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DR. SCHLÜTER - ÜBERSICHT ZU DEN TEILEN 1 - 4 (1965)

Ein fünfteiliger Fernsehroman von Karl-Georg Egel

Drehbuch: Karl-Georg Egel/Achim Hübner
Dramaturgie: Hans Kohlus
Szenenbild: Hans-Jörg Mirr
Wissenschaftlicher Berater: Heinz Marten
Kamera: Günter Eisinger
Musik: Günter Hauk
Aufnahmeleitung: Otto Ziesenitz
Produktionsleitung: Rudolf Kobosil
Regie-Assistenz: Manfred Mosblech
Regie: Achim Hübner

Personen und ihre Darsteller:

Dr. Schlüter (Otto Mellies), Eva/Irene (Larissa Lushina), Felicia (Eva-Maria Hagen), Demmin (Hans-Peter Minetti), Wolfgang Jonkers (Günter Grabbert), Vahlberg (Wolfgang Langhoff), Mahnel (Gerd Biewer), Mengütz (Heinz Scholz), Abwehroberst (Rolf Hoppe), Frau Banse (Gisela Morgen), Marabu (Walter Lendrich), Heizer (Hans Hardt-Hardtloff), Julius (Walter Jupé), Vahlbergs Chauffeur (Walter E. Fuß), Tommy (Rolf Figelius), Felicias Freundin (Sabine Lorenz), Storch (Christoph Engel), Matrone (Erika Müller-Fürstenau), Wirt (Peter Harzheim), Polizist (Burkhard Brandt), Pfarrer (Adolf Fischer), Strenka (Alfred Struwe), Mautik (Dieter Franke), Ljuba (Zofia Slaboszowska), Klempe (Wolfgang Hübner), Tairow (Chewel Butgan), Penschak (W. A. Pawlowski), Ressow (Horst Schulze), asthmatischer Gefreiter (Ernst-Peter Berndt), SS-Untersturmführer (Klaus Glowalla), SS-Hauptsturmführer (Gert Gütschow), Frau Tairow (Alexandra Lukinowa), Freundin Ljubas (Tatjana Nekrassowa), dünne Laborantin (Regine Zeidler), blonder Chemiker (Erich Thiede), Feldgendarm (Rolf Colditz), Zivilist (Jochen Zimmermann), Schreiber (Günter Meier), Partisanenkommandeur (N. Presnezow), Usbeke (N. Gamrekidse), Melaschwili (Wladimir Kosel), Sabine (Monika Lennartz), Schönheit (Barbara Adolph), Polizeipräsident (Harald Halgardt), Minister (Werner Dissel), Taxifahrer (Harry Hindemith), Krankenschwester (Christel Fischer), Sekretärin (Ruth Kommerell), Käptn (Ernst-Georg Schwill), dicker Funktionär (Karl-Heinz Weiß), Ostpreußin (Else Wolz), Professor Weimann (Erich Gerberding), Professor Schulze (Friedrich Richter), Frau Schulze (Charlotte Stähnisch), Dr. Muster (Willi Narloch), Frau Holter (Marianne Behrens), Hans (Klaus Bamberg), Joachim (Achim Hübner), Semkow (Horst Hiemer), Sabine (Brigitte Scholz), rundlicher Assistent (Siegfried Fiebig), Philosoph (Klaus Tews), Schlefeld (Gerhard Hänsel), Minister (Martin Flörchinger), Professor Tolsett (Peter Sturm), Professor Durich (Herwart Grosse), Franziska (Traute Richter), Meister Heinze (Erich Mirek), Mitarbeiter des MfS (Walter Richter-Reinick).

Sendedaten:

04.12.1965 - 08.12.1965 Erstausstrahlungen; 15.03.1966 - 25.03.1966 Wiederholungen; 29.07.1968 - 01.08.1968 Wiederholungen; 18.01.1972 - 26.01.1972 II. PR. Wiederholungen; 03.08.1979 - 10.08.1979 I. PR. Wiederholungen; 05.06.1989 - 21.06.1989 Wiederholungen (Details siehe in den TV-Dokumentationsblättern zu den einzelnen Teilen).

Inhalt:

Hauptfigur des fünfteiligen Fernsehromans ist der promovierte Chemiker Dr. Schlüter (Otto Mellies). Die Handlung setzt zeitlich in den 1930er Jahren ein.
Schlüter ist jung und sieht sich vor einer großen Karriere als Wissenschaftler. Das soll auch die Grundlage sein, aus seinen kleinbürgerlichen Verhältnissen herauszukommen und in die Elite der Gesellschaft aufzusteigen. Im Jahre 1934, Schlüter ist gerade 25 Jahre jung, schließt er einen Vertrag mit dem Industrieboss Vahlberg (Wolfgang Langhoff) ab, der ihm seinen beruflichen Aufstieg garantieren sollte. Sein Ziel: Bahn brechende Untersuchungen im Bereich der Kunststoffe erfolgreich durchzuführen und deren Ergebnisse Praxis wirksam umzusetzen. Doch für ihn als Privatperson und Individuum hat dieser Pakt mit dem Großindustriellen bittere Folgen, denn er gibt damit seine große Liebe zu Eva (Larissa Lushina) auf und heiratet Vahlbergs Tochter Felicia (Eva-Maria Hagen). Um der Bitte seines Schwiegervaters, das Chemiewerk eines Konzentrationslagers als Chef zu übernehmen, flüchtet Schlüter an die Fronten des inzwischen begonnenen Zweiten Weltkriegs. Doch auch hier gibt es ständig Situationen, wo er Gefahr läuft, seine Menschlichkeit opfern zu müssen. So fasst er den Entschluss, aus der faschistischen Wehrmacht zu fliehen und sich den sowjetischen Truppen zu stellen. In Sibirien beteiligt er sich am Aufbau der russischen Chemieindustrie.
Einige Jahre später kehrt er in das vom Krieg zerstörte Deutschland, an den Rhein und zur ungeliebten Frau, zurück. In Westdeutschland versucht er, seine berufliche Tätigkeit wie in den 1930er Jahren fortzuführen und sein Lebenswerk zu vollenden. Doch die alten Kräfte, die Deutschland in die Katastrophe geführt haben, sind in dieser Gesellschaft noch immer oder schon wieder da, und machen mit ihren Aktivitäten auch vor Schlüter nicht halt. Er trifft auf den Mann, der den Tod von Eva, der Liebe seines Lebens, zu verantworten hat, und entflieht durch dieses einschneidende Erlebnis aus seiner Selbstisolierung. Jetzt geht er zum Kampf über - aber er wird zum Verlierer und weiß nun, dass er in dieser Welt des Kapitals nicht weiterleben kann.
Die Erstausstrahlung der ersten vier Teile von “Dr. Schlüter” im Dezember 1965 wurden in der DDR Zeitschrift “Funk und Fernsehen der DDR” nicht angekündigt. Der fünfte Teil dieses Films unter dem Titel “Mensch unter Menschen” wurde erst am 27. März 1966 gesendet, weil er im Zusammenhang mit den Festlegungen des 11. Plenums der SED (“kultureller Kahlschlag”) überarbeitet werden musste. In diesem Teil wird geschildert, wie Dr. Schlüter als Fünfzigjähriger zum schöpferischen Wissenschaftler und glücklichen Mensch wird, nachdem er in die DDR übergesiedelt war. In praxi lösten sich Schlüters Konflikte seine früheren Lebens mit einer letztlich klaren Entscheidung für den Sozialismus.
Weitere Details sind in den TV-Dokumentations-Blättern zu den Teilen 1-5 ersichtlich.

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