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REVISOR, DER (DDR-TV) (1977)

Fernsehaufführung einer Komödie von Nikolai Gogol

Übersetzung ins Deutsche: Ute Baum
Bühnenbild und Inszenierung: Georgi Towstonogow (UdSSR)
Kamera: Wolf Wulf
Musik: Sergej Slonimski
Fernsehregie: Ingrid Fausak
Assistenzregie: Juri Axjonow

Personen und ihre Darsteller:

Stadthauptmann (Wolfgang Dehler), seine Frau (Thea Elster), seine Tochter (Dorit Gäbler), Schulinspektor (Peter Hölzel), Richter (Rudolf Donath), Kurator der Wohlfahrtseinrichtungen (Hannes Fischer), Postmeister (Albrecht Goette), Bobtschinski (Gerhard Vogt), Dobtschinski (Heinz-Karl Konrad), Chlestakow (Friedrich-Wilhelm Junge), sein Diener (Jochen Kretschmer), Kreisarzt (Lothar Krompholz), Polizeivorsteher (Hermann Stövesand), Kellner (Justus Fritzsche) und andere.

Sendedaten:

19.03.1978 I. PR. Erstausstrahlung; 20.03.1978 I. PR. WDHL; 05.11.1979 II. PR. WDHL; 14.10.1981 I. PR. WDHL; 24.11.1982 I. PR. WDHL.

Inhalt:

Das DDR-Fernsehen präsentierte die Komödie von Nikolai Gogol (1809-1852), die im Jahre 1836 Premiere in Petersburg hatte, mit der Übernahme des Stücks aus dem Großen Haus des Staatstheaters Dresden.
Der Stadthauptmann eines Ortes in der russischen Provinz (Wolfgang Dehler) informiert seine Beamten darüber, dass ein inkognito reisender Revisor aus Petersburg in die Stadt kommen würde, um eine Inspektion der hiesigen Behörden durchzuführen. Umgehend werden in Vorbereitung von dessen Visite Maßnahmen eingeleitet, um dem Revisor jegliche Ansatzpunkte für Kritiken zu entziehen. So vereinbart das Stadtoberhaupt mit dem Postmeister (Albrecht Goette), sofort alle Briefe nach Auffälligkeiten zu untersuchen. Mitten in weitere Aktivitäten platzen die Gutsbesitzer und Taugenichtse Bobschinsky (Gerhard Vogt) und Dobschinsky (Heinz-Karl Konrad) hinein und offerieren mit großer Aufregung, dass bereits seit zwei Wochen ein Petersburger Beamter im Wirtshaus Quartier bezogen habe. Ob dieser Mitteilung ist der Stadthauptmann zutiefst erschrocken, denn gerade in dieser Zeit wurde die Witwe eines Soldaten ausgepeitscht, die Gefängnisinsassen hatten ihre Essensrationen nicht erhalten, die Straßen wurden nicht von Unrat bereinigt usw. usf. So zieht sich der Obere die Galauniform an, um dem Fremden unter einem Vorwand seine Aufwartung zu machen und auf diese Weise zu sehen, was in der verfahrenen Situation noch zu retten ist.
Derweil sitzt der Fremde namens Chlestakow (Friedrich-Wilhelm Junge) in seinem heruntergekommenen Hotelzimmer und wartet auf sein Essen. Das aber verweigert ihm der Wirt, weil er das bisher Verzehrte noch nicht zum Ausgleich gebracht hatte - der Mann hat einfach kein Geld mehr! Als der Stadthauptmann aufkreuzt, geht Chlestakow davon aus, dass er nun ins Schuldgefängnis verbracht werden soll, während dessen der Stadtobere zu 100 Prozent überzeugt ist, den Revisor vor sich zu haben. So ist er froh, dass der Fremde Geld annimmt, und er hofft, auf diesem Wege den “Vorgesetzten” aus Petersburg besänftigen zu können …

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