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LANGER ABSCHIED (1982)

Ein Film des Fernsehens der DDR

Foto: “FF dabei”, Nr. 20/1983, Seite 20; im Bild: Walfriede Schmitt und Dietmar Durand.

Foto: “FF dabei”, Nr. 20/1983, Seite 20; im Bild: Walfriede Schmitt und Dietmar Durand.

Autor/Szenarium: Renate Apitz
Dramaturgie: Barbara Krautmann
Szenenbild: Klaus Poppitz
Kostüme: Doris Haußmann
Kamera: Wolf Wulf
Musik: Uwe Hilprecht
Regie: Jurij Kramer

Personen und ihre Darsteller:

Käthe Kollwitz (Walfriede Schmitt), Sohn Peter Kollwitz (Dietmar Durand), Ehemann Karl Kollwitz (Franz Viehmann), Sohn Hans Kollwitz (Erwin Berner), Lisa Stern (Gabriele Gysi), Frau Naujoks (Katarina Tomaschewsky), Baurat Richter (Ulrich Voß), Museumsschließer (Werner Kamenik), Lina (Erna Zausch), Kind (Ronny Quandt).

Sendedaten:

10.05.1983 I. PR. Erstausstrahlung; 11.05.1983 I. PR. WDHL; 08.07.1987 I. PR. WDHL.

Inhalt:

Der Film “Langer Abschied” schilderte Ereignisse aus dem Leben der Künstlerin Käthe Kollwitz (1867-1945) vom Beginn des ersten Weltkriegs bis in das Jahr 1932. Das waren die Lebensjahre, in denen sie in Folge des schmerzlichen Verlustes eines Sohnes zu einer kompromisslosen Antikriegshaltung fand.
Ihr noch minderjähriger Sohn Peter (Dietmar Durand) war vom nationalistischen Taumel um den Ersten Weltkrieg angesteckt worden. Er bittet die Eltern um Erlaubnis, in diesen Krieg ziehen zu dürfen. Mutter Käthe (Walfriede Schmitt) gerät ob dieses Ansinnens in einen Zwiespalt zwischen der Angst um ihr Kind und der Erziehung zu selbstständigen Entscheidungen durch den Sohn. Letztlich gibt sie seinem Drängen nach, ihre anscheinend belanglosen Gründe, den Sohn zurückzuhalten, zurücksteckend. Es ist eine Entscheidung, die sie ihr ganzes Leben lang bereut, sich selbst nie verzeiht, denn der Sohn kehrt aus diesem Inferno nicht mehr zurück. Sie kommt zu der bitteren Erkenntnis, dass der Tod ihres jüngsten Sohnes Peter, wie der vieler anderer junger Männer, sinnlos war. Die Idee, sich in die Reihen der Soldaten freiwillig einzureihen, um sich in den Dienst des Vaterlandes zu stellen, erwies sich für viele als tödlicher Irrweg.
Käthe Kollwitz ist danach vom Kummer wie gelähmt. Nur mit großer Anspannung kann sie ihre künstlerische Arbeit fortsetzen. In einem qualvollen Schaffensprozess, immer im Taumel zwischen Zweifel und Hoffnung, erarbeitet sie zwei Elternfiguren: die “Mutter“ - und die “Vater“ - Plastik, bestimmt für den Gefallenenfriedhof in Roggenvelde in Flandern, wo man ihren Sohn Peter begraben hatte.

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