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TOD EINES MILLIONÄRS (1971)

Ein dreiteiliger Fernsehfilm von Günter Prodöhl aus der Reihe “Kriminalfälle ohne Beispiel”

Szenarium: Günter Prodöhl
Dramaturgie: Evelyn Heyden
Szenenbild: Jochen Keller/Inge Kistner
Kamera: Lothar Gerber
Musik: Walter Kubiczek
Drehbuch und Regie: Hubert Hoelzke

Personen und ihre Darsteller:

Kommissar Trettner (Helmut Schellhardt), Frau Trettner (Eva-Maria Hagen), Ermisch (Alfred Struwe), Brigitte Szypa, Sekretärin (Sabine Lorenz), Wirtz (Hans Hardt-Hardtloff), Dahlmann (Wolf Kaiser), Dr. Feige (Rolf Hoppe), Professor Münch (Adolf-Peter Hoffmann), Dr. Best (Wolfgang Greese), Wiesner (Helmut Müller-Lankow), Melissa (Erika Müller-Fürstenau), Hensener (Arnim Mühlstädt), Weise (Rudolf Christoph), Hoppe (Willi Schrade), Klingenberg (Achim Petry), Fiebig (Peter Köhncke), Haubusch (Wilhelm Gröhl), Wulffe (Heinz Hinze), Peusold (Ulrich Teschner), Frau Schlemm (Dorothea Volk), Briefträger (Ditmar-Eckehard Mickeleit), Inge Herschenröder (Micaëla Kreißler), Lorenz (Hubert Heolzke), Sonja (Evamaria Bath), Pich (Günter Sonnenberg), Weber (Werner Möhring), Wachtmeister (Wilfried Pucher), Frau Szypa (Hilde Kneip), Dr. Abraham (Fred Alexander), Angestellete Flughafen (Ines Kramer), Referent im Auswärtigen Amt (Jörg Kaehler), Frau Warren (Gaby Jäh-Hoffmann), Taxifahrer (Jochen Diestelmann), Hammer (Klaus Mertens), Schilling (Klausjürgen Steinmann), Bruhnke (Tim Hoffmann), Herr Herschenröder (Paul Rendelmann), zwei Kriminalbeamte (Hans-Hartmut Krüger/Jörg Gillner), Wirtschafterin (Liska Merbach), Otto (Friedrich Teitge), Aufsichtsbeamter (Karl-Heinz Danoski), Zeitungsverkäufer (Lothar Gerber), Bettler (Günter Prodöhl), Fräulein Hammer (F. Manthei), zwei Krankenträger (Gerhard Hoffmann/Manfred Krolbes), Kellner (Kurt Beyer), Pfleger (Rolf Böhnke), Monteur (Erich Dümke), Erhängter (Erwin Behling), Sprecher (Jürgen Böhm) sowie Hein Trilling.

Sendedaten:

Teil 1: 13.08.1971 I. PR. Erstausstrahlung; 14.08.1971 I. PR. Wiederholung
Teil 2: 15.08.1971 I. PR. Erstausstrahlung; 17.08.1971 I. PR. Wiederholung
Teil 3: 17.08.1971 I. PR. Erstausstrahlung; 18.08.1971 I. PR. Wiederholung.

Inhalt:

Der dreiteilige Film “Tod eines Millionärs” widmete sich thematisch der Wirtschaftskriminalität in Westdeutschland und versuchte dabei, Unzulänglichkeiten und Missstände bei der Verfolgung derer durch die BRD-Behörden herauszustellen. Wirtschaftskriminalität würde durch brutales Vorgehen der Involvierten zu genau so viel Leichen führen wie Mord- oder Raubdelikte. Allerdings würde in Westdeutschland bei solchen Fällen Menschen nicht einfach “umgelegt”, wie etwa in den USA, vielfach wären es leisere und feine Methoden, mit denen unliebsame Leute, die den eigenen Profitbestrebungen im Wege stehen, ins Jenseits verbracht.
Dr. Dahlmann (Wolf Kaiser), seines Zeichens Rechtsvertreter des Stinnes-Konzerns, verhandelt souverän mit der zuständigen Staatsanwaltschaft, als es um die Machenschaften eines gewissen Ermisch (Alfred Struwe) geht. Dieser hatte bei Stinnes als Subunternehmer angeheuert, um gewisse heikle Finanzmanipulationen im Auftrag des Konzerns zu realisieren. Ermisch selbst hat große Bedenken, dass er vor Gericht von den Konzernbossen zum Sündenbock gemacht werden soll, damit sich die Konzernherren selbst jeder Verantwortung entziehen können. Um dem zu entgehen, flieht er ins Ausland.
Im Vorfeld des Prozesses versucht Kommissar Trettner (Helmut Schellhardt) vom Wirtschaftsdezernat, die Steuerbetrügereien von Stinnes und Konsorten aufzuhellen. Dazu unternimmt er mehrfach den Versuch, mit dem entsprechenden Verantwortlichen, Direktor Wulffe (Heinz Hinze), in Kontakt zu treten, um ihn zu vernehmen. Doch Wulffe wurde in eine Privatklinik eingewiesen und wird hermetisch abgeschirmt. Da er für die Staatsanwaltschaft quasi zum “Kronzeugen” eines Verfahrens gegen Stinnes werden könnte, versetzt man ihn im Auftrag des Konzerns kurzfristig in einen ”Heilschlaf”, weshalb er vorab von den Beamten nicht befragt werden kann. Als es Trettner schließlich gelingt, die Privatklinik zu betreten, ist Wulffe tot - Selbstmord, wie man ihm zur Auskunft gibt.
Um dennoch an die für den Konzern belastenden Dokumente heranzukommen, beauftragt Trettner einen Berufsverbrecher namens Rudi (Helmut Müller-Lankow), selbige aus dem Unternehmen zu “besorgen”. Doch das geht schief, Rudi findet einen Erhängten an entsprechendem Ort vor, und Trettner sieht sich in einer fatalen Situation, weil er offensichtlich auf ein Täuschungsmanöver der Gegenseite bei seiner illegalen Aktion hereingefallen ist.
Allerdings ist zu konstatieren, dass Trettners unerlaubte Mittel Bewegung in den Fall Ermisch gebracht haben. Die unrichtigen Exporterlöse von dessen Scheinfirma werden von einem Mitwisser im Finanzamt enttarnt. Dr. Dahlmann sieht sich darauf hin veranlasst, Ermisch aus dem Ausland zurückzubeordern. Er überredet diesen, in die Untersuchungshaft einzutreten und dort einen Selbstmord vorzutäuschen - Pech nur für Ermisch, dass Dahlmann die rechtzeitige Errettung des “Lebensmüden” hintertreibt. Da Ermisch nun nicht mehr der Prozess gemacht werden kann, werden die Akten zum Fall Stinnes/Ermisch von Rechts wegen geschlossen.

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