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KINDERMÖRDER - TEIL 1 (1960)

Ein zweiteiliges Fernsehspiel von Günter Prodöhl aus der Reihe “Blaulicht”

Autor: Günter Prodöhl
Dramaturgie: Evelyn Heyden
Szenenbild: Christoph Lindemann
Kostüme: Margot Berndt
Filmkamera: Herbert Eckert
Musik: Günter Hauk
Aufnahmeleitung: Klaus Görner
Regie-Assistenz: Manfred Mosblech
Regie: Hans-Joachim Hildebrandt

Personen und ihre Darsteller:

Richard Göttling (Heinz-Werner Pätzold), Frau Kistenmacher, Portiersfrau (Liska Merbach), Schmittchen, Chefreporter (Joachim Tomaschewsky), Babyface, Bildreporter (Jochen Koeppel), Anita, Sekretärin (Christa Pasemann), Krause, Setzer (Kurt Mehlhausen), Landgerichtsdirektor Becker (Wolfgang Brunecker), Staatsanwalt Dörrheim (Peter-Paul Goes), Verteidiger Dr. Naumann (Harry Riebauer), Helmuth Lepzak, Angeklagter (Peter Friedrich), Kriminalkommissar Wenzel (Heinz Schröder), Kriminalsekretär Kramer (Hans-Joachim Hildebrandt), Kriminaldirektor Bergmeister (Gustav Wehrle), Schlösser (Albert Zahn), Herkmanns, Kraftfahrer (Günter Puppe).
Anmerkung: Diese Besetzungsliste wurde auf Basis einer Information des DRA vom 22.12.2016 aktualisiert.

Sendedaten:

15.10.1960 Erstausstrahlung; 15.03.1962 Wiederholung

Inhalt:

In Westberlin herrscht unter der Bevölkerung eine panische Angst vor einem mehrfachen Kindermörder. Die Menschen der Millionenstadt atmen erst auf, als die Polizei vermeldet, dass sich der Mörder gestellt habe. Helmuth L. (Peter Friedrich), ein schwachsinniger junger Mann, hatte ein Geständnis abgelegt, dass den Justizbehörden in Westberlin als glaubhaft, ja sogar lückenlos erschien. Einige Zeit später wurde vor dem Moabiter Schwurgericht der Prozess gegen den Zwanzigjährigen eröffnet. Der Zuschauerraum war überfüllt, die Reporter saßen dicht gedrängt auf ihren Bänken. Freundlich grinsend und stolz gab sich der Angeklagte von seinem Platz aus gegenüber den Prozessteilnehmern und der Presse.
Der Verteidiger des Beschuldigten, ein Dr. Naumann (Harry Riebauer), hatte dann seinen großen Auftritt. Ihm ging es nicht schlechthin darum, das Urteil in diesem Prozess mitzubestimmen - das schien ihm wie wohl dem Gericht auch von vornherein festzustehen. Es ging viel mehr um einen medienwirksamen Auftritt, mit dem N. die Anklagebegründung zu widerlegen gedachte, und die einer Sensation gleich kommenden Inszenierung des Schuld-Widerrufs seines Mandanten. N. brillierte in dieser Rolle des mit allen Wassern gewaschenen, raffinierten Verteidigers. Damit hatte er sein Ziel erreicht. Am letzten Tag des Prozesses aber wurden vom Gericht all seine Revisionsgründe verworfen, was N. nicht überraschte oder sonderlich berührte. Er hat sogar die Stirn, sich zur Urteilsverkündung selbst durch seinen Assistenten vertreten zu lassen.
Einige Tage später lässt ein Ereignis diesen Mordprozess insgesamt zur Farce werden: im demokratischen Sektor von Berlin, dem zur DDR gehörender Ostteil der großen Stadt, wird ein Kindermord verübt, der in der Verfahrensweise den drei in Westberlin begangenen Untaten sehr ähnelt. Die Suche nach dem eigentlichen Mörder geht weiter.

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