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ILLEGALEN, DIE (1970)

Fernsehaufführung eines Dramas von Günther Weisenborn

Autor: Günther Weisenborn
Bühnenbild und Kostüme: Ralf Winkler
Fernsehregie: Hilmar Elze
Inszenierung: Wolfram Krempel

Personen und ihre Darsteller:

Weihnacht (Horst Reinecke), Manna (Charlotte Hoffmann), Walter (Uwe Kockisch), Lill (Jutta Wachowiak), Nachbar (Eckhard Müller), Bulle (Michael Gwisdek), Flöte (Klaus Hecke), Spatz (Cornelia Schmaus), Karl (Horst Krause), Willi (Uwe Karpa), Tann (Christian Grashof), Bock (Lutz Günther), Haber (Wolfgang Sörgel), Adam (Manfred Kranich), Olga (Mary-Edith Schreiber), Sargnägelchen (Gerhard Linke), Erna (Waltraud Maester) sowie Freimut Götsch, Joachim Scholz, Ilona Knobbe und andere.

Sendedaten:

10.11 1970 I. PR. Erstausstrahlung; 09.07.1977 II. PR. Wiederholung.

Inhalt:

Günther Weisenborn (1902-1969) war ein deutscher Schriftsteller und Dramaturg. Während der Zeit des Hitlerfaschismus war er als Widerstandkämpfer aktiv. Von den Faschisten wurde er im Jahre 1942 wegen Hochverrats zum Tode verurteilt, verblieb aber dann vorerst als Internierter im Zuchthaus Luckau, dessen Insassen 1945 von der Roten Armee befreit wurden.
Sein Drama „Die Illegalen“, in das viele Geschehnisse und Eindrücke aus seiner Widerstandszeit einflossen, veröffentlichte er 1946; im gleichen Jahr wurde es in Berlin (Hebbel-Theater) uraufgeführt.
Der Deutsche Fernsehfunk präsentierte das Stück nun mit einer Übertragung aus dem Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt. Bemerkenswert ist die Besetzungsliste, denn mit Michael Gwisdek, Uwe Kockisch und anderen sind hier Schauspieler zu finden, die danach nicht nur in der DDR, sondern nach 1990 auch in ganz Deutschland zu den herausragenden Protagonisten zählten und zählen.
Die Handlung des Dramas berichtet von zwei voneinander unabhängig agierenden Widerstandgruppen. Um die Kräfte zu bündeln, sind gemeinsame Aktionen unabdingbar. Deshalb müssen sie miteinander in Kontakt treten. Das gelingt schließlich Lill (Jutta Wachowiak) und Walter (Uwe Kockisch), die sich kennen, aber zunächst nicht ahnen, dass sie unterschiedlichen Gruppierungen angehören, die die Nazis bekämpfen.
Weisenborn gestaltete in diesem Stück nicht schlechthin äußerliche Kampfaktionen, sondern widmete sich auch der individuellen Tragik der einzelnen Menschen, die sich gegen den Hitlerfaschismus wandten.

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