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WELT IST NOCH JUNG, DIE (1957)

Fernsehaufführung eines Schauspiels von Elvi Sinervo

Übersetzung aus dem Finnischen: Telmi Kemilä
Bühnenbild: Paul Meinig a. G.
Kamera: Rosemarie Sundt/Rolf Bartmann/Gerhard Leist
Bildregie: Jürgen Degenhardt
Inszenierung: Otto Fliedner

Personen und ihre Darsteller:

Mutter Lechtonen (Annemarie Flägel), ihre drei jüngsten Kinder: Irja (Mary-Edith Schreiber), Reino (Gerd Durban), Vappu (Siegrid Hönicke), Vappus Freunde in der Widerstandsbewegung: Matti Saukko (Otto Heidemann), Arvid Valli (Wolfgang Keymer), Anna, Vallis Frau (Hannelore Wenzel), Tumpi, Reinos Kriegskamerad (Erik Veldre), Laasko, Ressortleiter bei der Geheimpolizei (Gerd Keil), Parras, Kommissar bei der Geheimpolizei (Arthur Zahn) und andere.

Sendedaten:

24.09.1957 Erstausstrahlung

Inhalt:

Das Stück der finnischen Schriftstellerin Elvi Sinervo (1912-1986) wurde 1953 in Helsinki uraufgeführt. Die Handlung dessen führt in die Jahre 1942/43 zurück, als Finnland von einem faschistischen Regime beherrscht wurde. Gnadenlos wurden die Widerstandkämpfer von letzterem bekämpft, Folterungen waren an der Tagesordnung, und auch für die Angehörigen der Widerständler war eine Zeit des großen Leids und menschlichen Zerbrechens angesagt. Doch letztlich erwächst aus der Widerstandskraft des finnischen Volkes die Gewissheit um eine bessere Zukunft, in der die Menschen nicht mehr unterdrückt und deren Rechte gewahrt werden, denn die Welt ist noch jung.
Im Konkreten steht das Schicksal der Familie Lechtonen im Fokus der Handlung. Der zweite Weltkrieg hat tiefe Spuren in der Familie hinterlassen. Die Mutter (Annemarie Flägel), Witwe eines Rotgardisten aus dem Jahr 1918, fühlt sich den Idealen ihres Mannes verbunden. Vappu (Siegrid Hönicke), eine deren Töchter, ist Arbeiterin, Kommunistin und aktiv im Widerstand aktiv. Ganz im Gegenteil zu ihr hat sich Reino (Gerd Durban), Bruder der Vappu, den Nationalsozialisten zugewandt, verblendet von deren Propaganda. Die zweite Tochter, Irja (Mary-Edith Schreiber), hat einen Militärarzt geheiratet und sich damit der eigenen Familie entfremdet.
Als Irjas Mann im Inferno des Kriegs umkommt, kehrt sie zu ihrer Mutter zurück, argwöhnisch betrachtet von Vappu. Denn nach wie vor will Irja nichts vom Widerstand gegen die Obrigkeit wissen, weil sie “unpolitisch” sei. Die Zeiten aber ändern sich: als Vappu und ihr Jugendfreund Matti (Otto Heidemann) in die Hände der Faschisten geraten, erwacht Irja aus ihrer Lethargie und ist nun bereit, den Platz ihrer Schwester in der Widerstandbewegung einzunehmen. Die Nachricht von der Befreiung Stalingrads durch die Sowjettruppen erfüllt Irja und die Mutter mit Siegeszuversicht.
Der Deutsche Fernsehfunk realisierte diese Fernsehaufführung mit einem Studio-Gastspiel der Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt.

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