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NATHAN DER WEISE (1. INSZENIERUNG 60ER JAHRE) (1960)

Fernsehaufführung eines dramatisches Gedichts von Gotthold Ephraim Lessing

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 50/1960, Seite 17; im Bild: Ursula Burg als Sittah.

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 50/1960, Seite 17; im Bild: Ursula Burg als Sittah.

Dramaturgie: Dorothea Uebrig
Bühnenbild und Kostüme: Siegfried Stepanek
Kamera: Harri Münzhardt/Lothar Noske/Karl-Heinz Dalhoff
Fernsehregie: Wolfgang Luderer
Inszenierung: Adolf-Peter Hoffmann

Personen und ihre Darsteller:

Sultan Saladin (Waldemar Schütz), Sittah, dessen Schwester (Ursula Burg), Nathan, ein reicher Jude in Jerusalem (Eduard von Winterstein), Recha, dessen angenommene Tochter (Irmgard Somnitz), Daja, Gesellschafterin der Recha (Amy Frank), ein junger Tempelherr (Kurt Conradi), ein Derwisch (Herwart Grosse), der Patriarch von Jerusalem (Artur Malkowsky), der Klosterbruder (Fritz Hofbauer).

Sendedaten:

06.12.1960 Erstausstrahlung

Inhalt:

“Nathan der Weise” wurde am 14. April 1783 in Berlin uraufgeführt und stellte solch wichtige Themen wie Humanismus und Toleranz zwischen den Menschen und Religionen in den Mittelpunkt der Handlung. Die berühmte Ringparabel reflektiert im Kern auf die Frage nach der “wahren” Religion.
Zeitlich führt das Stück in die Zeit des Waffenstillstands nach dem dritten Kreuzzug zurück. Der weise und edelmütige jüdische Kaufmann Nathan (Eduard von Winterstein) kehrt von einer langen Geschäftsreise nach Hause zurück. Ihm wird von einem Brand berichtet, der in seiner Abwesenheit sein Haus erfasst hatte, und davon, dass in dieser schlimmen Situation seine Pflegetochter Recha (Irmgard Somnitz) von einem Christen vor dem Tode bewahrt wurde. Dieser Mann war der einzige von 20 gefangenen Tempelherren, den Sultan Saladin (Waldemar Schütz) nicht töten ließ, weil dieser seinem vermissten Bruder Assad ähnlich sah. Nathan schickt darauf hin Daja (Amy Frank), die verwitwete, christliche Erzieherin Rechas, zu eben diesen Tempelherren (Kurt Conradi), um ihn zu sich einzuladen, der aber reagiert ablehnend, weil er mit Juden nicht verkehre. Nathan passt deshalb den Tempelherren auf der Straße ab, und obgleich sich dieser zuerst sehr abwesend verhält, gelingt es dem Juden dann allmählich, den Christen mit seinen Worten und durch seine tolerante Handlung für sich einzunehmen.
Präsentiert wurde das Stück “Nathan der Weise” mit einer Direktübertragung aus den Kammerspielen des Deutschen Theaters zu Berlin.

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