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FINDLING, DER: 1. ADAM IN RABENBERG (1966)

Ein vierteiliges Fernsehspiel nach dem gleichnamigen Roman von Herbert Jobst

Szenarium: Wolfgang Teichmann
Dramaturgie: Wenzel Renner
Szenenbild: Eberhard Schrake
Regie: Harry Erlich

Personen und ihre Darsteller:

Erzähler (Alfred Struwe), Bürgermeister (Hans Kießler), Stadtsekretär Neumann (Peter Herden), Wachtmeister Gumpel (Rolf Hoppe), Fleischermeister Krause (Wilhelm Burmeier), Direktor Weißdorn (Walter Kainz), Töpfer Schmalfuß (August Hütten), Frau Probst (Katja Kuhl), Heinrich Adler (Willi Gade), die alte Marie (Charlotte Friedrich), Onkel Karl (Rudolf Donath), Tante Elly (Jutta Hochstetter).

Weitere Darsteller:

Fritz Bogdon, Gertrud Brendler, Harry Erlich, Barbara Hütten, Heinz Kahnemann, Rudolf Schultheiß, Johanna Seiffert, Reinhold Stövesand, Gerhard Vogt und andere.

Sendedaten:

05.01.1967 Erstausstrahlung

Inhalt:

Der Roman des deutschen Schriftstellers Herbert Jobst (1915-1990) war im Jahre 1957 erschienen. Die Zeitschrift “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 1/1967, Seite 19, schrieb zum 1. Teil des gleichnamigen Fernsehspiels:
“Der Autor des Romans, Herbert Jobst, schrieb eine kleine Betrachtung zu dem Fernsehspiel:
Kantine Zaubertempel Fernsehstudio. Vertreter der guten alten Zeit essen HO-Bockwurst und trinken Bier aus der volkseigenen Brauerei. Etwas abseits, fremd und befangen, der Autor des Stoffes, hineingestellt in eine Welt, die vor Zeiten einmal seine Welt war. Damals Randfigur, unbeachtet wie viele. Anwärter auf einen Posten im Millionenheer der Arbeitslosen, der Abgeschriebenen, heranwachsendes Kanonenfutter bestenfalls.
‘Na denn, Prost, Herr Oberwachtmeister Gumpel; sehr zum Wohl, Herr Stadtsekretär Neumann; auf ihr Spezielles, Herr Fabrikdirektor Weißdorn!’
Irgendwo im Studio schreit der kleine Pinkelbruder Adam, vielleicht ist er mit der Gage des Deutschen Fernsehfunks nicht einverstanden. Aber, aber, liebe Leute, warum denn gleich so aufgeregt? Damals hat sich kein Mensch aufgeregt, wenn Adam etwas verquer ging, wozu auch?
Wenig später sitzt der Autor vor dem Monitor. Die gute alte Zeit rollt ab, Szene für Szene. Die bärtigen Honoratioren Rabenbergs, trutzig, frech, und fromm, geistern über die Bildröhre.
So viel Wind und keine Segel. Stimmt, aber das Panoptikum war einmal böse Wirklichkeit, und wenn nicht aufgepasst wird drüben jenseits der Elbe, dann feiern die Gumpels, Neumann und wie sie sonst heißen mögen, noch fröhlichere Urständ …
Sie werden in den nächsten Wochen die drei weiteren Folgen des ’Findlings’ … sehen können.”

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