertraut werden, dass sie den Bund fürs leben schließen. Doch die anfängliche Begeisterung für Ulla verschwindet seitens Frau Bärenburg dann schnell, sie schlägt sogar in offene Ablehnung um.
Fraglich ist eigentlich, was die zwei Hauptbetroffenen meinen und machen. Denn am Anfang der Bekanntschaft zwischen Hans und Ulla, die als Teilnehmerin eines Sportfestes bei Frau Bärenburg ein Quartier bezogen hatte, stand ein dummer Streit, doch dann entstand eine Freundschaft zwischen beiden.

3. “Das Geschenk”
Sendedaten: 01.12.1972 I. PR. Erstausstrahlung; 02.12.1972 I. PR. WDHL;
04.08.1974 I. PR. WDHL; 28.05.1977 II. PR. WDHL.
Ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk sollte es werden, dass sich Frau Bärenburg für ihren Großneffen Hans ausgedacht hatte: sie überraschte ihn mit dem alten Wagen ihres verstorbenen Mannes. Doch der erste Ausflug der beiden mit dem Auto verläuft nicht so wie erhofft: Frau Bärenburg kehrt mit einem verletzten Bein zurück. Die Krankenpflege übernimmt nun eine sowjetische Gastdozentin, die die Tante auch als Untermieterin aufgenommen hatte. In den Gesprächen, die Frau Bärenburg mit ihr führt, führen bei der Witwe zu ganz neuen Erkenntnissen; denn bisher war dieses Land für Frau Bärenburg immer mit dem Tod ihres Sohnes verbunden gewesen, der im zweiten Weltkrieg in der Sowjetunion gefallen war.


4. “Heiraten oder nicht heiraten”
Sendedaten: 08.12.1972 I. PR. Erstausstrahlung; 09.12.1972 I. PR. WDHL;
11.08.1974 I. PR. WDHL; 04.06.1977 II. PR. WDHL.
Wieder hat Frau Bärenburg eine neue Untermieterin: Es ist Karin (Monika Woytowicz), die sich entschlossen hat, den Vater ihres noch ungeborenen Kindes zu verlassen. Doch wäre es nicht besser, doch zu heiraten, auch damit das Kind eine “komplette” Familie um sich hat? Der Vater des Ungeborenen jedenfalls wünscht sich sehr, den Bund der Ehe mit Karin einzugehen. Karins Entscheidung in dieser Situation erfordert Mut, Selbstvertrauen und auch Klarheit über die eigenen Vorstellungen vom Glück.

5. “Um des lieben Friedens willen”
Sendedaten: 15.12.1972 I. PR. Erstausstrahlung; 16.12.1972 I. PR. WDHL;
18.08.1974 I. PR. WDHL; 11.06.1977 II. PR. WDHL.
Frau Bärenburg wird von ihrer alten Freundin Carola (Lisa Macheiner) besucht. Sie ist aus Frankfurt/Main angereist. Man kann sich über viele Erinnerungen austauschen, aber so ein ganz gutes Gefühl hat Frau Bärenburg bei diesem Besuch doch nicht. Ein Briefwechsel hatte die beiden Frauen über die Jahre hinweg verbunden, aber wird man sich bei diesem Wiedersehen noch immer so verstehen wie früher? Frau Bärenburg bemüht sich, “um des lieben Friedens willen” politischen Diskussionen aus dem Weg zu gehen, aber das muss nicht unbedingt richtig sein.

6. “Eine schöne Bescherung”
Sendedaten: 28.12.1972 I. PR. Erstausstrahlung; 30.12.1977 I. PR. WDHL;
18.06.1977 II. PR. Wiederholung
Neffe Hans ist neben Frau Bärenburg die junge Hauptperson der beliebten Serie. Er ist ein sympathischer Zeitgenosse, wenn er auch einige Schwächen bei seinen Verhaltensweisen aufzuweisen hat. Mit der “schönen Bescherung” werden die Hauptakteure in dieser Folge konfrontiert.

7. “Kinder, Kinder”
Sendedaten: 05.01.1973 I. PR. Erstausstrahlung; 06.01.1973 I. PR. WDHL;
25.08.1974 I. PR. WDHL; 25.06.1977 II. PR. WDHL.
Nun ist die Freude bei Frau Bärenburg groß: Ihr Neffe Hans und Anja (Susanne Roder) haben nach vielen turbulenten Geschehnissen endlich zueinander gefunden und wollen den Bund der Ehe eingehen. Das junge Paar will auch in der Universitätsstadt verbleiben, was Frau Bärenburg froh stimmt, denn damit kann sie den beiden Hilfe und Unterstützung angedeihen lassen. Aber so dornenreich der Weg der jungen Leute schon bis hierher war, auch die nächsten Jahre werden nicht problemlos an ihnen vorüberziehen.


8. “Wenn das Diplomatie ist”
Sendedaten: 25.08.1974 I. PR. Erstausstrahlung; 26.08.1974 I. PR. WDHL; 02.07.1977 II. PR. WDHL.

Personen und ihre Darsteller:
Tante (Friedel Nowack), Hans (Frank Schenk), Anja (Uta Schorn), Brettschneider (Peter Reusse), Dr. Arendt (Ralph Borgwardt), Reichert (Walter Richter-Reinick), Frau Reschke (Agnes Kraus), Lucie (Steffi Spira), Savac (Jean-Pierre Franklemon), Levski (Heinz Behrens), Maler (Arnim Mühlstädt), Arnold (Wilhelm Gröhl), Kaderleiterin (Anne Wollner), Fahrer von Savac (Michel de Lostec), Dolmetscher (Alain Verreman), Rezeptionsangestellter (Hans-Hartmut Krüger), Verkäuferin (Ursula Staack), Sekretärin (Helga Weimer), älterer Mann (Erich Altrock), Polizist (Manfred Schulz), Barmixer (Klaus Kuhnke), Rezeptionsangestellte (Ursula Bleck), Jourdain (Hans-Joachim Maylahn), Frau Jourdain (Hannelore Wüst), Cleonte (Bernd Stegemann), Tochter von Jourdain (Rosemarie Vogt), Putzfrau (Hilde Kneip), Pförtner (Harry Dullat).

Zum Inhalt:
Große Freude, aber auch Aufregung herrscht bei Frau Bärenburg: Handelsrat Savac (Jean-Pierre Franklemont) aus Frankreich ist ihr Gast. Ihn kennt die Tante, denn er war zu Lebzeiten von Professor Bärenburg, dem verstorbenen Gatten der Tante, in dessen medizinischer Behandlung.
Im Vorfeld dieses Wiedersehens hatten Frau Bärenburg und ihre Freundin Lucie (Steffi Spira) beim Kaffeekränzchen hochfliegende Pläne geschmiedet, denn man ist sich ja der “politischen Bedeutung” des Treffens mit dem ausländischen Gast bewusst: Es geht um das Ansehen der DDR!
Weitere “Ideen” der Tante bleiben auch nicht ohne Folgen, immer verursachen sie Wirbel unter den Leuten, sei es in der Hausgemeinschaft oder auch im Betrieb ihres Großneffen Hans.

9. “Die liebe Frau Schröder”
Sendedaten: 01.09.1974 I. PR. Erstausstrahlung; 02.09.1974 I. PR. WDHL; 09.07.1977 II. PR. WDHL.

Personen und ihre Darsteller:
Tante (Friedel Nowack), Hans (Frank Schenk), Anja (Uta Schorn), Herr Karthäuser (Hans Klering), Brettschneider (Peter Reusse), Frau Schröder (Illelore Kuhnert), Martina (Helga Sasse), Wachtmeister (Gerhard Lau), Dr. Ahrendt (Ralph Borgwardt), Kind Katrin (Ina Bohnebuck), junge Mutter (Renate Usko), alter Herr (Peter Brang), drei Rentnerinnen (Gaby Jäh-Hofmann/Trude Brentina/Jarmila Kalovska), junges Mädchen (Christa Poppe), Barmixer (Wolfgang Degenhardt), Sängerin (Vera Schneidenbach).

Zum Inhalt:
Frau Bärenburg ist eine hilfreiche und aufopferungsvolle Person. So übernimmt sie als Pflegeoma die Betreuung der einjährigen Katrin, der Tochter von Hans und Anja. Dabei kommen täglich neue Probleme auf sie zu, weshalb sie schon Zweifel hegt, ob ihre pädagogischen Fähigkeiten tatsächlich ausreichen, um so ein kleines Wesen optimal zu versorgen. Die Betreuung hatte sie zudem nur “stellvertretend” übernommen und zudem mit einem kleinen Trick - aber nur zum Wohle des Kindes.
Doch dann passiert es: Frau Bärenburg und ihr ehemaliger Untermieter Karthäuser sind geschockt, denn wo ist die kleine Katrin? Bei einem Spaziergang mit dem Kinderwagen ist die Einjährige plötzlich verschwunden. Nun ist guter Rat teuer.

10. “Eine Schwäche für Musik”
Sendedaten: 05.09.1974 I. PR. Erstausstrahlung; 06.09.1974 I. PR. WDHL; 16.07.1977 II. PR. WDHL.

Personen und ihre Darsteller:
Tante (Friedel Nowack), Cornelia (Iris Bohnau), Rainer (Günther Herbrich), Frau Reschke (Agnes Kraus), Reichert (Walter Richter-Reinick), Scheer (Willi Schrade), Brigadier (Harry Pietzsch), LKW-Fahrer (Harald Warmbrunn), Paul (Wolfgang Hosfeld), Jürgen (Rüdiger Sander), zwei Musiker (Detlef Aiche/Wolfgang Peikert), Volkspolizist (Gerhard Lau), Volkspolizist (Ernst Steiner), Frau Danigel (Hildegard Friese), Angestellte im Anzeigenbüro (Olga Strub), alter Mann (Erich Haußmann), Volkspolizist (Heinz Fraahs), Zivilist (Paul Schimanski), Musiker (Wolf-Dietrich Thiemann), Verkäuferin (Eva Schäfer), zwei Arbeiter (Horst Papke/Roland Kuchenbuch), Frau (Ilse Bastubbe).

Zum Inhalt:
Eine Schwäche für Musik - die hat Frau Resche (Agnes Kraus) nicht unbedingt, zumindest nicht in der Form, wie sie der neue Untermieter von Frau Bärenburg anlässlich seines Einzugs vor dem Wohnhaus mit seinen Kumpanen präsentiert - ein Freiluftkonzert! Das ist wohl eine sehr ungewöhnliche Art, sein neues Domizil zu beziehen.
Und Witwe Bärenburg selbst ist sich auch ganz sicher, dass sie diesen Herrn Köhn (Günther Herbrich), den neuen Untermieter eben, auch ganz schnell wieder los werden möchte. Dazu hat sie so ihre eigenen Methoden.

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