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INKLUSIVE RISIKO (1984)

Ein Film des Fernsehens der DDR aus der Reihe “Polizeiruf 110”

Szenarium: Hariette Plath
Dramaturgie: Lutz Schön
Szenenbild: Reinhard Welz
Kostüme: Anneliese Pulst
Kamera: Horst Klewe
Musik: Arnold Fritsch
Produktionsleitung: Gabriele Rötger
Aufnahmeleitung: Gabriele Jochheim/Brigitte Schmidt
Regie-Assistenz: Hans-Hartmut Krüger
Drehbuch und Regie: Thomas Jacob

Personen und ihre Darsteller:

Hauptmann Peter Fuchs (Peter Borgelt), Leutnant Schulz (Hans-Georg Körbel), Traudel Zieske (Heidemarie Wenzel), Hermann Zieske (Stefan Lisewski), Freddy Zieske (Dirk Nawrocki), Kurt “Kulle” Schneider (Fred Delmare), Helga Merten (Petra Dobbertin), Max Zieske (Denis Awege), Frau Silbermann (Margot Busse), Herr Silbermann (Wilfried Pucher), Pförtner (Günter Drescher), älterer Pförtner (Werner Kamenik), Dr. Linz (Lothar Schellhorn), Meister Zobel (Berthold Schulze), Lagerarbeiter (Hans-Gerd Sonnenburg), Kriminaltechniker Lehmann (Hans Klima), Puster, Arbeiter (Willi Schrade), zwei Männer, Kneipengäste (Hans-Edgar Stecher/Richard Schuster), Nossek (Alexander Wikarski), Arzt im Krankenhaus (Hans-Hartmut Krüger), Arbeiter im Werk (Uwe Jellinek), Feuerwehrhauptmann Hahn (Hans-Peter Körner), Verkäuferin (Gabriele Streichhahn), Kundin (Renate Hundertmark), Verkaufsstellenleiter (Karl-Heinz Welzel), Arzt am Unfallort (Klaus Grau).

Sendedaten:

16.12.1984 I. PR. Erstausstrahlung; 17.12.1984 I. PR. WDHL; 19.09.1987 I. PR. WDHL.

Inhalt:

Zwischen dem 19jährigen Freddy Zieske (Dirk Nawrocki) und seinem Stiefvater (Stefan Lisewski) kommt es immer wieder zu Spannungen. Freddy wirft ihm vor, seinen leiblichen Sohn Max (Denis Awege) zu bevorzugen. Und es ist wirklich so: Hermann Zieske hat keine gute Meinung von Freddy, er hält ihn für “unmännlich”, weil er Journalist werden will, zudem leidet er an Asthma, weswegen er auf dem Bau keine vollwertige Kraft ist und nur leichte Tätigkeiten verrichten kann. Hermann hatte Freddy in seinen Betrieb eingestellt; doch nun werden immer wieder Beschwerden an ihn herangetragen, weil Freddy vielfach zu spät die Arbeit antritt. Das ist ein weiterer Punkt, dass sich das Verhältnis zwischen den beiden verschlechtert.
Was der Stiefvater nicht weiß: Freddy hat sich mit dem Ex-Knacki Kulle (Fred Delmare) angefreundet, er möchte ihm später hin sein Haus abkaufen und mit seiner Freundin darin wohnen. Dazu hat Freddy schon erste Raten an Kulle gezahlt. Um das Geld aufzubringen, hatte Freddy heimlich kleinere Einbrüche begangen, die aber oftmals nur wenig Gewinn abwarfen. Die Vorgehensweise hat er sich dabei von Kulle abgeschaut: er steigt durch die Decke in darunter liegende Räume ein, wobei er den Bauschutt mit einem aufklappbarem Schirm abfängt.
Freddys Mutter (Heidemarie Wenzel) belastet die schlechte Beziehung zwischen Freddy und ihrem Lebenspartner. Sie versucht zu vermitteln; Hermann lädt Freddy auf ein Bier ein, doch Freddy vergisst die Einladung und verbringt die Zeit mit seiner Freundin, und anschließend versucht er noch, in einen Laden einzubrechen, wobei er von einem Wachmann ertappt wird; Freddy schlägt ihn nieder und sucht dann eine Kneipe auf, um mit Kulle ein oder zwei Bier zu trinken. Hier wird er von Hermann gesehen, worauf dieser Freddy in beleidigender und peinliche Weise abkanzelt. Zu Hause geht der Streit weiter, so dass Freddy beschließt, auszuziehen und in einer Waldhütte unterzukommen. Er beauftragt seinen Stiefbruder Max, ihm seine Einbruchswerkzeuge an diesen Ort zu bringen. Von hier aus will Freddy nun den ganz großen Coup planen und landen: Zielobjekt ist dabei die Schmuckabteilung in einem Kaufhaus.
In diesen Tagen hatte sich die Kripo um Hauptmann Fuchs intensiv mit den bisherigen Einbrüchen beschäftigt und die Vorgehensweise mit Altfällen abgeglichen. Dabei waren sie auf die Person des Kulle gestoßen, doch der hatte sich längst zur Ruhe gesetzt und kam wohl alt Täter nicht in Frage. Erst als Frau Zieske ihren Sohn Freddy als vermisst bei der Polizei meldet und dabei unter anderem aussagt, dass Freddy mit Kulle bekannt oder sogar befreundet ist, kommt die Sache ins Rollen und zu einem tragischen Ende.

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